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2018
Januar 2018
  • Sonntag, 14. Januar 2018 | Sonntag, 14. Januar 2018 20:00
    | Tod und das Mädchen | Landesthater Linz |  ::  Premieren

  • Sonntag, 21. Januar 2018 | Sonntag, 21. Januar 2018 18:30
    | Wiener Staatsballett: "Peer Gynt" | Wiener Staatsoper | 

    Das 2015 in Maribor uraufgeführte Handlungsballett basiert auf Werken von Edvard Grieg und Henrik Ibsen, die Choreograph Edward Clug als Quelle für sein Libretto wählte: "Ibsen und Grieg haben jeweils eine eigene Version von 'Peer Gynt' geschaffen. Mein Ziel war es diese in ein neues Ganzes zu verschmelzen, in eine Landschaft mit vielen Türen. Ich habe meinen Zugang gewählt, der Ihnen verehrtes Publikum weit offen steht, und lade Sie ein, durch diesen zu einem neuen Balletterlebnis zu gelangen."

     

    Choreographie: Edward Clug | Musik: Edvard Grieg
    Kostüme: Leo Kulaš | Bühnenbild: Marko Japelj | Licht: Tomaž Premzl

    Dirigent: Simon Hewett

    Peer Gynt Jakob Feyferlik | Denys Cherevychko*
    Solveig Alice Firenze | Nina Poláková*
    Der Tod Andrey Kaydanovskiy | Eno Peci*
    Ase, Peer Gynts Mutter Franziska Wallner-Hollinek
    Ein Hirsch Roman Lazik | Zsolt Török*
    Ingrid, die Braut Ioanna Avraam | Eszter Ledán*
    Aslak, ein Schmied Vladimir Shishov | Alexis Forabosco*
    Frau in Grün Rebecca Horner | Nikisha Fogo*
    Mads Moen, der Bräutigam Zsolt Török | Igor Milos*
    Anitra, Tochter eines
    Beduinen-Häuptlings Nikisha Fogo | Céline Janou Weder*
    Kleine Helga Isabella Lucia Severi
    Begriffenfeldt, ein Arzt András Lukács
    Vier Verrückte Rebecca Horner, Fiona McGee Zsolt Török, Richard Szabó | Gala Jovanovic*, Sveva Gargiulo*, Leonardo Basílio*, Scott McKenzie*
    Drei Sennerinnen Iulia Tcaciuc, Zsófia Láczko, Katharina Miffek
    Anführer der Trolle Igor Milos | Kamil Pavelka*

    Wiener Staatsballett
    Orchester der Wiener Staatsoper
    Chorakademie und Extrachor der Wiener Staatsoper
    Reprisen: 22., 24., 27.*, 30.* Jänner, 1. Februar 2018

     ::  Premieren

  • Dienstag, 23. Januar 2018 | Dienstag, 23. Januar 2018 20:00 - 21:30
    | Hiraeth - I carry someone else's memory | Off Theater | 

    In ihrem mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichneten Tanztheaterstück beschäftigt sich die Wiener Choreografin Nadja Puttner unter Regie des bekannten Schauspielers Fritz von Friedl mit der Frage, wie die Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Passend zum Hundertjahrjubiläum der Gründung der Republik Österreich begeben sich zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

    Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichte(n)? Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Bedrückt und eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.

    "Glaubte man früher, dass Kinder ausschließlich davon geprägt werden, was sie tatsächlich erleben, so geht man heute davon aus, dass es vor allem die unausgesprochenen, verdrängten Dinge sind, die tiefgreifenden Einfluss auf die Psyche nehmen. Es wird immer wahrscheinlicher, dass schwerwiegende Traumata der Vorfahren sogar auf biologischem Weg an die Nachkommen übertragen werden und bei diesen als unbewusste, instinkthafte Ängste und scheinbar unlösbare Blockaden zum Ausdruck kommen," sagt Choreografin Nadja Puttner. „Hiraeth" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. "Denn nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden'- vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

    Eine Erstfassung von „Hiraeth" wurde 2017 mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet. Mit den Mitteln dieses Preises wurde das Stück überarbeitet und neu inszeniert. Die Premiere der Neufassung findet am 23. Jänner 2018 im Wiener OFF THEATER statt. Choreografin & Ensemble Nadja Puttner verfügt über jahrelange Erfahrung als Tänzerin und Choreografin im Theater- und Event-Bereich. Seit 2008 bringt sie ihre eigenen zeitgenössischen Tanztheaterprojekte auf die Bühne. Bei „Hiraeth“ wird sie auf der Bühne von der Tänzerin Monika Schuberth und dem Kontrabassisten Edoardo Blandamura unterstützt. Regie führt der aus Theater, Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Fritz von Friedl.

     ::  Premieren

Februar 2018
  • Samstag, 24. Februar 2018 | Samstag, 24. Februar 2018 19:30 - 21:30
    | Alonzo King LINES Ballet: "Biophony/Sand" | Festspielhaus St. Pölten | 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Tanz/Zeitgenössisches Ballett 

    Alonzo King ist einer der wenigen wahren Meister des Balletts unserer Zeit“ – kein Geringerer als William Forsythe richtete diese anerkennenden Worte an einen der größten Visionäre des modernen Balletts. In Zusammenarbeit mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Komposition und bildender Kunst kreierte Alonzo King, seinerseits einer der wohl bedeutendsten afroamerikanischen Choreografen, bisher mehr als 170 Ballette. All seinen Kreationen liegen neben einer inno vativen geometrischen Formensprache auch außergewöhnliche Musikpartituren zugrunde – Merkmale, die sich auch in den beiden Choreografien wiederfinden, mit denen sich das LINES Ballet zum ersten Mal in St. Pölten präsentiert.

    40 Jahre lang reiste der Soundkünstler Bernie Krause um die Welt, um die Geräuschwelten von Flora und Fauna einzufangen. Aus den Klängen, die uns durch die Ozeane und Länder unseres Planeten führen, kreierte er eine traumhafte Soundkulisse für Kings Choreografie „Biophony“. Inmitten der Laute von Killerwalen und Laubfröschen bewegen sich die Tänzerinnen und Tänzer so präzis und andächtig, als wären sie dabei gänzlich unbeobachtet. Die klassische Technik nähert sich immer weiter einer elementaren Reinheit an, die dem Publikum die eigene Verbundenheit mit der Natur vor Augen führt. Für „Sand“ holte Alonzo King 2016 die beiden US-amerikanischen Jazz-Größen Jason Moran und Charles Lloyd mit ins Boot und lässt sein Ensemble auf spielerische Weise Sand als Metapher für menschliche Beziehungen erkunden.

     ::  Premieren

März 2018
  • Donnerstag, 1. März 2018 | Donnerstag, 1. März 2018 20:00
    | Age Surfer´s Symphony | | 

    Ein Tanzstück von Gisela Elisa Heredia & tanz.coop

    Eine Oma, die auf einen Baum klettert, Kinder die keine Süßigkeiten wollen, eine junge

    Frau, die alles zu wissen glaubt und die unumgängliche Frage:
    How old would you be if you wouldn ́t know how old you are? (Satchel Paige)

    Ein durchmischtes Ensemble von ganz jungen bis älteren Tänzerinnen fragt in Age Surfer ́s Symphony, was Menschen in unterschiedlichen Lebensaltern miteinander verbindet und was sie voneinander trennt. Wie kann aus dem Vollen geschöpft werden, aber auch Trennendes kraftvoll zusammenwirken? Die in Wien lebende argentinische Choreografin Gisela Elisa Heredia und das tanz.coop collective widmen sich in ihrem neuen Stück dem dynamischen Zusammenspiel unterschiedlicher Generationen und damit einem Thema, das in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger wird.

     

    Idee, Konzept und Choreografie: Gisela Elisa Heredia (ARG/AUT)

    Tanz und Choreografische Mitarbeit: Christina Zauner (AUT), Martina Varga (AUT), Sarah Merler (IT/AUT), Sophie Mac Gregor (AUT), Yusimi Moya Rodriguez (CUB/AUT)
    Choreografische Assistenz: Denise Nguyen
    | Dramaturgische Beratung: Josef Maria Krasanovksy | Produktion: ROCONCEPT/Roma Janus | Musik: tanz.coop

     

    Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)  

     ::  Premieren

  • Freitag, 2. März 2018 | Freitag, 2. März 2018 20:00 - 21:00
    | LIGHT on – LIGHT off n° 10: Friday at Eight | ART SPACE stift millstatt | 

    LIGHT ON - LIGHT OFF
    International Performance Series of Contemporary Dance + Art
    n° 10: Friday at Eight
    Österreichpremiere

    Das Festivalformat LIGHT ON – LIGHT OFF für internationale, zeitgenössische Tanz- und Performancekunst geht am 2. März 2018  I 20:00 im ART SPACE stift millstatt unter künstlerischer Leitung von Andrea K. Schlehwein in die zehnte Runde. Nach Gastspielen aus Polen und Argentinien im Jahr 2017 steht nun mit Friday at Eight ein Slowenienschwerpunkt an. Verantwortlich für Tanz und Kreation sind Jurij Konjar und Andreja Rauch, die von ihren langjährigen Weggefährten, dem Lichtdesigner Jaka Šimenc, dem Sound von Blaž Celarec und Photos von Nada Žgank unterstützt werden.

    Friday at Eight thematisiert die Begegnung zweier Protagonisten ebenso wie die Vergänglichkeit der Tanzkunst: Jeder Moment ist nur im Augenblick der Präsentation sichtbar, nicht festhaltbar und einen Wimpernschlag später in die Vergangenheit entschwunden.

    Performance: Jurij Konjar, Andreja Rauch . Light: Jaka Šimenc . Sound: Blaz Celarec
    Photography: Nada Zgank

     ::  Premieren

  • Freitag, 23. März 2018 | Freitag, 23. März 2018 19:30
    | Romeo + Julia | Landesthater Linz |  ::  Premieren

April 2018
  • Donnerstag, 12. April 2018 | Donnerstag, 12. April 2018 - Mittwoch, 18. April 2018 19:00
    | Pal, mein Bruder! | Dschungel Wien | 

     

     

    Eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion der inklusiven „Ich bin O.K.“ Dance Company

    Uraufführung
    Inklusives Tanztheater, 60 Min.

     

    Eine Suche nach sich selbst, irgendwo zwischen orientalischem Märchen und der harten Realität

    1998: Familie Chopra gehört zu einer nicht-akzeptierten Minderheit in einem totalitären System. Das erstgeborene Kind ist ein Mädchen, Jasmeet. Sie möchte später eine berühmte Tänzerin werden. Als dann endlich der lang erwartete Stammhalter geboren wird, ist die Erkenntnis bitter: Sohn Pal wird mit Trisomie 21 geboren. Jasmeet liebt diesen Bruder und nimmt sich fortan seiner an. Ein friedliches Leben wird durch die doppelte gesellschaftliche Stigmatisierung aber nahezu unmöglich – die Familie muss fliehen und findet Asyl in Österreich, Jasmeet ist Wegbereiterin dafür. Hier passiert das Unfassbare: Der lebenslustige Pal wird vom Kulturbetrieb entdeckt, gefeiert und tritt als Tänzer auf den großen Bühnen des Landes auf. Das Tanzen hat ihm seine Schwester beigebracht. Während Pal wie ein Prinz aus 1001 Nacht durch sein neues Leben tanzt, ist Jasmeet nur die Zweitbesetzung für die Rolle der Familienheldin. Und nun?

    Schulvorstellungen am 13., 16., 17. und 18. April im Dschungel Wien immer um 11:00 Uhr

     

    Besetzung

    TänzerInnen: Jasmeet Kaur Lamba, Pal Singh Chopra, Niklas Kern, Johanna Ortmayr, Alexander Stuchlik u.a.
    Choreografie: Hana Zanin Pauknerová, Attila Zanin
    Dramaturgie Verena Kiegerl

    Live Musik von: Deep Singh und Amita Luger 

     

    Kartenverkauf über den Dschungel Wien unter https://www.dschungelwien.at/vorstellung/198 und Theater Akzent unter https://www.akzent.at/home/spielplan 

     

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 13. April 2018 | Freitag, 13. April 2018 19:30 - 21:30
    | Wayne McGregor: "Autobiography" | Festspielhaus St. Pölten | 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Tanz/Zeitgenössisches Ballett

    Dynamisch, kraftvoll und hautnah sowie stets im Spannungsfeld zwischen Tanz, Film, Musik, Technologie und Wissenschaft: so präsentieren sich die Arbeiten des britischen Starchoreografen Wayne McGregor.

    Für seine brandneue Kreation „Autobiography“, die im Oktober 2017 in London Premiere feierte, begab sich der Hauschoreograf des Londoner Royal Ballet in seine bisweilen vielleicht mutigste und intimste Zusammenarbeit: Im Sommer 2017 haben weltweit führende Genetiker sein vollständiges Erbgut analysiert und durch die Entschlüsselung seines Genoms eine gänzlich neue Dimension seiner Biografie freigelegt. Ausgehend von den Ursprüngen menschlichen Lebens bringen zehn Tänzerinnen und Tänzer diese ganz persönliche Lebensgeschichte nun auf die Bühne und verbildlichen eindrucksvoll, was menschliche Individualität ausmacht.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 26. April 2018 | Donnerstag, 26. April 2018 19:30 - 21:30
    | Savion Glover & Friends / Tonkünstler-Orchester | Festspielhaus St. Pölten | 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Eine musikalisch-tänzerische Jamsession auf höchstem Niveau steht mit der Tap-Dance-Legende Savion Glover und dem Tonkünstler-Orchester ins Haus.

    Im Alter von zwölf Jahren feierte der US-Amerikaner mit „The Tap Dance Kid“ sein Debüt am Broadway, vier Jahre später war ihm seine erste Filmrolle sicher und seine Choreografie für den Animationsfilm „Happy Feet“ brachte ihm sogar einen Academy Award ein. Im Festspielhaus kehrt der Tänzer und Choreograf, der die explosive Liasion des Tap-Dance mit dem Funk initiierte, wieder auf die Bühne zurück und legt – ganz gemäß dem Titel seiner erfolgreichsten Show „Bring in ’da Noise, Bring in ’da Funk“ – eine heiße Sohle aufs Parkett. Der Sound eines Symphonieorchesters garantiert dabei den perfekten Beat für einen mehrteiligen Tanzabend in Kooperation mit ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival.

     ::  Premieren

Mai 2018
  • Freitag, 4. Mai 2018 | Freitag, 4. Mai 2018 20:00 - 22:00
    | dressing in disguise | ART SPACE stift millstatt | 

    ‚dressing in disguise’  ist ein intimes Tanzstück rund um die Frage, wie genau wir hinschauen müssen, um hinter einstudierten Verhaltensweisen, Statussymbolen und Konsumgütern das zu entdecken, was übrig bleibt, wenn die Äußerlichkeiten entfernt und der Mensch seiner Masken beraubt ist.   

    CREDITS
    Unita Gay Galiluyo + NETZWERK AKS  I  Platform for Contemporary Dance + Art
    Tanz: Andrea Maria Handler, Simona Piroddi
    Choreographie: Unita Gay Galiluyo
    Künstlerische Leitung: Andrea K. Schlehwein
    Produktion: büro für tanz I theater I produktionen   

    Zeitgleich  zu ‚dressing in disguise’ ist im ART SPACE stift millstatt die Ausstellung ECDYSIS  [Malerei Romana Egartner, Installation Andrea K. Schlehwein]  von FORUM KUNST contemporary zu sehen.   

     ::  Premieren

  • Samstag, 5. Mai 2018 | Samstag, 5. Mai 2018 19:30 - 21:30
    | Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan: "Rice" | Festspielhaus St. Pölten | 

    Diese Compagnie hat Suchtpotenzial! Von umwerfender Schönheit und enormer Ausdruckskraft ist der Stil des taiwanesischen Cloud Gate Dance Theatre geprägt, das nach dreizehn Jahren und zahlreichen internationalen Auszeichnungen wieder im Festspielhaus zu erleben ist. Eine Straße und sogar ein Asteroid wurden in seiner Heimat nach dem gefeierten Ensemble benannt, international überzeugen die Tänzer innen und Tänzer vor allem durch ihre künstlerische Vielfalt, die Ballett und Modern Dance, aber auch fernöstliche Kampfkünste, Qi Gong, Meditation und Kalligrafie umfasst.

    Irgendwo rund um das Dorf Chihshang im östlichen Grabenbruch Taiwans: Im Ursprung des schwarzen „Emperor’s Rice“ hat man chemischen Düngemitteln abgeschworen und ist zur biologischen Landwirtschaft zurückgekehrt. Genau hierher reiste der Choreograf und Gründer des Cloud Gate Dance Theatre, Lin Hwai-min, gemeinsam mit seiner Compagnie anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens. In „Rice“ lassen die Tänzerinnen und Tänzer die alltäglichen Bewegungsmuster der Reisbauern, die sie auf dem Feld begleiteten, in die tänzerische Arbeit einfließen und performen zu traditionellen Hakka-Liedern sowie zu Werken von Camille Saint-Saëns oder Gustav Mahler. Videoinstallationen im Hintergrund spiegeln den Lebenszyklus eines Reisfeldes wider und bebildern ein eindringliches Werk über Tod und Wiedergeburt, Zerstörung und Auferstehung.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 17. Mai 2018 | Donnerstag, 17. Mai 2018 19:30 - 21:30
    | Akram Khan Company: "XENOS" | Festspielhaus St. Pölten | 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Bühnenabschied für Akram Khan! Der umjubelte Weltstar war u. a. mit „TOROBAKA“ (2014) gemeinsam mit Israel Galván und seinem Solo „DESH“ (2013) bereits mehrfach im Festspielhaus zu Gast, seine Kreationen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Anish Kapoor, Sidi Larbi Cherkaoui, Sylvie Guillem, Juliette Binoche, Antony Gormley oder Steve Reich sind legendär.

    Jetzt kehrt der vielfach ausgezeichnete Tänzer erneut nach St. Pölten zurück und zeigt sich in seinem brandneuen Solo, das im Februar 2018 in Athen Premiere feiert, zum letzten Mal in einem abendfüllenden Stück. In „XENOS“ (griechisch für „Gast“ oder „Fremder“) wird Akram Khan die Ereignisse des Ersten Weltkrieges aus dem Blickwinkel der griechischen Prometheus-Sage thematisieren und die Verbindung von unserer Vergangenheit zu unserer Zukunft erforschen. Gemeinsam mit Live-Musikerinnen und -musikern zelebriert er dabei einmal mehr mit detaillierten Gesten, präzisen Linien und extremer Geschwindigkeit seinen weltbekannten Mix aus indischem Kathak und zeitgenössischem Tanz.

     ::  Premieren

Juni 2018
  • Freitag, 8. Juni 2018 | Freitag, 8. Juni 2018 19:30 - 21:30
    | Mourad Merzouki/Compagnie Käfig: "Pixel" | Festspielhaus St. Pölten | 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Der Bühnenboden bricht auf, Wände wachsen immer höher, und ein Sternenregen prasselt auf die Körper herab – in „Pixel“ interagieren Hip-HopperInnen und Circus artistInnen mit Videoprojektionen des Künstlerduos Adrien M / Claire B und schaffen abstrakte grafische Universen, die die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt vergessen machen.

    Kompositionen von Armand Amar eröffnen musikalische Traumwelten, während die Menschen auf der Bühne nach und nach mit den projizierten Bildern zu verschmelzen scheinen. Das Saison finale verspricht einen eindringlichen Tanzmoment mit der französischen Compagnie Käfig unter Mourad Merzouki, dem Sie im Festspielhaus in dieser Spielzeit auch als künstlerischer Berater der Cirque Éloize-Produktion „iD“ begegnen werden.

     ::  Premieren

Juli 2018
  • Montag, 30. Juli 2018 | Montag, 30. Juli 2018 20:30 - 22:00
    | Bauhaus tanzt II | | 

    BAUHAUS TANZT II

    Bauhaus tanzt ist eine spartenübergreifende Tanzperformance angelehnt an die Ästhetik Oskar Schlemmers und an den Ideen des Bauhaus. Jene werden der Klangwelt John Cages gegenübergestellt. Dabei wird aber durch eine zeitgenössische Linse auf das Material geblickt und so ein Werk geschaffen, welches eine eigenständige Sprache entwickelt. Die ehemalige Erbsenfabrik und jüdische Turnhalle des Brick-5 bietet den perfekten Rahmen für ein surrealistisches Spektakel aus Formen, Farben und Klängen.

    In dem bereits zweiten Folgestück zum Thema Bauhaus lässt sich Studio Fugu wieder von der speziellen Architektur und Atmosphäre der Aufführungsstätte inspirieren und erhebt diesmal das Prinzip der Abwesenheit (von) künstlerischer Entscheidung zur Maxime. Der Raum, das Material, das Zusammenspiel fordern die Lösungswege und formen das Design der Komposition. Nicht nur der Raum ist diesmal umfangreicher, auch das Ensemble hat sich ein wenig vergrößert. Dennoch kommen die Details nicht zu kurz. Begleiten Sie uns in eine Welt in der die einzige Regel die des guten Geschmacks ist.

     

    TICKETS

    Online Reservierung: 16€/ ermäßigt 8€; 
    Abendkassa: 18€/ ermäßigt 10€

    Link Online Reservierung:  https://bit.ly/2L4bCyl

    Konzept: PUC
    Künstlerische Leitung: Maria Shurkhal
    Musik: John Cage, Amir Ahmadi, Georg Tkalec
    Raumdesign: Julia Rohn
    Choreografie und Tanz: Paula Dominici, Anna Possarnig, Maria Shurkhal

     

    Kuratiert von:
    Kulturverein Brick-5
    Forum experimenteller Dialog/
    Schayan Kazemi

     ::  Premieren