Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Wochenansicht

18. Februar 2019 - 24. Februar 2019
18. Februar 2019 - 24. Februar 2019
  • Donnerstag, 21. Februar 2019 | 19:00  | BODIES AND ACCIDENTS - Georg Blaschke & Jan Machacek | brut | 

    ORT:  brut im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

    Performance / Tanz / Uraufführung

    Choreograf Georg Blaschke und Video- und Medienkünstler Jan Machacek machen das Werk des britischen Jahrhundertmalers Francis Bacon zum Ausgangspunkt ihrer neuen gemeinsamen Arbeit. Der Körper als zentrales Motiv Bacons bildet dabei auch die Basis ihrer Annäherung.

    Bodies and Accidents reagiert auf das Werk von Francis Bacon (1909–1992) mit den Mitteln von Performance und Videokunst, reflektiert durch Bewegung, Raum, Sound und Installation die intensiven, oft verzerrten Körper- und Porträtdarstellungen, aber auch die Methode des Künstlers beim Malakt selbst. Jenseits der musealen Rezeption der Kunstwerke eröffnet Bodies and Accidents eine neue Sicht auf die Bilder, die Bacon als Spiegel menschlicher Existenz erschuf – Bilder, gekennzeichnet von Deformierung, Unvollkommenheit, aber auch großer sinnlicher Intensität.

     Credits

    Choreografische Leitung Georg Blaschke Medienkunst Jan Machacek Choreografie, Performance Katharina Senk, Tomaž Simatović Musikgestaltung Christian Schröder Kostümgestaltung Hanna Hollmann Lichtgestaltung Sabine Wiesenbauer Videoprogrammierung Oliver Stotz Bühnenbau Leopold Kessler Fachliche Beratung Barbara Steffen Produktion Raffaela Gras

     

     

     ::  Premieren

  • Samstag, 23. Februar 2019 | 19:30 - 21:00  | les ballets C de la B (Alain Platel/Fabrizio Cassol): "Requiem pour L." | Festspielhaus St. Pölten | 

    Performance/Live-Musik  

    ÖSTERREICH-PREMIERE

     

    Alain Platels intensive Auseinandersetzung mit dem Tod wird zu einem Fest für das Leben: In seinem neuen Stück „Requiem pour L.“ zeigt der belgische Regisseur Filmaufnahmen vom Sterben einer Frau, L., die dem Publikum unbekannt bleibt. Alain Platel und Fabrizio Cassol inszenieren mit einem herausragenden Ensemble eine Totenmesse als Feier des Lebens. Dieses „Requiem“ ist der unbekannten L., zugleich aber „elles“, allen Frauen, allen Menschen gewidmet, die den Tod als Teil des Lebens betrachten. „Der Tod ist essenziell für das Leben. Wie gestalten wir unser Leben in Hinblick auf diesen unfassbaren Moment?“, sagt Alain Platel. 

    Der zweite große Abwesende des Abends ist Wolfgang Amadeus Mozart. Sein „Requiem“, an dem er 1791 unmittelbar vor seinem Tod schrieb, blieb unvollendet. Alain Platel, der bereits in seiner ebenfalls im Festspielhaus gezeigten Arbeit „C(H)OEURS“ Passagen aus Verdis „Messa da Requiem“ interpretiert hat, kreiert mit dem Komponisten Fabrizio Cassol eine moderne Rekonstruktion dieses berühmten Fragments. Barocke Sequenzen werden dabei durch Melodien der Weltmusik angereichert: Afrikanischer Gesang, Jazz, Rap und karibische Rhythmen füllen die historischen Lücken im Werk Mozarts, verleihen dem „Kyrie“, dem „Dies irae“ und „Lacrimosa“ einen zeitgenössischen Klang, der universal gültige Riten der Trauer und des Schmerzes abbildet. Die Uraufführung des „Requiem pour L.“ löste ein gewaltiges Echo aus: „Großer Jubel für intensives Musiktheater, ein Fest der menschlichen Stimmen und der Mitmenschlichkeit.“ (Karin Schmidt- Feister, Tanznetz)

     

     ::  Premieren