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20. Januar 2020 - 26. Januar 2020
20. Januar 2020 - 26. Januar 2020
  • Montag, 20. Januar 2020 | 18:00 - 18:50  | Performing New Europe: Ramona Nagabczyńska - Body Parts | Toihaus Salzburg | 

    Woher kommt die im zeitgenössischen Tanz so verbreitete Faszination eines neutralen Gesichtes, und was genau ist ein neutrales Gesicht? Wo liegt die Verbindung zwischen dem Grotesken und weiblicher Subjektivität? Was sagt uns die zeitgenössische Choreographie des Gesichts über kulturelle Unterdrückung? Diese Fragen bildeten den inhaltlichen Ausgangspunkt für das aktuelle Stück Body Parts von Ramona Nagabczyńska. In ihrer Solo-Performance befasst sie sich sowohl mit der Anatomie als auch mit der Physiologie des Gesichts, ebenso wie mit seiner Eigenschaft als sich stets wandelndes Bild, das Bedeutung, Gefühl und Identität generiert. Bei PNEU gastiert die junge Choreographin, die in Warschau lebt, nun erstmals in Österreich. 

    Ramona Nagabczyńska, geboren in Toronto, begann im Alter von elf Jahren mit einer umfassenden Tanzausbildung: Sie studierte an der Staatlichen Ballettschule in Warschau, anschließend zeitgenössischen Tanz in Frankfurt und London. Als Interpretin arbeitete sie u.a. mit David Wampach, Ula Sickle und Pawel Althamer. Seit 2009 kreierte sie mehrere eigene Stücke und gründete 2013 mit dem Centrum w Ruchu eines der wichtigsten Tanzstudios in ihrer Heimat Warschau. 

     ::  Festival

  • Montag, 20. Januar 2020 | 20:00 - 20:45  | Performing New Europe: Erna Ómarsdóttir & Jóhann Jóhannsson - IBM 1401 – A User’s Manual (in memoriam) | Szene Salzburg | 

    2002 machte Erna Ómarsdóttir mit ihrem furiosen Tanzsolo IBM 1401 – A User‘s Manual, ihrem ersten eigenen Stück, international auf sich aufmerksam. Der Abend entstand in enger Kollaboration mit dem renommierten Musiker Jóhann Jóhannsson, der den Sound für Laptop und elektrische Hammondorgel komponierte und live interpretierte. Fünfzehn Jahre später wollten die beiden mit dem Duett wieder auf Tournee gehen, kurz davor verstarb Jóhann Jóhannsson. Nun gastiert Erna Ómarsdóttir, begleitet von einem befreundeten Musikerkollegen, mit der aktuellen Version erstmals in Österreich. 

    IBM 1401 – A User‘s Manual handelt von der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Die geloopte Melodie basiert auf einer alten isländischen Hymne, die über einen der ersten Computer, den IBM 1401, abgespielt wird. Die Choreographie stellt den Körper zum einen als Maschine, zum anderen als mysteriöse und immaterielle Energie, ähnlich der Elektrizität, dar. 

    Erna Ómarsdóttir zählt zu den erfolgreichsten Tänzer_innen und Choreograph_innen Islands und wird für ihre bildgewaltigen Kreationen weltweit gefeiert. 2018 inszenierte sie erstmals für das Ballettensemble des Gärtnerplatztheaters München Romeo und Julia

     ::  Festival

  • Montag, 20. Januar 2020 | 21:00  | Performing New Europe: Peter Stamer - Später bei Peter: Talk am Tresen | Szene Salzburg | 

    Es gibt Leute, die behaupten, die Bar sei ein Ort für Menschen, die gemeinsam einsam sein wollen. Dieser These will Peter Stamer aber ganz gewaltig widersprechen. Also lädt er pro Abend drei aufregende Gäste aus Salzburg zum Talk am Tresen in die SZENE Bar. An drei Abenden tauschen sie sich – nicht nur mit Worten – über die wichtigen und vielleicht nicht so wichtigen Dinge des Lebens aus. Oder gibt es etwa andere gute Gründe in eine Bar zu gehen?! 

    Der in Berlin und Wien lebende Peter Stamer arbeitet als Regisseur, Performer, Kurator und Mentor im Bereich des zeitgenössischen Theaters und der Performance. 2018 hatte er im Rahmen des PNEU Festivals zu einer ersten Ausgabe von Später bei Peter unter dem Motto Tanz, Talente, Temperamente eingeladen. 

    Die Abendgäste werden in Kürze auf szene-salzburg.net bekannt gegeben. 

     ::  Festival

  • Dienstag, 21. Januar 2020 | 19:00 - 20:10  | ABGESAGT! Performing New Europe: Cláudia Dias - Tuesday: All that is solid melts into air | ARGEkultur | 

    Leider musste die Veranstaltung krankheitsbedingt abgesagt werden. 

    Cláudia Dias und Luca Bellezze erzählen die Geschichte eines Jungen und seiner Reise von Syrien nach Italien: mit einfachsten Mitteln und einem Stück Schnur kreieren sie eine anschauliche Live-Animation, die uns daran erinnert, dass die Flüchtlingskrise noch lange nicht vorbei ist. In einer Zeit, in der Trennlinien, Grenzen, Barrieren und Fronten unsere alltägliche Realität sind, hinterfragt Cláudia Dias die Linie als Form, die sowohl vereinen als auch trennen kann. Bild für Bild wird eine visuelle und akustische Erzählung aufgebaut, die die verbindende Eigenschaft der Linie als kürzester Weg zwischen zwei Punkten in den Vordergrund rückt. 

    Seit 2015 entwickelt die portugiesische Choreographin Cláudia Dias im Rahmen ihrer Reihe Seven Years Seven Pieces jedes Jahr ein neues Stück, betitelt nach den Wochentagen, um nach sieben Jahren die Serie zu komplettieren. Dazu lädt sie jedes Mal einen anderen Kollegen/eine andere Kollegin ein, mit ihr zu arbeiten. Mit Tuesday: All that is solid melts into air – einem Zitat aus dem Kommunistischen Manifest von Karl Marx – präsentiert sie erstmals eine Arbeit in Salzburg. 

     ::  Festival

  • Mittwoch, 22. Januar 2020 | 18:00 - 18:40  | Performing New Europe: Mette Edvardsen - No Title | Toihaus Salzburg | 

    In ihrem Solo No Title interessiert sich Mette Edvardsen für die Existenz von Realität in Sprache und wie diese in den realen Raum hineinreicht. Sie spricht von Dingen, die vergangen sind, und Dingen, die bleiben, von dem Bewusstsein, das nichts von Dauer ist und alles irgendwann vergeht. No Title fragt danach, was das Stück ist, was seine Entstehung ist, wozu ein Stück in der Lage ist, welchem Zweck es dient, welche Macht es haben kann und wo seine Grenzen liegen könnten. Es geht um die Kluft zwischen einer Welt und der Vorstellung, die wir von ihr haben, die unüberbrückbare Kluft zwischen Denken und Erfahren, zwischen hier und dort. No Title ist Geschriebenes im Raum, Geschriebenes, das sowohl additiv als auch subtraktiv ist, Geschriebenes, das aufzeichnet und auslöscht, das sich bewegt und innehält, das Dinge betrachtet, die nicht da sind, und jene, die stattdessen sind, wiederfindet. 

    Das künstlerische Interesse der in Brüssel lebenden Norwegerin Mette Edvardsen gilt neben der Choreographie und Performance vor allem der Literatur. Seit fast zwanzig Jahren entwickelt sie eigene Arbeiten, die durch ihre gleichermaßen kluge wie konsequente Umsetzung überzeugen. 2014 war sie bei der Sommerszene mit Time has fallen asleep in the afternoon sunshine, in dem sie der Kulturtechnik des Zuhörens huldigte, zu Gast. 

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  • Mittwoch, 22. Januar 2020 | 20:00 - 21:00  | Performing New Europe: Christina Ciupke & Boris Hauf - Life and Death of a Melody | Szene Salzburg | 

    In Life and Death of a Melody erforschen Christina Ciupke und Boris Hauf die faszinierende Verbindung von Bewegung und Sound. Den Aufführungsort betrachten sie als einen vibrierenden, dreidimensionalen Soundkörper, in dem die Zuschauer_innen auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen mit Nähe und Distanz konfrontiert werden. Christina Ciupke interessiert sich in ihrer Bewegungsrecherche zunächst für Details, wie etwa die kleine Verschiebung eines Gelenks, die eine unwillkürliche Kettenreaktion und Anpassung anderer Körperteile nach sich zieht. Der Schwung eines Arms wird in dem Moment, in dem er sich der Schwerkraft überlässt, eingefangen und entschleunigt. Boris Hauf setzt den Sound komplementär zur Bewegung ein, indem er mikroskopische Loops und langgezogene, verschachtelte Phrasen ineinandergreifen lässt. Die beiden Künstler_innen beobachten in dieser Arbeit vor allem die Dekonstruktion von Wiederholungen, nachdem sie visuell und auditiv etabliert wurden. 

    Christina Ciupke lebt als Choreographin und Performerin in Berlin. In ihren Projekten entstehen spezifische Räume und Situationen, in denen Nähe und Distanz, Intimität, Zeitempfinden und das Zusammensein von Zuschauer_in und Performer_in immer wieder neu verhandelt werden. Ihr Stück At Close Distance mit Ayşe Orhon war bei PNEU 2018 zu sehen. 

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  • Mittwoch, 22. Januar 2020 | 21:00  | Performing New Europe: Peter Stamer - Später bei Peter: Talk am Tresen | Szene Salzburg | 

    Es gibt Leute, die behaupten, die Bar sei ein Ort für Menschen, die gemeinsam einsam sein wollen. Dieser These will Peter Stamer aber ganz gewaltig widersprechen. Also lädt er pro Abend drei aufregende Gäste aus Salzburg zum Talk am Tresen in die SZENE Bar. An drei Abenden tauschen sie sich – nicht nur mit Worten – über die wichtigen und vielleicht nicht so wichtigen Dinge des Lebens aus. Oder gibt es etwa andere gute Gründe in eine Bar zu gehen?! 

    Der in Berlin und Wien lebende Peter Stamer arbeitet als Regisseur, Performer, Kurator und Mentor im Bereich des zeitgenössischen Theaters und der Performance. 2018 hatte er im Rahmen des PNEU Festivals zu einer ersten Ausgabe von Später bei Peter unter dem Motto Tanz, Talente, Temperamente eingeladen. 

    Die Abendgäste werden in Kürze auf szene-salzburg.net bekannt gegeben. 

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  • Donnerstag, 23. Januar 2020 | 17:00 - 18:00  | Performing New Europe: Marta Navaridas - ONÍRICA | Galerie Thaddaeus Ropac - Salzburg Halle | 

    „Schon als kleines Kind habe ich auf allen möglichen Flächen in blauer Farbe gezeichnet: auf der Wand in meinem Zimmer, auf Schulbüchern, Turnschuhen, Zeitschriftencovern, T-Shirts, Unterwäsche, Möbeln, Bordkarten, Kinokarten, sogar auf der Rückseite wichtiger Dokumente. Dieses Tun war intuitiv und kontinuierlich. In ONÍRICA erarbeite ich diese Praxis mit Tänzer_innen in einem choreographischen Setting in den Räumen einer Galerie. Ich möchte die Intimität, die man üblicherweise mit der Tätigkeit des Zeichnens assoziiert, in einen empathischen und epischen öffentlichen Prozess verwandeln. Die von den Tänzer_innen gezogenen Linien bleiben zurück, als Spuren der Bewegung im Raum.“ 

    In ihrem neuen Stück ONÍRICA, das bei PNEU zur Premiere kommt, erschafft Marta Navaridas ein körperlich intensives und visuell eindrucksvolles Spiel zwischen den drei Interpret_innen, bei dem sich emotionale und physische Zustände als Live-Zeichnung manifestieren. 

    Nach Studien der Übersetzungswissenschaften, Choreographie und Mime entwickelt Marta Navaridas gemeinsam mit Alex Deutinger eigene textbasierte Arbeiten. In Salzburg gastierte sie auf Einladung der SZENE mit Pontifex bei der Sommerszene 2017 und Your Majesties bei PNEU 2018. 

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  • Donnerstag, 23. Januar 2020 | 19:00 - 19:45  | Performing New Europe: Lisa Vereertbrugghen - Softcore – A Hardcore Encounter | ARGEkultur | 

    Softcore – A Hardcore Encounter ist ein Tanzstück über Hardcore Techno, mit Fokus auf dem Gabber, einer Version aus den frühen 1990er Jahren. Mit 200 Schlägen pro Minute gilt dieser Beat als Techno auf Amphetaminen, es ist der Sound des unangepassten Underdogs. Er bringt den Körper auf Hochgeschwindigkeitstouren und versteht sich gleichermaßen als Produkt der kapitalistischen Gesellschaft wie auch als Widerstand dagegen. Die junge Belgierin Lisa Vereertbrugghen beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dieser Clubmusik und untersucht den Begriff Hardcore in Hinblick auf Transformation, Verletzlichkeit, Möglichkeit und Unvorhersehbarkeit, die sich hinter den hartnäckigen Krämpfen und Zuckungen verbergen. Bei PNEU gastiert sie mit ihrem energetisch-poetischen Solo, das dem Techno ungewöhnliche choreographische Facetten abgewinnt, erstmals in Österreich. 

    Lisa Vereertbrugghen studierte Geschiche in Leuven und Choreographie an der SNDO in Amsterdam. Ihre künstlerische Arbeit, die sie in Theatern, aber auch Galerien präsentiert, ist zwischen Choreographie und bildender Kunst angesiedelt. Neben eigenen Stücken trat sie als Interpretin bei Deborah Hay, Benoît Lachambre sowie Min Oh und Lot Meijers in Erscheinung. 

     ::  Festival

  • Donnerstag, 23. Januar 2020 | 20:00 - 21:00  | Performing New Europe: Marta Navaridas - ONÍRICA | Galerie Thaddaeus Ropac - Salzburg Halle | 

    „Schon als kleines Kind habe ich auf allen möglichen Flächen in blauer Farbe gezeichnet: auf der Wand in meinem Zimmer, auf Schulbüchern, Turnschuhen, Zeitschriftencovern, T-Shirts, Unterwäsche, Möbeln, Bordkarten, Kinokarten, sogar auf der Rückseite wichtiger Dokumente. Dieses Tun war intuitiv und kontinuierlich. In ONÍRICA erarbeite ich diese Praxis mit Tänzer_innen in einem choreographischen Setting in den Räumen einer Galerie. Ich möchte die Intimität, die man üblicherweise mit der Tätigkeit des Zeichnens assoziiert, in einen empathischen und epischen öffentlichen Prozess verwandeln. Die von den Tänzer_innen gezogenen Linien bleiben zurück, als Spuren der Bewegung im Raum.“ 

    In ihrem neuen Stück ONÍRICA, das bei PNEU zur Premiere kommt, erschafft Marta Navaridas ein körperlich intensives und visuell eindrucksvolles Spiel zwischen den drei Interpret_innen, bei dem sich emotionale und physische Zustände als Live-Zeichnung manifestieren. 

    Nach Studien der Übersetzungswissenschaften, Choreographie und Mime entwickelt Marta Navaridas gemeinsam mit Alex Deutinger eigene textbasierte Arbeiten. In Salzburg gastierte sie auf Einladung der SZENE mit Pontifex bei der Sommerszene 2017 und Your Majesties bei PNEU 2018. 

     ::  Festival

  • Freitag, 24. Januar 2020 | 16:00 - 17:30  | Performer New Europe: Showings SZENE Studio | Szene Salzburg | 

    Claudia Lomoschitz und Alex Franz Zehetbauer arbeiten im Rahmen einer Residency, begleitet von Philippe Riera und dem Huggy Bears Programm, in Berlin, Salzburg und Wien an ihren aktuellen Performances. In Showings bieten sie erste Einblicke in ihre Stücke. 

    Claudia Lomoschitz 
    Soft Skills 

    In der Performance Soft Skills von Claudia Lomoschitz werden Echoräume des Internets und zwischenmenschliche Fragen zum Klingen gebracht. Wie reagiert der Körper auf Unbehagen, wie kann Berührungsängsten begegnet werden und wie steht es um die sogenannten Soft Skills? 
    Claudia Lomoschitz studierte in Hamburg Performance Studies sowie an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Royal Danish Academy in Kopenhagen. Ihre Arbeiten sind meist im Schnittpunkt von Digitalität, Sozialität, Körperwahrnehmung und Objektophilie angesiedelt.  

    Alex Franz Zehetbauer 
    AyH or to find

    Ausgangspunkt des aktuellen Projektes von Alex Franz Zehetbauer ist sein Interesse an Spiralen sowie den Werken der schwedischen Künstlerin Hilma af Klint. AyH or to find ist eine Kollaboration zwischen menschlichen und nicht- menschlichen Körpern in ständigem Streben nach dem „Dritten“ im Raum. 
    Der amerikanische Künstler und Musiker Alex Franz Zehetbauer lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Gesang, Tanz, Schauspiel und Komposition am Experimental Theater Wing der NYU Tisch School of the Arts und am International Theater Workshop in Amsterdam. 

     ::  Festival

  • Freitag, 24. Januar 2020 | 17:00 - 18:00  | Performing New Europe: Marta Navaridas - ONÍRICA | Galerie Thaddaeus Ropac - Salzburg Halle | 

    „Schon als kleines Kind habe ich auf allen möglichen Flächen in blauer Farbe gezeichnet: auf der Wand in meinem Zimmer, auf Schulbüchern, Turnschuhen, Zeitschriftencovern, T-Shirts, Unterwäsche, Möbeln, Bordkarten, Kinokarten, sogar auf der Rückseite wichtiger Dokumente. Dieses Tun war intuitiv und kontinuierlich. In ONÍRICA erarbeite ich diese Praxis mit Tänzer_innen in einem choreographischen Setting in den Räumen einer Galerie. Ich möchte die Intimität, die man üblicherweise mit der Tätigkeit des Zeichnens assoziiert, in einen empathischen und epischen öffentlichen Prozess verwandeln. Die von den Tänzer_innen gezogenen Linien bleiben zurück, als Spuren der Bewegung im Raum.“ 

    In ihrem neuen Stück ONÍRICA, das bei PNEU zur Premiere kommt, erschafft Marta Navaridas ein körperlich intensives und visuell eindrucksvolles Spiel zwischen den drei Interpret_innen, bei dem sich emotionale und physische Zustände als Live-Zeichnung manifestieren. 

    Nach Studien der Übersetzungswissenschaften, Choreographie und Mime entwickelt Marta Navaridas gemeinsam mit Alex Deutinger eigene textbasierte Arbeiten. In Salzburg gastierte sie auf Einladung der SZENE mit Pontifex bei der Sommerszene 2017 und Your Majesties bei PNEU 2018. 

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  • Freitag, 24. Januar 2020 | 18:00 - 19:00  | Performing New Europe: Raquel André - Collection of Artists | Toihaus Salzburg | 

    Ist es möglich, sich Künstler_innen durch einen Moment ihres kreativen Schaffens anzunähern und so Zugang zu ihren persönlichen Geschichten zu erlangen? 

    Diese Frage bildete den Ausgangspunkt für Raquel Andrés Collection of Artists, den dritten Teil ihrer Serie Collection of People. Über einen Zeitraum von zwei Jahren traf sich die junge Portugiesin mit Tänzer_innen, Choreograph_innen, Bildenden Künstler_innen und Performer_innen in verschiedenen Städten, u.a. auch in Salzburg. Bei diesen Begegnungen näherte sie sich den individuellen Praktiken, Arbeitswerkzeugen, Gedanken und Biographien auf vielschichtige Wei- se an. Aus diesen Studien entstand eine Live-Performance, bei der Raquel André durch Realität und Fiktion, Fantasie und Unmöglichkeit, Alltag und künstlerisches Leben navigiert, um das Flüchtige zu sammeln und es auf poetische Weise zu etwas Konkretem und Möglichem zu choreographieren. 

    Raquel André hat an der Theater- und Filmschule in Lissabon studiert und erwarb ihren Mastertitel in Performing Arts in Rio de Janeiro. Bereits früh in ihrer Karriere begann sie genreübergreifende Projekte aus den Bereichen Theater, Tanz, Film und Fernsehen zu entwickeln. Ihre Projekte Collection of Lovers (seit 2014) und Collection of Collectors (seit 2016) stehen am Beginn ihrer anhaltenden Leidenschaft für das Sammeln. 

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  • Freitag, 24. Januar 2020 | 20:00 - 21:00  | Performing New Europe: Marta Navaridas - ONÍRICA | Galerie Thaddaeus Ropac - Salzburg Halle | 

    „Schon als kleines Kind habe ich auf allen möglichen Flächen in blauer Farbe gezeichnet: auf der Wand in meinem Zimmer, auf Schulbüchern, Turnschuhen, Zeitschriftencovern, T-Shirts, Unterwäsche, Möbeln, Bordkarten, Kinokarten, sogar auf der Rückseite wichtiger Dokumente. Dieses Tun war intuitiv und kontinuierlich. In ONÍRICA erarbeite ich diese Praxis mit Tänzer_innen in einem choreographischen Setting in den Räumen einer Galerie. Ich möchte die Intimität, die man üblicherweise mit der Tätigkeit des Zeichnens assoziiert, in einen empathischen und epischen öffentlichen Prozess verwandeln. Die von den Tänzer_innen gezogenen Linien bleiben zurück, als Spuren der Bewegung im Raum.“ 

    In ihrem neuen Stück ONÍRICA, das bei PNEU zur Premiere kommt, erschafft Marta Navaridas ein körperlich intensives und visuell eindrucksvolles Spiel zwischen den drei Interpret_innen, bei dem sich emotionale und physische Zustände als Live-Zeichnung manifestieren. 

    Nach Studien der Übersetzungswissenschaften, Choreographie und Mime entwickelt Marta Navaridas gemeinsam mit Alex Deutinger eigene textbasierte Arbeiten. In Salzburg gastierte sie auf Einladung der SZENE mit Pontifex bei der Sommerszene 2017 und Your Majesties bei PNEU 2018. 

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  • Freitag, 24. Januar 2020 | 21:00  | Performing New Europe: Peter Stamer - Später bei Peter: Talk am Tresen | Szene Salzburg | 

    Es gibt Leute, die behaupten, die Bar sei ein Ort für Menschen, die gemeinsam einsam sein wollen. Dieser These will Peter Stamer aber ganz gewaltig widersprechen. Also lädt er pro Abend drei aufregende Gäste aus Salzburg zum Talk am Tresen in die SZENE Bar. An drei Abenden tauschen sie sich – nicht nur mit Worten – über die wichtigen und vielleicht nicht so wichtigen Dinge des Lebens aus. Oder gibt es etwa andere gute Gründe in eine Bar zu gehen?! 

    Der in Berlin und Wien lebende Peter Stamer arbeitet als Regisseur, Performer, Kurator und Mentor im Bereich des zeitgenössischen Theaters und der Performance. 2018 hatte er im Rahmen des PNEU Festivals zu einer ersten Ausgabe von Später bei Peter unter dem Motto Tanz, Talente, Temperamente eingeladen. 

    Die Abendgäste werden in Kürze auf szene-salzburg.net bekannt gegeben. 

     ::  Festival

  • Samstag, 25. Januar 2020 | 16:00 - 17:30  | Performer New Europe: Showings SZENE Studio | Szene Salzburg | 

    Claudia Lomoschitz und Alex Franz Zehetbauer arbeiten im Rahmen einer Residency, begleitet von Philippe Riera und dem Huggy Bears Programm, in Berlin, Salzburg und Wien an ihren aktuellen Performances. In Showings bieten sie erste Einblicke in ihre Stücke. 

    Claudia Lomoschitz 
    Soft Skills 

    In der Performance Soft Skills von Claudia Lomoschitz werden Echoräume des Internets und zwischenmenschliche Fragen zum Klingen gebracht. Wie reagiert der Körper auf Unbehagen, wie kann Berührungsängsten begegnet werden und wie steht es um die sogenannten Soft Skills? 
    Claudia Lomoschitz studierte in Hamburg Performance Studies sowie an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Royal Danish Academy in Kopenhagen. Ihre Arbeiten sind meist im Schnittpunkt von Digitalität, Sozialität, Körperwahrnehmung und Objektophilie angesiedelt.  

    Alex Franz Zehetbauer 
    AyH or to find

    Ausgangspunkt des aktuellen Projektes von Alex Franz Zehetbauer ist sein Interesse an Spiralen sowie den Werken der schwedischen Künstlerin Hilma af Klint. AyH or to find ist eine Kollaboration zwischen menschlichen und nicht- menschlichen Körpern in ständigem Streben nach dem „Dritten“ im Raum. 
    Der amerikanische Künstler und Musiker Alex Franz Zehetbauer lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Gesang, Tanz, Schauspiel und Komposition am Experimental Theater Wing der NYU Tisch School of the Arts und am International Theater Workshop in Amsterdam. 

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  • Samstag, 25. Januar 2020 | 18:00 - 19:00  | Performing New Europe: Raquel André - Collection of Artists | Toihaus Salzburg | 

    Ist es möglich, sich Künstler_innen durch einen Moment ihres kreativen Schaffens anzunähern und so Zugang zu ihren persönlichen Geschichten zu erlangen? 

    Diese Frage bildete den Ausgangspunkt für Raquel Andrés Collection of Artists, den dritten Teil ihrer Serie Collection of People. Über einen Zeitraum von zwei Jahren traf sich die junge Portugiesin mit Tänzer_innen, Choreograph_innen, Bildenden Künstler_innen und Performer_innen in verschiedenen Städten, u.a. auch in Salzburg. Bei diesen Begegnungen näherte sie sich den individuellen Praktiken, Arbeitswerkzeugen, Gedanken und Biographien auf vielschichtige Wei- se an. Aus diesen Studien entstand eine Live-Performance, bei der Raquel André durch Realität und Fiktion, Fantasie und Unmöglichkeit, Alltag und künstlerisches Leben navigiert, um das Flüchtige zu sammeln und es auf poetische Weise zu etwas Konkretem und Möglichem zu choreographieren. 

    Raquel André hat an der Theater- und Filmschule in Lissabon studiert und erwarb ihren Mastertitel in Performing Arts in Rio de Janeiro. Bereits früh in ihrer Karriere begann sie genreübergreifende Projekte aus den Bereichen Theater, Tanz, Film und Fernsehen zu entwickeln. Ihre Projekte Collection of Lovers (seit 2014) und Collection of Collectors (seit 2016) stehen am Beginn ihrer anhaltenden Leidenschaft für das Sammeln. 

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  • Samstag, 25. Januar 2020 | 20:00 - 21:30  | Performing New Europe: Jérôme Bel - The show must go on | Szene Salzburg | 

    Mit The show must go on schrieb der französische Choreograph Jérôme Bel bereits im Jahr 2000 die Geschichte des zeitgenössischen Tanzes und der Performance um. Die Musikauswahl – Hits aus dreißig Jahren Popgeschichte – ist dem Publikum gut bekannt. Der Abend nimmt die Lieder wörtlich, spinnt kleine Geschichten daraus, ironisch, witzig, verspielt und radikal, aber immer in seiner ganz eigenen Poetik. Anlässlich ihres 50-Jahr-Jubiläums im Herbst 2019 stellte die SZENE das Kultstück unter Einbeziehung lokaler Kräfte neu auf die Bühne. Für die Salzburger Version wurden zwanzig professionelle Performer_innen und Laien gecastet: Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters, ein Spiegel des Salzburger Publikums. Nach der begeisterten Zustimmung gibt es das Stück bei PNEU 2020 ein weiteres Mal zu sehen. 

    Seit Mitte der 1990er Jahre zählt Jérôme Bel zu den zentralen Künstler_innen der internationalen Performanceszene. Schon in seinen frühesten Arbeiten beschäftigte er sich mit der Verschiebung von Kontexten und Bedeutungsebenen, und er gilt als Mitinitiator einer „konzeptuellen Choreographie“. Seine Stücke gelten heute als Klassiker und Bel als Meister seiner Zunft. In den letzten Monaten machte er durch seinen konsequenten Verzicht auf Flugreisen auf sich aufmerksam und sorgt somit für ein Umdenken auch im choreographischen Milieu. 

      

    PARTY mit Kollektiv Tanzbar
    im Anschluss an The show must go on
    SZENE Lokal, Eintritt frei

     ::  Festival