Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Jahresansicht

2018
März 2018
  • Freitag, 16. März 2018 | Freitag, 16. März 2018 - Sonntag, 1. April 2018
    | 30. Osterfestival Tirol 16.3. bis 1.4.2018 – über.leben | | 

    Von Alter zu Neuer Musik, von Performance, Tanz bis zu außereuropäischen Kulturen, von Film über Aktionen, bis hin zu jungen – am Beginn stehenden – und weltbekannten Künstlern: alles vereint sich im 30. Osterfestival Tirol unter dem Motto über.leben.

    Bereits die Eröffnung der Jubiläumsausgabe (17. März) ist ein Abend voller Spannungen und Gegensätze. René Jacobs und das belgische B’Rock Orchestra erforschen die Klangwelt der Schubert-Symphonien, der erste und einzige Abend in Österreich dieses neuen Zyklus. Die existentielle Kraft der Musik von Dmitri Schostakowitsch, der einen Großteil seines Lebens in Angst verbrachte, lässt der russische Pianist Alexander Melnikov (28. März) erahnen. Einer der Bachspezialisten und Pioniere der Alten Musik, Philippe Herreweghe, macht mit seinem Collegium Vocale Gent die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach erfahrbar (30. März, Karfreitag).

    Mit österreichischen Erstaufführungen beleuchten Tanz und Performance auf unterschiedlichste Weise das Leben sowie die verschiedenen Arten abseits der Norm zu überleben. Helena Waldmann stellt in Gute Pässe Schlechte Pässe (26. März) Kulturen, Menschen und (Tanz-)Sprachen gegenüber, spielt mit ihnen und vermischt sie. Auf Identitätssuche geht das italienische Kollektiv Motus mit seinem Stück MDLSX (31. März, Karsamstag). Die italienische Performance-Ikone Silvia Calderoni sprengt hier die Grenzen von Nationalität und Körper mit einer Hymne an die Freiheit. Den glänzenden, lebensfrohen und bewegten Endpunkt des Festivals – mit Steve Reichs Music for 18 Musicians – bilden die 11 Tänzer Anne Teresa De Keersmaekers in Rain (1. April, Ostersonntag).

    In Neue Musik entführt das mit unserem Festival seit langem vertraute ensemble recherche (21. März) durch die Welt des Tiroler Komponisten Johannes Maria Staud (erstmals im OFT) sowie seiner Kolleginnen Younghi Pagh-Paan, Milica Djordjević und Lisa Streich. Ein besonderes Universum eröffnet sich in Wolfgang Rihms Et Lux (23. März). Eine Art modernes Requiem, in der die Musik zwischen dem Mittelalter und unserer Gegenwart schwebt. Das für Alte Musik international renommierte Huelgas Ensemble (8 Stimmen) und das Minguet Quartett bringen die Schönheit der Musik Rihms zum Klingen.

    Vervollständigt wird das Jubiläumsprogramm durch Filme wie: Ikiru von Akira Kurosawa (20. März), in dem er auf die Suche nach dem Sinn des Lebens geht; Michael Hanekes Amour (22. März) erzählt von der Vergänglichkeit des Lebens und von Hilflosigkeit. In der Theologie gibt es ein Gespräch mit Wolfgang Palaver über die Versuche und Bedeutungen des Überlebens (29. März, Gründonnerstag).

    Im Vorfeld des Osterfestival Tirol führen 40 Orte mit Musik, Text und Aktionen (Aschermittwoch, 14. Februar bis 31. März) durch die Fastenzeit. Junge Tiroler Musiker spielen Werke unterschiedlicher Epochen – eine Form von Inseln der Stille, des Innehaltens, in der sonst so getriebenen Zeit. Eine halbe Stunde freudiger Sinnlichkeit schenkt uns wieder die „Königin der Instrumente“: 5 x OrgelSPIEL (jeden Samstag, 24. Februar bis 24. März). Fünf junge, in Tirol lebende Organisten versetzen mit Musik vom 17. Jahrhundert bis in unsere Zeit die Räume der Haller Pfarrkirche und uns in Bewegung.

     ::  Festival

Mai 2018
  • Donnerstag, 31. Mai 2018 | Donnerstag, 31. Mai 2018 20:00 - 21:30
    | Gisèle Vienne: Crowd | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Eine kühle Nacht und der Geruch feuchter Erde umhüllen 15 junge Tänzer*innen. Vorfreude und Erregung sind spürbar. Mit dem einsetzenden Techno-Beat entwickelt sich ein komplexes Geflecht von Emotionen, Sehnsüchten und Spannungen im Mikrokosmos einer tanzaffinen Gemeinschaft. Berauschende, bedrohliche und befreiende Kräfte vereinen sich im kollektiven Ritus der Bewegung.
    Die französisch-österreichische Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne erforscht mit ungemeiner Präzision Konflikte, die innerhalb einer Gruppe junger Menschen aufflackern. Trägt Gewalt auch positives Potenzial in sich? Kann sie als konstruktiver Bestandteil einer Gesellschaft betrachtet werden?
    Das Berlin der 1990er Jahre – Techno, Punk und Love Parade – dient Gisèle Vienne ebenso als Inspiration wie zeitgenössische Clubkultur und archaische Riten. Im Sog der Tracks, eine Auswahl von Peter Rehberg, entfaltet sich im Zusammenspiel mit Licht und Bewegung die Magie eines Rave.
    Zwischen Tagtraum und Trance flirrend bringt Crowd unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand.

    https://www.youtube.com/watch?v=xcR1Rr-Fy-U

    http://www.festwochen.at/programm/detail/crowd/

     ::  Festival

Juni 2018
  • Freitag, 1. Juni 2018 | Freitag, 1. Juni 2018 20:00 - 21:30
    | Gisèle Vienne: Crowd | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Eine kühle Nacht und der Geruch feuchter Erde umhüllen 15 junge Tänzer*innen. Vorfreude und Erregung sind spürbar. Mit dem einsetzenden Techno-Beat entwickelt sich ein komplexes Geflecht von Emotionen, Sehnsüchten und Spannungen im Mikrokosmos einer tanzaffinen Gemeinschaft. Berauschende, bedrohliche und befreiende Kräfte vereinen sich im kollektiven Ritus der Bewegung.
    Die französisch-österreichische Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne erforscht mit ungemeiner Präzision Konflikte, die innerhalb einer Gruppe junger Menschen aufflackern. Trägt Gewalt auch positives Potenzial in sich? Kann sie als konstruktiver Bestandteil einer Gesellschaft betrachtet werden?
    Das Berlin der 1990er Jahre – Techno, Punk und Love Parade – dient Gisèle Vienne ebenso als Inspiration wie zeitgenössische Clubkultur und archaische Riten. Im Sog der Tracks, eine Auswahl von Peter Rehberg, entfaltet sich im Zusammenspiel mit Licht und Bewegung die Magie eines Rave.
    Zwischen Tagtraum und Trance flirrend bringt Crowd unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand.

    https://www.youtube.com/watch?v=xcR1Rr-Fy-U

    http://www.festwochen.at/programm/detail/crowd/

     ::  Festival

  • Samstag, 2. Juni 2018 | Samstag, 2. Juni 2018 20:00 - 21:30
    | Gisèle Vienne: Crowd | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Eine kühle Nacht und der Geruch feuchter Erde umhüllen 15 junge Tänzer*innen. Vorfreude und Erregung sind spürbar. Mit dem einsetzenden Techno-Beat entwickelt sich ein komplexes Geflecht von Emotionen, Sehnsüchten und Spannungen im Mikrokosmos einer tanzaffinen Gemeinschaft. Berauschende, bedrohliche und befreiende Kräfte vereinen sich im kollektiven Ritus der Bewegung.
    Die französisch-österreichische Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne erforscht mit ungemeiner Präzision Konflikte, die innerhalb einer Gruppe junger Menschen aufflackern. Trägt Gewalt auch positives Potenzial in sich? Kann sie als konstruktiver Bestandteil einer Gesellschaft betrachtet werden?
    Das Berlin der 1990er Jahre – Techno, Punk und Love Parade – dient Gisèle Vienne ebenso als Inspiration wie zeitgenössische Clubkultur und archaische Riten. Im Sog der Tracks, eine Auswahl von Peter Rehberg, entfaltet sich im Zusammenspiel mit Licht und Bewegung die Magie eines Rave.
    Zwischen Tagtraum und Trance flirrend bringt Crowd unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand.

    https://www.youtube.com/watch?v=xcR1Rr-Fy-U

    http://www.festwochen.at/programm/detail/crowd/

     ::  Festival

  • Donnerstag, 7. Juni 2018 | Donnerstag, 7. Juni 2018 - Sonntag, 17. Juni 2018
    | tanz ist Festival | Spielboden Dornbirn | 

    tanz ist Festival, 7. bis 17. Juni 2018, Spielboden Dornbirn

    Unsere Forschungen für tanz ist 2018 haben uns weit weg getragen… Fündig geworden sind wir dann in Indien und Surinam, aber auch in Holland, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Polen.
    Tanzproduktionen, deren Ursprung im urbanen Tanz liegen, tänzerische Virtuosität – verbunden mit Elementen der Hindustani Kultur – und die magnetische Präsenz des Tanzsolos tragen uns durch die zehn Festivaltage im kommenden Juni.
    Jugendprojekte, Intensivworkshops, Tanzfilme und eine Indien-Lounge laden zum Verweilen, Mitmachen und Informieren...

    http://tanzist.at/festival-2018/ 

     ::  Festival

  • Mittwoch, 13. Juni 2018 | Mittwoch, 13. Juni 2018 20:30 - 21:30
    | Boris Charmatz, Musée de la danse: 10000 gestes | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Wie in einem bewegten Wimmelbild führen 23 Tänzer*innen individuelle Variationen einer Partitur hunderter Gesten aus, ohne je eine einzige zu wiederholen. Ein Gewitter aus Bewegungen, in dem unser Blick zwischen Einzelereignissen und dem Ganzen hin und her springt. Sobald wir ein Detail entdecken, ist es schon wieder vergangen. Zu verwaschenen Klängen aus Mozarts Requiem in D-Moll formieren sich die stark individualisierten Figuren in den Kostümen des Modedesigners Jean-Paul Lespagnard mit ihren Sehnsüchten, Egos und Ängsten zu Schwärmen kollektiven Exzesses und kollektiver Melancholie. Das Bilden von Gemeinschaften, aber auch deren Konfliktpotenzial sind stets zentrale Themen der choreografischen Erkundungen von Boris Charmatz. Mit 10000 gestes hat er ein hypnotisches Werk erschaffen, das sowohl als animiertes Gemälde im Stil von Hieronymus Bosch, aber auch als künstlerischer Kommentar zu gesellschaftspolitischen Dynamiken gesehen werden kann.

    ››Kennen Sie die Zeichentrickfigur Wile E. Coyote auf der ewigen Jagd nach dem Road Runner von Chuck Jones und Tex Avery? Dieser Koyote, dieser Wolf, rennt und als sich an einem Felsen ein Abgrund auftut, rennt er einfach weiter. Solange er rennt, stürzt er nicht ab. Sobald er nach unten blickt, rauscht er auf der Stelle in die Tiefe. In diesem Stück rennen wir eine Stunde lang, damit wir nicht abstürzen. Es ist ein Spiel mit dem Flüchtigen, damit, dass all die Erfahrungen, Ereignisse, Schocks und Freuden unseres Lebens – vergänglich sind. So wie man im Moment des Todes vor seinem inneren Auge noch einmal sein ganzes Leben im Zeitraffer sieht.‹‹ (Boris Charmatz)

    https://www.youtube.com/watch?v=At8oWKWlfCw

    http://www.festwochen.at/programm/detail/10000-gestes/

     ::  Festival

  • Donnerstag, 14. Juni 2018 | Donnerstag, 14. Juni 2018 20:30 - 21:30
    | Boris Charmatz, Musée de la danse: 10000 gestes | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Wie in einem bewegten Wimmelbild führen 23 Tänzer*innen individuelle Variationen einer Partitur hunderter Gesten aus, ohne je eine einzige zu wiederholen. Ein Gewitter aus Bewegungen, in dem unser Blick zwischen Einzelereignissen und dem Ganzen hin und her springt. Sobald wir ein Detail entdecken, ist es schon wieder vergangen. Zu verwaschenen Klängen aus Mozarts Requiem in D-Moll formieren sich die stark individualisierten Figuren in den Kostümen des Modedesigners Jean-Paul Lespagnard mit ihren Sehnsüchten, Egos und Ängsten zu Schwärmen kollektiven Exzesses und kollektiver Melancholie. Das Bilden von Gemeinschaften, aber auch deren Konfliktpotenzial sind stets zentrale Themen der choreografischen Erkundungen von Boris Charmatz. Mit 10000 gestes hat er ein hypnotisches Werk erschaffen, das sowohl als animiertes Gemälde im Stil von Hieronymus Bosch, aber auch als künstlerischer Kommentar zu gesellschaftspolitischen Dynamiken gesehen werden kann.

    ››Kennen Sie die Zeichentrickfigur Wile E. Coyote auf der ewigen Jagd nach dem Road Runner von Chuck Jones und Tex Avery? Dieser Koyote, dieser Wolf, rennt und als sich an einem Felsen ein Abgrund auftut, rennt er einfach weiter. Solange er rennt, stürzt er nicht ab. Sobald er nach unten blickt, rauscht er auf der Stelle in die Tiefe. In diesem Stück rennen wir eine Stunde lang, damit wir nicht abstürzen. Es ist ein Spiel mit dem Flüchtigen, damit, dass all die Erfahrungen, Ereignisse, Schocks und Freuden unseres Lebens – vergänglich sind. So wie man im Moment des Todes vor seinem inneren Auge noch einmal sein ganzes Leben im Zeitraffer sieht.‹‹ (Boris Charmatz)

    https://www.youtube.com/watch?v=At8oWKWlfCw

    http://www.festwochen.at/programm/detail/10000-gestes/

     ::  Festival

  • Freitag, 15. Juni 2018 | Freitag, 15. Juni 2018 20:30 - 21:30
    | Boris Charmatz, Musée de la danse: 10000 gestes | | 

    Gösserhallen, Halle 1
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    Wie in einem bewegten Wimmelbild führen 23 Tänzer*innen individuelle Variationen einer Partitur hunderter Gesten aus, ohne je eine einzige zu wiederholen. Ein Gewitter aus Bewegungen, in dem unser Blick zwischen Einzelereignissen und dem Ganzen hin und her springt. Sobald wir ein Detail entdecken, ist es schon wieder vergangen. Zu verwaschenen Klängen aus Mozarts Requiem in D-Moll formieren sich die stark individualisierten Figuren in den Kostümen des Modedesigners Jean-Paul Lespagnard mit ihren Sehnsüchten, Egos und Ängsten zu Schwärmen kollektiven Exzesses und kollektiver Melancholie. Das Bilden von Gemeinschaften, aber auch deren Konfliktpotenzial sind stets zentrale Themen der choreografischen Erkundungen von Boris Charmatz. Mit 10000 gestes hat er ein hypnotisches Werk erschaffen, das sowohl als animiertes Gemälde im Stil von Hieronymus Bosch, aber auch als künstlerischer Kommentar zu gesellschaftspolitischen Dynamiken gesehen werden kann.

    ››Kennen Sie die Zeichentrickfigur Wile E. Coyote auf der ewigen Jagd nach dem Road Runner von Chuck Jones und Tex Avery? Dieser Koyote, dieser Wolf, rennt und als sich an einem Felsen ein Abgrund auftut, rennt er einfach weiter. Solange er rennt, stürzt er nicht ab. Sobald er nach unten blickt, rauscht er auf der Stelle in die Tiefe. In diesem Stück rennen wir eine Stunde lang, damit wir nicht abstürzen. Es ist ein Spiel mit dem Flüchtigen, damit, dass all die Erfahrungen, Ereignisse, Schocks und Freuden unseres Lebens – vergänglich sind. So wie man im Moment des Todes vor seinem inneren Auge noch einmal sein ganzes Leben im Zeitraffer sieht.‹‹ (Boris Charmatz)

    https://www.youtube.com/watch?v=At8oWKWlfCw

    http://www.festwochen.at/programm/detail/10000-gestes/

     ::  Festival

  • Samstag, 16. Juni 2018 | Samstag, 16. Juni 2018 16:00 - 22:30
    | Boris Charmatz, Musée de la danse: A Dancer´s Day | | 

    Gösserhallen, Halle 1 + 2
    Laxenburger Straße 2A, 1100 Wien

    ››Das Herz des Tanzes liegt an den Rändern; bei den Menschen, die nicht tanzen, aber eigentlich doch …‹‹ (Boris Charmatz)
    Als Höhepunkt der Aufführungsserie von 10000 gestes ist A Dancer’s Day eine Einladung von Boris Charmatz und seinem Musée de la danse an das Publikum, für einen Tag eine Gemeinschaft zu bilden. Über sechs Stunden hinweg können die Besucher*innen an der Lebenswelt eines Tänzers bzw. einer Tänzerin teilhaben und in die Architektur des Tanzstücks 10000 gestes eintauchen.

    Beim Aufwärmen mit den Profis und im Workshop mit dem Choreografen, beim Picknicken und dem gemeinsamen Rasten oder Tanzen wird ein Raum mit kollektiver Erfahrung belebt. Später wird sich genau dort ein Tanzstück entfalten. Ob Frank Willens im Solo von Tino Sehgal, ob 23 Tänzer*innen in 10000 gestes oder Boris Charmatz und Emmanuelle Huynh, wenn sich der Tag mit verlangsamten und gedehnten Bolero-Klängen zu Ende neigt – mit A Dancer’s Day ist ein Tag dem Tanz gewidmet und der Gemeinschaft der Menschen, »die nicht tanzen, aber eigentlich doch …«

    ab 15:30 Einlass
    16:00 Warm-up mit 23 Tänzer*innen
    17:00 Publikumsworkshop mit Boris Charmatz
    18:00 Picknick und (Ohne Titel) (2000) von Tino Sehgal mit Frank Willens
    18:50 Common Sleep
    19:30 10000 gestes von Boris Charmatz
    20:30 Dancefloor mit Electric Indigo
    21:20 étrangler le temps mit Boris Charmatz und Emmanuelle Huynh

    http://www.festwochen.at/programm/detail/a-dancers-day/

     ::  Festival

  • Sonntag, 17. Juni 2018 | Sonntag, 17. Juni 2018 20:00 - 21:00
    | PELZVERKEHR. Festival für Tanz und Performance: "Solo for Two Voices" | theaterHALLE 11 | 

    SOLO FOR TWO VOICES: Magdalena Reiter, Milan Tomásik

    „Solo for Two Voices“ ist ein Dialog nicht nur zwischen der Tänzerin und dem Tänzer, sondern auch zwischen den Kunstformen Poesie und Musik. 

    Magdalena Reiter und Milan Tomásik haben ein Gedicht des mexikanischen Nobelpreisträgers Octavio Paz (1914-1998) von der poetischen in die Tanzsprache übersetzt. „Carta de Creencia“ ist möglicherweise das bekannteste Gedicht des Autors.

    Ziel der beiden war es, eine klare und präzise Bühnensprache zu schaffen, die einen offenen Dialog mit dem Text ermöglicht. Gleichzeitig wurde während des Arbeitsprozesses untersucht, in welcher Form des Zusammenlebens sich die beiden Poetiken des Tanzes, die sich auf der Bühne zum ersten Mal begegnen, entwickeln können.

    Paz‘s Gedicht sprengt von Anfang an die Koordinaten von Raum und Zeit und öffnet sich - nachdem viele Schichten durchdrungen wurden - für die besondere innige Beziehung, in die sich die Tänzer begeben: für die Ontologie der Liebe, die unmöglich zu erfassen ist als (bloßes) Verständnis der Zweisamkeit.

     

    Choreography and dance : Magdalena Reiter, Milan Tomášik

    Dramaturgy: Anja Golob

    Music: Nenad Sinkauz and Alen Sinkauz

    Costume design: Alan Hranitelj

    Production: Zavod Mirabelka

    Co-production: Cankarjev dom, Dance Theatre Ljubljana Partners: Mediterranean Dance Centre San Vincenti, Stara gara

    Co-financed by: Municipality of Ljubljana 

     

     

     ::  Festival

  • Montag, 25. Juni 2018 | Montag, 25. Juni 2018 08:00 - 22:00
    | Dave St. Pierre – Néant / Void | Odeon | 

    ImPulsTanz 2018: Dave St. Pierre – Néant / Void

    „Beeilen sie sich, beeilen sie sich, nehmen sie Platz, das Stück beginnt!“, zetert eine Gestalt mit Bart und blonder Perücke, die in einen Kleidersack aus Plastik gehüllt ist. Das Publikum wird echt gebraucht in Dave St. Pierres Solo Néant, und zwar so dringend, dass der Performer anfangs selbst in den Zuschauerreihen sitzt. Lustig ist es gleich zu Beginn. Auch, sobald Pina Bausch, Jan Fabre und Anne Teresa De Keersmaeker beschworen werden. Ab da nimmt das „Nichts“ seinen Lauf ... Der Kanadier Dave St. Pierre, der bereits mit Gruppenstücken wie Un peu de tendresse bordel de merde in La pornographie des âmes verzückt und irritiert hat, schafft es jetzt ganz allein (und mit Hilfe des Publikums): sarkastisch und trotzdem hingebungsvoller poetisch findet St. Pierre eine Fülle an absurden bis manchmal magisch schönen Situationen, Film-Animationen, röntgenhaften Projektionen, schnarrenden bis harten Sounds und neurotischen Bewegungen. Ein unterhaltsamer Abgesang auf unsere zur Zeit reichlich verpatzt aussehende Welt.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 120 min

     ::  Festival

Juli 2018
  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | Donnerstag, 12. Juli 2018 - Sonntag, 12. August 2018
    | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Montag, 16. Juli 2018 | Montag, 16. Juli 2018 - Samstag, 21. Juli 2018
    | Dynamic Movement Festival 2018 | Cap Wörth. Jugend- und Familiengästehaus | 

     

      

    Dynamic Movement Festival

    16.07. - 21.07.2018 

    Sommerurlaub am Wörthersee 

         

     
    www.youtube.com
    Summer is coming!! :) 16.07. - 20.07. 2018 Austria - Cap Wörth - Wörthersee (+ 21.07.2018. "All-Style" Battle) --- www.dynamic-movement.at --- So sieht Erholung ...

      

     

    Dynamic Movement ist ein im Jahr 2016 gegründetes, österreichisches Unternehmen, das sich mit voller Kraft der sportlich-kreativen Entwicklung in Österreich widmet. Mit dem Aufbau eines Sommer-Tanzcamps wurde 2016 ein einzigartiges Event erschaffen, welches sich großem Zuspruch aus der gesamten Szene erfreuen durfte. So wurde noch im selben Jahr das bestehende Konzept durch ein eigenes „All Style Battle“ und 2017 durch einen exklusiven Breakdance-Workshop erweitert. Auch 2018 wird Dynamic Movement weiter wachsen und im Rahmen des Dance Camps erstmals eine mehrtägige Parkour & Freerun „Jam Session“ sowie ein eigens „Tanzprojekt“ anbieten. 

    „Uns war es wichtig, ein freudvolles Event zu erschaffen, wo sich Menschen treffen und austauschen können. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine erholsame Umgebung die besten Voraussetzung für eine angenehme Lernatmosphäre ist, deshalb haben wir die Teilnehmerzahl auf 50 Personen limitiert! Anstatt mehr Tickets zu verkaufen, stellen wir die Qualität und Erholung vor die Quantität! Wir schätzen uns glücklich in Cap Wörth am Wörthersee die perfekten Bedingungen für diesen kreativen Prozess gefunden zu haben!“ (Samuel Kirschner, Veranstalter)

     

    Das Ziel von Dynamic Movement ist somit klar defniert - ein Festival, dass für körperliche Vielfältigkeit und kreative Auseinandersetzung steht! 

    Ein Ort geprägt von Leidenschaft, Energie, Kreativität und individueller Entfaltung!

     

     

    Dance Camp 

    16.07. - 21.07. 

     

    Parkour "Lake Jam" 

    17.07. - 18.07.

     

    Breakdance 

    19.07. - 20.07. 

     

    "All-Style" Battle 

    21.07.

     

     

    House / HipHop / Contemporary / Improvisation / Yoga / Groove / Flow / Salsa / Modern-Jazz / New-Style / Acrobatics / Parkour / Breakdance / Rap / Popping / Freestyle-Concepts / Tanzprojekt

     

     

    Facts:

    5 Tage Intensiv - Training

    15 nationale + internationale Dozenten

    20 verschiedene Stile

    40 Stunden lang Tanzunterricht

    *Dj - Parties + Live-Konzert*

    *privater Seezugang*

    *Afterparty im GIG - Club Velden*

    *Unterkunft + Verpflegung vor Ort*

    *Sauna / Hallenbad / Beachvolleyball*

    *FREUNDE + URLAUB* 

     

     

     

    Anmeldungen unter: www.dynamic-movement.at

    office@dynamic-movement.at

    (☎ 0699-11313789)

     

    facebook: Dynamic-Movement-Festival

    instagram: dyna_move

     

     
    www.dynamic-movement.at
    Organisation und Durchführung von Tanzevents in ganz Österreich. Wir wollen junge und motivierte TänzerInnen fördern und unterstützen.

     

     ::  Festival

August 2018
  • Dienstag, 14. August 2018 | Dienstag, 14. August 2018 08:00 - 22:00
    | Pelzverkehr. Festival für Tanz und Performance: Eröffnung | theaterHALLE 11 | 

     

    AURORA DIGITALIS. Solo mit Alva Morgenstern

    Aurora Digitalis ist Teil von Alva Morgenstern’s illuminated Kinespheres Performance Serie, welche an der Schnittstelle von Tanz/Performance und digitalen Bildern existiert. In diesen Performances wird der menschliche Körper und dessen Kinesphere als Projektionsfläche verwendet - wobei der Fokus darauf gerichtet ist eine symbiotische Beziehung zwischen Körper, Bewegung und Visuals herzustellen. Das Erscheinungsbild des Körpers wird mit Licht modelliert, der reale Körper in einen imaginären Körper umgewandelt.

     

    WILD HORSE RUN. Solo mit Andrea Hackl

    Wild Horse Run ist eine Performance über Freiheit und Mut. Das Publikum wird zu einer Tour de Force eingeladen, zu einer Reise, die von einem inneren Feuer angetrieben wird. Und vom Willen immer weiter zu gehen und Grenzen zu durchbrechen, sowie von der Liebe zur Freiheit.

     

     

    MELANISM. Solo mit Wilhelmina Willie  Stark

    Was bedeutet es eine Frau zu sein? Eine schwarze Frau zu sein? Warum sind sexuelle Rollenzuschreibungen so vorherrschend?

    Melansim basiert auf den sozialen und politischen Erfahrungen, die die Tänzerin in unserer westlichen Gesellschaft gemacht hat, auf den Klischees und Stereotypen, die diese Gesellschaft für eine schwarze Frau bereit hält. Ihre tänzerische Antwort ist ein positives und kraftvolles Narrativ, das mit Unterstützung von traditioneller Musik und Poesie aus Uganda ihre persönliche Sichtweise von Feminismus zum Ausdruck bringt.

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 14. August 2018 | Dienstag, 14. August 2018 08:00 - 22:00
    | PELZVERKEHR. Festival für Tanz und Performance: "Hüpfen" für Kinder ab 3 J. | theaterHALLE 11 | 

     

    HÜPFEN: eine Produktion von Dschungel Wien & Gat Goodovitch

    Was hüpft denn da, ist das ein Frosch, ein Hase oder gar ein Känguru? Nein, es sind meine Füße! Sie springen und hüpfen und hopsen wild herum und können sich gar nicht mehr halten. Mein Herz hüpft dabei vor Freude. Aber manchmal ist es auch ganz still, ein bisschen traurig und dann wieder pocht es ganz wild vor Wut. Dann stampfe ich mit dem Fuß fest auf und will mich lieber verstecken. Gar nichts will mir so recht passen. Doch da ist plötzlich noch jemand! Zu zweit macht das Hüpfen noch viel mehr Spaß und alles wippt und schwingt und lässt uns nicht mehr los. 

    Inspiriert von »Der Seelenvogel« von Michal Snunit, einem Bestseller für Kinder, der in mehr als 25 Sprachen übersetzt wurde, kreieren die beiden jungen Tänzerinnen Gat Goodovitch und Elda Maria Gallo ein unbeschwert-verspieltes Tanztheater voller Gefühle und Bewegung. 

     

     

     

     

     ::  Festival