Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Wochenansicht

24. Juni 2019 - 30. Juni 2019
24. Juni 2019 - 30. Juni 2019
  • Montag, 24. Juni 2019 | 20:00 - 22:00  | Tiago Rodrigues - By Heart | ARGEkultur | 

    Der portugiesische Autor, Regisseur und Theaterintendant Tiago Rodrigues steht allein mit zehn leeren Stühlen und einer Kiste Bücher auf der Bühne. In seinem sehr persönlichen Stück By Heart berichtet er von seiner erblindeten Großmutter Cândida, mit der er Shakespeare-Sonette auswendig lernte: wider den drohenden Verlust des Augenlichtes, für die eigene Autonomie. Nun verwebt er diese Geschichte mit Erzählungen von Boris Pasternak, George Steiner sowie der über den legendären Feuerwehrmann Guy Montag aus Fahrenheit 451, dem sich durch Wissen ein völlig neues Leben eröffnet. Auf charmante und mitreißende Weise spricht Tiago Rodrigues über die Macht der Worte, die einem niemand mehr nehmen kann, weil das Gehirn der sicherste Speicher für Geschriebenes ist. Gemeinsam mit zehn freiwillig Mitwirkenden bringt er diesen unersetzbaren Wert auf die Bühne, indem die Gruppe Shakespeares berühmtes Sonett Nr. 30 auswendig lernt. So bildet sich eine temporäre Gemeinschaft, die ein beeindruckendes Zeugnis von der Kraft des poetischen Widerstandes ablegt.

    Tiago Rodrigues zählt zu den wichtigsten und produktivsten Regisseuren Portugals. Bereits 2003 gründete er mit Magda Bizarro die Kompanie Mundo Perfeito und inszenierte unter diesem Label mehr als 30 Stücke, von denen viele weltweit getourt sind. Von Anbeginn seiner Theaterkarriere an, anfangs noch als Schauspieler, hat er den Theaterraum als Ort der menschlichen Begegnung verstanden: ein Ort, an dem sich Menschen wie in einem Kaffeehaus treffen, um ihre Zeit und Gedanken miteinander zu teilen. Mit seiner Erfolgsproduktion By Heart aus dem Jahr 2013 kommt er nun zum ersten Mal nach Salzburg.

     

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 18:00 - 20:00  | Tiago Rodrigues - By Heart | ARGEkultur | 

    Der portugiesische Autor, Regisseur und Theaterintendant Tiago Rodrigues steht allein mit zehn leeren Stühlen und einer Kiste Bücher auf der Bühne. In seinem sehr persönlichen Stück By Heart berichtet er von seiner erblindeten Großmutter Cândida, mit der er Shakespeare-Sonette auswendig lernte: wider den drohenden Verlust des Augenlichtes, für die eigene Autonomie. Nun verwebt er diese Geschichte mit Erzählungen von Boris Pasternak, George Steiner sowie der über den legendären Feuerwehrmann Guy Montag aus Fahrenheit 451, dem sich durch Wissen ein völlig neues Leben eröffnet. Auf charmante und mitreißende Weise spricht Tiago Rodrigues über die Macht der Worte, die einem niemand mehr nehmen kann, weil das Gehirn der sicherste Speicher für Geschriebenes ist. Gemeinsam mit zehn freiwillig Mitwirkenden bringt er diesen unersetzbaren Wert auf die Bühne, indem die Gruppe Shakespeares berühmtes Sonett Nr. 30 auswendig lernt. So bildet sich eine temporäre Gemeinschaft, die ein beeindruckendes Zeugnis von der Kraft des poetischen Widerstandes ablegt.

    Tiago Rodrigues zählt zu den wichtigsten und produktivsten Regisseuren Portugals. Bereits 2003 gründete er mit Magda Bizarro die Kompanie Mundo Perfeito und inszenierte unter diesem Label mehr als 30 Stücke, von denen viele weltweit getourt sind. Von Anbeginn seiner Theaterkarriere an, anfangs noch als Schauspieler, hat er den Theaterraum als Ort der menschlichen Begegnung verstanden: ein Ort, an dem sich Menschen wie in einem Kaffeehaus treffen, um ihre Zeit und Gedanken miteinander zu teilen. Mit seiner Erfolgsproduktion By Heart aus dem Jahr 2013 kommt er nun zum ersten Mal nach Salzburg.

     

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 20:00 - 21:00  | Cezary Tomaszewski - Cezary Goes to War | republic Salzburg | 

    Der Regisseur und Choreograph Cezary Tomaszewski greift in Cezary Goes to War auf seine Biographie, konkret seine Erlebnisse bei der Musterung vor einer Wehrpflichtkommission zurück. In flotte Aerobic-Kostüme gekleidet und in einem Bühnenbild, das an eine Turnhalle erinnert, spielt das fünfköpfige Ensemble, bestehend aus vier Schauspielern und einer Pianistin, seine persönlichen Erfahrungen als groteske musikalische Revue nach. Patriotismus, Heimatliebe und nicht zuletzt die sozialen, psychologischen und kulturellen Auswirkungen des Krieges stehen im Zentrum des Abends. Dazu kommen eine Reihe von subversiven und queeren Identitätsspielen sowie eine witzige und scharfe Kritik an nationalistischen Kriegsdiskursen, die auch im heutigen Polen mitschwingen. Die Musik von Stanisław Moniuszko, dem Vater der polnischen Nationaloper, von Dmitri Schostakowitsch und Claude Debussy verleihen dem Abend militärischen Schwung und das grandiose Ensemble macht Cezary Goes to War zu einem beeindruckenden Bühnenerlebnis.

    Cezary Tomaszewski ist Choreograph, Regisseur und Performer. Nach einem Theaterstudium an der Staatlichen Akademie in Warschau studierte er Choreographie am Brucknerkonservatorium in Linz. Er inszeniert sowohl im Theater als auch in der Oper, experimentiert gern mit klassischen Texten und sein Interesse gilt der Banalität der Kunst. Cezary Goes to War, das bei der Sommerszene erstmals in Österreich gastiert, wurde von Komuna Warszawa, dem wichtigsten freien Avantgarde-Theater Polens, produziert und gilt als das Theaterereignis der letzten Saison.

    Vorab: Stammtisch

    Gastgeber_innen laden zu einem Informellen Gespräch über die Produktionen.

    Di, 25. Juni, 19.00 Uhr

    Im Anschluss: Watch & Talk

    Di, 25. Juni, 21.00 Uhr, in deutscher Sprache

     

     

     

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 27. Juni 2019 | 18:00 - 19:05  | Louis Vanhaverbeke - MULTIVERSE | ARGEkultur | 

    Am Anfang war nichts – und das explodierte. Auf der Bühne: Turntables, Vinylplatten, Frisbees, Drumcomputer, Küchengerät, Skateboards und allerlei bunter Plastikkram. Mittendrin befindet sich der junge Belgier Louis Vanhaverbeke, der wie ein universaler DJ mit Sprache, Musik und Objekten jongliert und Alltagsgegenstände zu Klangmaschinen mutieren lässt. Virtuos und spielerisch scratcht und bürstet er seine Lieblingshits mit den Plattennadeln so lange gegen den Strich, bis den Gedanken ausreichend Platz verschafft ist. Zusätzlich wirft er Rap, Spoken Word und ein paar wohl platzierte Stunts in sein kleines Multi- versum hinein, jongliert mit Requisiten, Stimme und Sounds. MULTIVERSE ist eine energiegeladene Liebeserklärung an die Fantasie und zugleich ein Plädoyer für die Neubewertung von Dingen, die in einer Wegwerfgesellschaft wertlos erscheinen. Oder verkürzt gesagt: ein grandioser Tsunami aus Worten und Bildern.

    Louis Vanhaverbeke, der in Gent und Amsterdam studierte, interessiert sich für das Aufeinanderprallen verschiedener Lebensstile und Subkulturen. In seinen Performances spielen Musik als Mittel des Ausdrucks von Identität und die Benutzung von Objekten stets eine große Rolle. Auf kluge Weise stellt er eine Interaktion zwischen Gegenständen und dem verbalen und vokalen Einsatz von Techniken wie slammen, reimen und rappen her. Mit seinem umjubelten Solo MULTIVERSE gastiert er zum ersten Mal in Salzburg bei der Sommerszene.

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 27. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 27. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 27. Juni 2019 | 20:00 - 21:35  | Forced Entertainment - Out Of Order | republic Salzburg | 

    Out Of Order nennt das legendäre britische Performancekollektiv Forced Entertainment sein neues Stück, mit dem es bei der Sommerszene erstmals in Österreich gastiert. Im hellen Scheinwerferlicht, auf einer kahlen Bühne gibt eine sechsköpfige Truppe trauriger Clowns alles, um miteinander klarzukommen und irgendwie die Zeit totzuschlagen. Sie proben alte Gags, verstricken sich in neue, vergessen, dass irgendetwas passiert ist, erinnern sich dann wieder und vergessen erneut. Sie streiten sich und jagen einander, anfallsartig, chaotisch, ungelenk, kommen dann wieder zur Ruhe und warten ab, bis die ganze Hektik von vorne losgeht. Begleitet wird dieses klug inszenierte und grandios dargebotene Treiben von einem alten Schlager sowie Walzerklängen in Dauerschleife. Out Of Order balanciert zwischen Komik und Nicht-Komik, als ein Stück, das nicht mehr als die Ruine eines Stückes ist, aufgeführt in den Ruinen einer Welt. Gewalt und Gehabe, Streiche und clowneske Kapriolen weichen nach und nach Zankereien, Erschöpfung, Hunger, Melancholie und Stille. Die Uhr tickt. Die Musik nimmt wiederholt Fahrt auf. Und doch ist am Ende alles vergeblich.

    Seit 35 Jahren schreibt die im englischen Sheffield beheimatete Gruppe Forced Entertainment Geschichte und steht für unverwechselbares, spielerisches und zugleich hoch reflektiertes Theater. Unter der Leitung von Tim Etchells realisiert die Kompanie, die aus einem Kern-Ensemble von sechs Künstler_innen besteht, Arbeiten in den Bereichen Theater, Performance, Installation, digitale Medien und Film. Mit Stücken wie Real Magic, das 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war, Quizoola! oder der mehrstündigen Performance And on the Thousandth Night begeisterten sie weltweit das Publikum. Nun kommt Forced Entertainment mit Out Of Order zum ersten Mal überhaupt nach Salzburg.

    Im Anschluss: Watch & Talk

    Do, 27. Juni, 21.00 Uhr, in englischer Sprache

     

     

     

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 28. Juni 2019 | 18:00 - 19:05  | Louis Vanhaverbeke - MULTIVERSE | ARGEkultur | 

    Am Anfang war nichts – und das explodierte. Auf der Bühne: Turntables, Vinylplatten, Frisbees, Drumcomputer, Küchengerät, Skateboards und allerlei bunter Plastikkram. Mittendrin befindet sich der junge Belgier Louis Vanhaverbeke, der wie ein universaler DJ mit Sprache, Musik und Objekten jongliert und Alltagsgegenstände zu Klangmaschinen mutieren lässt. Virtuos und spielerisch scratcht und bürstet er seine Lieblingshits mit den Plattennadeln so lange gegen den Strich, bis den Gedanken ausreichend Platz verschafft ist. Zusätzlich wirft er Rap, Spoken Word und ein paar wohl platzierte Stunts in sein kleines Multi- versum hinein, jongliert mit Requisiten, Stimme und Sounds. MULTIVERSE ist eine energiegeladene Liebeserklärung an die Fantasie und zugleich ein Plädoyer für die Neubewertung von Dingen, die in einer Wegwerfgesellschaft wertlos erscheinen. Oder verkürzt gesagt: ein grandioser Tsunami aus Worten und Bildern.

    Louis Vanhaverbeke, der in Gent und Amsterdam studierte, interessiert sich für das Aufeinanderprallen verschiedener Lebensstile und Subkulturen. In seinen Performances spielen Musik als Mittel des Ausdrucks von Identität und die Benutzung von Objekten stets eine große Rolle. Auf kluge Weise stellt er eine Interaktion zwischen Gegenständen und dem verbalen und vokalen Einsatz von Techniken wie slammen, reimen und rappen her. Mit seinem umjubelten Solo MULTIVERSE gastiert er zum ersten Mal in Salzburg bei der Sommerszene.

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 28. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 28. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 28. Juni 2019 | 20:00 - 21:35  | Forced Entertainment - Out Of Order | republic Salzburg | 

    Out Of Order nennt das legendäre britische Performancekollektiv Forced Entertainment sein neues Stück, mit dem es bei der Sommerszene erstmals in Österreich gastiert. Im hellen Scheinwerferlicht, auf einer kahlen Bühne gibt eine sechsköpfige Truppe trauriger Clowns alles, um miteinander klarzukommen und irgendwie die Zeit totzuschlagen. Sie proben alte Gags, verstricken sich in neue, vergessen, dass irgendetwas passiert ist, erinnern sich dann wieder und vergessen erneut. Sie streiten sich und jagen einander, anfallsartig, chaotisch, ungelenk, kommen dann wieder zur Ruhe und warten ab, bis die ganze Hektik von vorne losgeht. Begleitet wird dieses klug inszenierte und grandios dargebotene Treiben von einem alten Schlager sowie Walzerklängen in Dauerschleife. Out Of Order balanciert zwischen Komik und Nicht-Komik, als ein Stück, das nicht mehr als die Ruine eines Stückes ist, aufgeführt in den Ruinen einer Welt. Gewalt und Gehabe, Streiche und clowneske Kapriolen weichen nach und nach Zankereien, Erschöpfung, Hunger, Melancholie und Stille. Die Uhr tickt. Die Musik nimmt wiederholt Fahrt auf. Und doch ist am Ende alles vergeblich.

    Seit 35 Jahren schreibt die im englischen Sheffield beheimatete Gruppe Forced Entertainment Geschichte und steht für unverwechselbares, spielerisches und zugleich hoch reflektiertes Theater. Unter der Leitung von Tim Etchells realisiert die Kompanie, die aus einem Kern-Ensemble von sechs Künstler_innen besteht, Arbeiten in den Bereichen Theater, Performance, Installation, digitale Medien und Film. Mit Stücken wie Real Magic, das 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war, Quizoola! oder der mehrstündigen Performance And on the Thousandth Night begeisterten sie weltweit das Publikum. Nun kommt Forced Entertainment mit Out Of Order zum ersten Mal überhaupt nach Salzburg.

     

    Vorab: Stammtisch

    Gastgeber_innen laden zu einem Informellen Gespräch über die Produktionen.

    Fr, 28. Juni, 19.00 Uhr

     

    Im Anschluss: Mystery Box Bingo

    Fr, 28. Juni, 22.00 Uhr, SZENE Foyer, Bingoschein: 3 €

     

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 29. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 29. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 29. Juni 2019 | 21:00 - 22:00  | Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward - All Together | republic Salzburg | 

    In All Together erinnern sich Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward gemeinsam. Sie erinnern sich an die Namen von Menschen, die ihnen nahestehen oder früher nahestanden, an jene, die ihren Lebensweg nur flüchtig gekreuzt haben, und andere, die schon seit langer Zeit Teil ihres Lebens sind. Sie erzählen über Jugendfreund_innen und Geschwister, über Lehrer_innen und Künstlerkolleg_innen, den ersten Liebhaber, die erste Liebhaberin oder das eigene Kind. Indem die drei Protagonist_innen über sie reden, holen sie all diese Menschen ein bisschen näher heran. Klar konzipiert von Michikazu Matsune verbindet All Together das, was abwesend ist, mit dem, was da ist, jene, die anderswo sind, mit denen, die hier sind. So entsteht ein fein verwobenes Spiel, bei dem sich das Imaginäre mit dem Realen, das Persönliche mit dem Universellen verknüpft. Denn am Ende ist es nicht wichtig, ob wir uns lieben oder hassen, ob wir da sind oder nicht; wir alle gehören zusammen.

    Geboren im japanischen Kobe, lebt und arbeitet Michikazu Matsune seit mehr als 20 Jahren in Wien. In seinen Arbeiten vermischt er Erzählungen, Bilder und Tanz auf charakteristische Weise und verhandelt sensible Themen humorvoll und kritisch. Auf Einladung der SZENE gastierte er in den letzten Jahren regelmäßig u.a. mit Picnic with Old Masters, Dance, if you want to enter my country! und Goodbye bei der Sommerszene und dem PNEU Festival. Seit 2016 ist er im europäischen Netzwerk apap assoziiert.

    Im Anschluss: Mystery Box Bingo

    Sa, 29. Juni, 22.00 Uhr, SZENE Foyer, Bingoschein: 3 €

     

     

     

     

     ::  Festival