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11. Februar 2019 - 17. Februar 2019
11. Februar 2019 - 17. Februar 2019
  • Montag, 11. Februar 2019 | 19:30  | DAS DORF - Nesterval | brut | 

    ORT: Buschenschank Stift St. Peter, Rupertusplatz 5, 1170 Wien

    Performance / Abenteuer / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Im Februar entführen Nesterval auf ein immersives Theaterabenteuer in eine Wiener Buschenschank. Hier verstrickt das Performancekollektiv sein Publikum in eine dramatische Hochzeitsgeschichte und remixt feministische Literatur des 19. Jahrhunderts mit österreichischen Heimatfilmen und trostlosem Bergbauernrealismus. Voller Spiellust können sich die Besucher*innen auf die Suche nach der Magie des Sehnsuchtsorts Heimat begeben und große Fragen nach Fremde, Gewalt, Liebe und Schuld ergründen.

    Zutritt ab 16 Jahren. Die Türen öffnen um 19:00 Uhr, Beginn ist um 19:30 Uhr. Das Abenteuer findet teilweise im Freien statt. Warme, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen.

    Es gibt an den jeweiligen Veranstaltungstagen eine Warteliste, die ab 19:00 Uhr aufliegt und über die die wenigen Restkarten vergeben werden, falls vereinzelt Publikum nicht erscheinen sollte.

    Bauerstochter Anna-Lisa befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem Knecht Johannes, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Zwei ungebetene Gäste erscheinen im Ort und mit ihnen das Wissen um ein grauenvolles Verbrechen. Die Idylle zerfällt nach und nach, das generationenlange Schweigen bricht in Gewalt und Hass über die Bewohner*innen herein. Und was mit einer Hochzeit enden sollte, beginnt mit einem Leichenschmaus. Wie konnte es so weit kommen?

    Die Teilnehmer*innen finden sich mitten in der Handlung wieder und werden in der Gruppe ihre eigene Wahrheit suchen. Wollen sie Teil der Gemeinschaft werden oder finden sie sich auf der Seite der Ausgestoßenen und Leibeigenen wieder? Fremdenhass und Selbstverachtung liegen in dem kleinen Dorf abseits der Welt eng beieinander.

    Konzept & Regie Herr Finnland Buch Frau Löfberg Dramaturgie Flori Gugger Choreografie Veza Fernández Regieassistenz Lino Ortu Sounddesign Alkis Vlassakakis Bühnenbild Andrea Konrad, Herbert Mayer Kostüm Marlene Gubo Produktion Nesterval Emilie Kleinszig, Willy Mutzenpachner Assistenz Pamina Puls Besetzung Denice Bourbon, Herr Finnland, Julia Fuchs, Laura Hermann, Romy Hrubeś, Willy Mutzenpachner, Lino Ortu, Pamina Puls, Johannes Scheutz, Claudia Six, Stefanie Sourial, Lorenz Troebinger, Alkis Vlassakakis, Gankerl Walanka, Sophie Wegleitner, Anne Wieben, Christopher Wurmdobler

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 12. Februar 2019 | 19:30  | DAS DORF - Nesterval | brut | 

    ORT: Buschenschank Stift St. Peter, Rupertusplatz 5, 1170 Wien

    Performance / Abenteuer / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Im Februar entführen Nesterval auf ein immersives Theaterabenteuer in eine Wiener Buschenschank. Hier verstrickt das Performancekollektiv sein Publikum in eine dramatische Hochzeitsgeschichte und remixt feministische Literatur des 19. Jahrhunderts mit österreichischen Heimatfilmen und trostlosem Bergbauernrealismus. Voller Spiellust können sich die Besucher*innen auf die Suche nach der Magie des Sehnsuchtsorts Heimat begeben und große Fragen nach Fremde, Gewalt, Liebe und Schuld ergründen.

    Zutritt ab 16 Jahren. Die Türen öffnen um 19:00 Uhr, Beginn ist um 19:30 Uhr. Das Abenteuer findet teilweise im Freien statt. Warme, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen.

    Es gibt an den jeweiligen Veranstaltungstagen eine Warteliste, die ab 19:00 Uhr aufliegt und über die die wenigen Restkarten vergeben werden, falls vereinzelt Publikum nicht erscheinen sollte.

    Bauerstochter Anna-Lisa befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem Knecht Johannes, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Zwei ungebetene Gäste erscheinen im Ort und mit ihnen das Wissen um ein grauenvolles Verbrechen. Die Idylle zerfällt nach und nach, das generationenlange Schweigen bricht in Gewalt und Hass über die Bewohner*innen herein. Und was mit einer Hochzeit enden sollte, beginnt mit einem Leichenschmaus. Wie konnte es so weit kommen?

    Die Teilnehmer*innen finden sich mitten in der Handlung wieder und werden in der Gruppe ihre eigene Wahrheit suchen. Wollen sie Teil der Gemeinschaft werden oder finden sie sich auf der Seite der Ausgestoßenen und Leibeigenen wieder? Fremdenhass und Selbstverachtung liegen in dem kleinen Dorf abseits der Welt eng beieinander.

    Konzept & Regie Herr Finnland Buch Frau Löfberg Dramaturgie Flori Gugger Choreografie Veza Fernández Regieassistenz Lino Ortu Sounddesign Alkis Vlassakakis Bühnenbild Andrea Konrad, Herbert Mayer Kostüm Marlene Gubo Produktion Nesterval Emilie Kleinszig, Willy Mutzenpachner Assistenz Pamina Puls Besetzung Denice Bourbon, Herr Finnland, Julia Fuchs, Laura Hermann, Romy Hrubeś, Willy Mutzenpachner, Lino Ortu, Pamina Puls, Johannes Scheutz, Claudia Six, Stefanie Sourial, Lorenz Troebinger, Alkis Vlassakakis, Gankerl Walanka, Sophie Wegleitner, Anne Wieben, Christopher Wurmdobler

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 13. Februar 2019 | 19:30  | DAS DORF - Nesterval | brut | 

    ORT: Buschenschank Stift St. Peter, Rupertusplatz 5, 1170 Wien

    Performance / Abenteuer / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Im Februar entführen Nesterval auf ein immersives Theaterabenteuer in eine Wiener Buschenschank. Hier verstrickt das Performancekollektiv sein Publikum in eine dramatische Hochzeitsgeschichte und remixt feministische Literatur des 19. Jahrhunderts mit österreichischen Heimatfilmen und trostlosem Bergbauernrealismus. Voller Spiellust können sich die Besucher*innen auf die Suche nach der Magie des Sehnsuchtsorts Heimat begeben und große Fragen nach Fremde, Gewalt, Liebe und Schuld ergründen.

    Zutritt ab 16 Jahren. Die Türen öffnen um 19:00 Uhr, Beginn ist um 19:30 Uhr. Das Abenteuer findet teilweise im Freien statt. Warme, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen.

    Es gibt an den jeweiligen Veranstaltungstagen eine Warteliste, die ab 19:00 Uhr aufliegt und über die die wenigen Restkarten vergeben werden, falls vereinzelt Publikum nicht erscheinen sollte.

    Bauerstochter Anna-Lisa befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem Knecht Johannes, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Zwei ungebetene Gäste erscheinen im Ort und mit ihnen das Wissen um ein grauenvolles Verbrechen. Die Idylle zerfällt nach und nach, das generationenlange Schweigen bricht in Gewalt und Hass über die Bewohner*innen herein. Und was mit einer Hochzeit enden sollte, beginnt mit einem Leichenschmaus. Wie konnte es so weit kommen?

    Die Teilnehmer*innen finden sich mitten in der Handlung wieder und werden in der Gruppe ihre eigene Wahrheit suchen. Wollen sie Teil der Gemeinschaft werden oder finden sie sich auf der Seite der Ausgestoßenen und Leibeigenen wieder? Fremdenhass und Selbstverachtung liegen in dem kleinen Dorf abseits der Welt eng beieinander.

    Konzept & Regie Herr Finnland Buch Frau Löfberg Dramaturgie Flori Gugger Choreografie Veza Fernández Regieassistenz Lino Ortu Sounddesign Alkis Vlassakakis Bühnenbild Andrea Konrad, Herbert Mayer Kostüm Marlene Gubo Produktion Nesterval Emilie Kleinszig, Willy Mutzenpachner Assistenz Pamina Puls Besetzung Denice Bourbon, Herr Finnland, Julia Fuchs, Laura Hermann, Romy Hrubeś, Willy Mutzenpachner, Lino Ortu, Pamina Puls, Johannes Scheutz, Claudia Six, Stefanie Sourial, Lorenz Troebinger, Alkis Vlassakakis, Gankerl Walanka, Sophie Wegleitner, Anne Wieben, Christopher Wurmdobler

     ::  Aufführung

  • Freitag, 15. Februar 2019 | 19:00  | COLONIAL COCKTAIL - Stefanie Sourial | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Volume 1: Aperitivo mit Special Guest Katia Ledoux

    Performance / Uraufführung / in englischer Sprache

    Im Auftakt zu ihrer neuen Bühnenserie destilliert Stefanie Sourial die letzten vierhundert Jahre europäischer Kolonialgeschichte und packt sie in eine sechzigminütige, flüssige Performance. Colonial Cocktail ist ein boomerangartiges Ausholen, eine Rückverfolgung der Herkunft von Spirituosen und heutigen alkoholischen Trendgetränken in die koloniale Vergangenheit und wieder zurück in unsere Gegenwart – scharf auf der Zunge, bitter im Abgang.

    In den Wiener Bars fließt hochprozentige Geschichte in Strömen, die ihre Quelle oftmals in der europäischen Kolonialgeschichte haben. Doch wer achtet beim Genuss schon auf die Geschichte des Getränks? Stefanie Sourial beschreibt in performativ-erzählerischer Form in Colonial Cocktail die kolonialgeschichtlichen Zusammenhänge von Spirituosen und ihre Wirkung auf unsere aktuelle Gesellschaft – begleitet von wechselnden Gästen aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. Wie sind aktuelle Trendgetränke entstanden? Unter welchem Einfluss der Spirituosen stehen wir in unserem Leben? Was ist daran politisch, Uhudler zu trinken?

    Komplexe kolonialgeschichtliche Themen entfalten im vertrauten Setting einer Bar – gemixt mit einem Schuss vielfältiger Gewaltgeschichte aus alten und jungen Jahrgängen – ein bittersüßes Bouquet. Die historischen Spuren, die Stefanie Sourial am Beispiel des alltäglich präsenten Alkohols aufzeigt, führen zu unerwarteten Entdeckungen in unserer direkten Umwelt.

     

    Credits

    Konzept und Performance Stefanie Sourial Special Guest Katia Ledoux Ausstattung/Bühnenbild Katharina Haring, Attila Plangger Recherche / wissenschaftliche Unterstützung Sushila Mesquita Dramaturgie / performative Unterstützung Nir Paldi Kostüm Lisi Lang, Guilherme Pires Mata, Markus Pires Mata Fotografische Dokumentation Abiona Esther Ojo Fotografie Caroline Haberl, Isabella Baco

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 15. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Miet Warlop: Mystery Magnet | Tanzquartier Wien | 

    Mystery Magnet ist eine Performance voll mit süßer Grausamkeit und tragikomischem Humor. Die belgische Künstlerin schafft mit ihrer einzigartigen visuellen Handschrift eine Welt zwischen Fantasie und Realität. Diese wird bevölkert von surrealen Wesen, die von obsessivem (Selbst-)Zerstörungsdrang angetrieben werden. Stumpf, glitzernd, traurig und witzig zugleich entwickelt sich ein Spannungsfeld zwischen Figuren und Skulpturen, gleich einem bunten Tableau vivant. In einem klassischen Bühnensetting wird das Publikum Zeuge einer Prozession fantastischer Wesen, von kopflosen Frauen bis zu herrenlosen Hosen von Riesen. Ursprünglich von der bildenden Kunst kommend, gelingt es Warlop in dieser preisgekrönten und viel getourten Performance immer wieder, das Publikum mit absurden Bildern zu überraschen.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 16. Februar 2019 | 10:00 - 13:00  | Hybrid Butoh | Tanz*Hotel | 

    HYBRID BUTOH
    From the roots to mixing art languages:
    Butoh, theater, contemporary dance, voice and performance.
    Facebook Event: https://www.facebook.com/events/339134556870551/?active_tab=about

    This course will be divided into three main modules:

    1. Open to the Universe

    Dedicated to the Butoh by Kasuo Ono, this module will work among its main themes: Life, death, flower and bird. The circulation of life in the body, in dance, in the environment, in time and in space. Touch the deepest of yourself and open the essence of your dance for life just as a flower opens to the universe. 

    For all levels. No prior knowledge or technique is required. Open to all interested in knowing, introducing, practicing, exercising and improving their personal and / or artistic expression. For dancers, actors, performers as well as body therapists and others interested in developing self knowledge and perfection through dance. 

    2. Dancing Archetypal Gods

    Dedicated to the Butoh by Tasumi Hijikata, this module will present some forms and choreographies created and inspired by the father of Butoh dance. To develop his dances and choreographies, Hijikata studied classical forms of Eastern statues and represented them in their technique and their own aesthetics. During the four encounters, you will learn some of these forms as well as others that the Brazilian director, Will Lopes, has been researching in the Afro-Indian mythology of his culture. 

    Open to dancers, actors, performers as well as therapists, body artists and other interested parties. 

    3. Butoh Group Performance

    In this module we will review the main fundamentals and exercises explored in the two previous modules to create and develop group Butoh dance performances. So the dance of Kasuo Ono, Tasumi Hijikata as well as that of Atsushi Takenouchi and the Jinen Butoh School will be our material for the module. During the 4 meetings, the objective will be to develop a final presentation based on the group's interest and availability. For this, an extra meeting will be scheduled, probably on July 7, 2019.

    --------------------------------------------------------------

    DATES: 

    Workshop 1: "Open to the Universe" 
    16/02 - 02/03 - 16/03 - 23/03
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    Workshop 2: "Dancing Archetypal Gods"
    13/0427/0411/0518/05
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    Workshop 3: Butoh Group Performance
    01/0622/0629/0606/07 
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    TANZ*HOTEL, Zirkusgasse 35, 1020 Vienna

    1 Workshop (4 Classes): 160,-
    2 Workshops (8 Classes): 300,- 
    3 Workshops (12 Classes): 430,- 

    1 class: 50,-
    2 classes: 90,-
    3 classes: 130,-

    info & registration: anita.gritsch@gmail.com
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    Will Lopes is a Brazilian Butoh dancer, actor, performer and director with 21 years of experience. Since 2018, he is based in Vienna and has been studying Butoh Dance with Atsushi Takenouchi at the Jinen Butoh School in Italy and other places in Europe. He just returned from Brazil, where he was giving a series of Butoh workshops and premiered his solo “Kagebara”.

    Bachelor in Theater at the University of Brasilia in 2003, studied theater, dance, dance-theater, dramatic body mime, Butoh, circus, Martial Arts, and vertical dance. Physical trainer of performers specialized in the Brazilian technique Integral Bambu. Master degree in Communication and Semiotics at Pontifical Catholic University of São Paulo in 2016. In his artistic works he is specialized in the development of site-specific performances in the urban architecture of the city. He studied Brazilian popular culture with Antônio Nóbrega, Sei Tai Ho with Toshi Tanaka and cultural anthropological conceptions of the human body at the Pontifical Catholic University of São Paulo.

    Online portfolio: http://willianlopesdf.wixsite.com/willianlopes
    Facebook: https://www.facebook.com/willbutoh/?modal=admin_todo_tour
    Jinen Butoh Youtube Channel: https://www.youtube.com/channel/UCz1-272vnT5yqhrJCflPOuA/videos?view_as=subscriber
    Instagram: https://www.instagram.com/willops/ and https://www.instagram.com/jinenresearch/
     ::  Training

  • Samstag, 16. Februar 2019 | 19:00  | COLONIAL COCKTAIL - Stefanie Sourial | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Volume 1: Aperitivo mit Special Guest Katia Ledoux

    Performance / Uraufführung / in englischer Sprache

    Im Auftakt zu ihrer neuen Bühnenserie destilliert Stefanie Sourial die letzten vierhundert Jahre europäischer Kolonialgeschichte und packt sie in eine sechzigminütige, flüssige Performance. Colonial Cocktail ist ein boomerangartiges Ausholen, eine Rückverfolgung der Herkunft von Spirituosen und heutigen alkoholischen Trendgetränken in die koloniale Vergangenheit und wieder zurück in unsere Gegenwart – scharf auf der Zunge, bitter im Abgang.

    In den Wiener Bars fließt hochprozentige Geschichte in Strömen, die ihre Quelle oftmals in der europäischen Kolonialgeschichte haben. Doch wer achtet beim Genuss schon auf die Geschichte des Getränks? Stefanie Sourial beschreibt in performativ-erzählerischer Form in Colonial Cocktail die kolonialgeschichtlichen Zusammenhänge von Spirituosen und ihre Wirkung auf unsere aktuelle Gesellschaft – begleitet von wechselnden Gästen aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. Wie sind aktuelle Trendgetränke entstanden? Unter welchem Einfluss der Spirituosen stehen wir in unserem Leben? Was ist daran politisch, Uhudler zu trinken?

    Komplexe kolonialgeschichtliche Themen entfalten im vertrauten Setting einer Bar – gemixt mit einem Schuss vielfältiger Gewaltgeschichte aus alten und jungen Jahrgängen – ein bittersüßes Bouquet. Die historischen Spuren, die Stefanie Sourial am Beispiel des alltäglich präsenten Alkohols aufzeigt, führen zu unerwarteten Entdeckungen in unserer direkten Umwelt.

     

    Credits

    Konzept und Performance Stefanie Sourial Special Guest Katia Ledoux Ausstattung/Bühnenbild Katharina Haring, Attila Plangger Recherche / wissenschaftliche Unterstützung Sushila Mesquita Dramaturgie / performative Unterstützung Nir Paldi Kostüm Lisi Lang, Guilherme Pires Mata, Markus Pires Mata Fotografische Dokumentation Abiona Esther Ojo Fotografie Caroline Haberl, Isabella Baco

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 16. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Miet Warlop: Mystery Magnet | Tanzquartier Wien | 

    Mystery Magnet ist eine Performance voll mit süßer Grausamkeit und tragikomischem Humor. Die belgische Künstlerin schafft mit ihrer einzigartigen visuellen Handschrift eine Welt zwischen Fantasie und Realität. Diese wird bevölkert von surrealen Wesen, die von obsessivem (Selbst-)Zerstörungsdrang angetrieben werden. Stumpf, glitzernd, traurig und witzig zugleich entwickelt sich ein Spannungsfeld zwischen Figuren und Skulpturen, gleich einem bunten Tableau vivant. In einem klassischen Bühnensetting wird das Publikum Zeuge einer Prozession fantastischer Wesen, von kopflosen Frauen bis zu herrenlosen Hosen von Riesen. Ursprünglich von der bildenden Kunst kommend, gelingt es Warlop in dieser preisgekrönten und viel getourten Performance immer wieder, das Publikum mit absurden Bildern zu überraschen.

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 17. Februar 2019 | 19:00  | COLONIAL COCKTAIL - Stefanie Sourial | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Volume 1: Aperitivo mit Special Guest Katia Ledoux

    Performance / Uraufführung / in englischer Sprache

    Im Auftakt zu ihrer neuen Bühnenserie destilliert Stefanie Sourial die letzten vierhundert Jahre europäischer Kolonialgeschichte und packt sie in eine sechzigminütige, flüssige Performance. Colonial Cocktail ist ein boomerangartiges Ausholen, eine Rückverfolgung der Herkunft von Spirituosen und heutigen alkoholischen Trendgetränken in die koloniale Vergangenheit und wieder zurück in unsere Gegenwart – scharf auf der Zunge, bitter im Abgang.

    In den Wiener Bars fließt hochprozentige Geschichte in Strömen, die ihre Quelle oftmals in der europäischen Kolonialgeschichte haben. Doch wer achtet beim Genuss schon auf die Geschichte des Getränks? Stefanie Sourial beschreibt in performativ-erzählerischer Form in Colonial Cocktail die kolonialgeschichtlichen Zusammenhänge von Spirituosen und ihre Wirkung auf unsere aktuelle Gesellschaft – begleitet von wechselnden Gästen aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. Wie sind aktuelle Trendgetränke entstanden? Unter welchem Einfluss der Spirituosen stehen wir in unserem Leben? Was ist daran politisch, Uhudler zu trinken?

    Komplexe kolonialgeschichtliche Themen entfalten im vertrauten Setting einer Bar – gemixt mit einem Schuss vielfältiger Gewaltgeschichte aus alten und jungen Jahrgängen – ein bittersüßes Bouquet. Die historischen Spuren, die Stefanie Sourial am Beispiel des alltäglich präsenten Alkohols aufzeigt, führen zu unerwarteten Entdeckungen in unserer direkten Umwelt.

     

    Credits

    Konzept und Performance Stefanie Sourial Special Guest Katia Ledoux Ausstattung/Bühnenbild Katharina Haring, Attila Plangger Recherche / wissenschaftliche Unterstützung Sushila Mesquita Dramaturgie / performative Unterstützung Nir Paldi Kostüm Lisi Lang, Guilherme Pires Mata, Markus Pires Mata Fotografische Dokumentation Abiona Esther Ojo Fotografie Caroline Haberl, Isabella Baco

     

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 17. Februar 2019 | 19:30  | Macbeth | Landesthater Linz | 

    Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht.

     ::  Aufführung