Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Wochenansicht

28. Januar 2019 - 03. Februar 2019
28. Januar 2019 - 03. Februar 2019
  • Montag, 28. Januar 2019 | 19:00  | FIX ME IF YOU CAN - Elisabeth Löffler / LizArt Productions | brut | 

    ORT: brut im Cafe 7*Stern Wohnzimmer, Siebensterngasse 31, 1070 Wien

    Sit-Down-Comedy / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Elisabeth Löffler lädt gemeinsam mit Frans Poelstra und Yosi Wanunu zu einer persönlichen und humorvollen Reise in ihre Kindheit ein. Die Sit-Down-Comedy Fix me if you can erzählt die Geschichte einer Familie auf der Suche nach einem Wunder, einer Familie, die alles unternimmt, um ihrem Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen, eine auf zwei Beinen. Es ist zugleich die Geschichte eines Kindes, das seine ganz eigene Mission verfolgt, im Namen Gottes und der Liebe, mit tatkräftiger Unterstützung seines ganz persönlichen Painkillers Udo Jürgens.

    Reparaturanleitung für eine Person mit Behinderung: Man starte mit der Verweigerung eines Rollstuhls und fordere sie zum Gehen auf. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, versuchen Sie es mit Beten, wenn nötig auch mit steigender Frequenz und wachsender Intensität. Sollte auch das nicht funktionieren, spannen Sie sie auf Schienen und strecken ihre Beine bis zum passenden Begradigungsmaß für den entspannten Spaziergang im Park. Im Falle der Wirkungslosigkeit all dieser Maßnahmen unternehmen Sie eine Reise nach Lourdes, eine Kleinstadt im Süden Frankreichs. Dort werfen Sie die Person in sakrales Wasser und hoffen darauf, dass das spirituelle Nass das Ganze erledigt. Bei Nichteintreten der Heilung versuchen Sie es mit einer Wiederholung der Prozedur im Folgejahr.

     

    Credits

    Ein Soloabend von und mit Elisabeth Löffler Regie Frans Poelstra Textarbeit/Dramaturgie Yosi Wanunu Regieassistenz Lina Michel Produktion Kornelia Kilga

     

     

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 29. Januar 2019 | 19:00  | FIX ME IF YOU CAN - Elisabeth Löffler / LizArt Productions | brut | 

    ORT: brut im Cafe 7*Stern Wohnzimmer, Siebensterngasse 31, 1070 Wien

    Sit-Down-Comedy / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Elisabeth Löffler lädt gemeinsam mit Frans Poelstra und Yosi Wanunu zu einer persönlichen und humorvollen Reise in ihre Kindheit ein. Die Sit-Down-Comedy Fix me if you can erzählt die Geschichte einer Familie auf der Suche nach einem Wunder, einer Familie, die alles unternimmt, um ihrem Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen, eine auf zwei Beinen. Es ist zugleich die Geschichte eines Kindes, das seine ganz eigene Mission verfolgt, im Namen Gottes und der Liebe, mit tatkräftiger Unterstützung seines ganz persönlichen Painkillers Udo Jürgens.

    Reparaturanleitung für eine Person mit Behinderung: Man starte mit der Verweigerung eines Rollstuhls und fordere sie zum Gehen auf. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, versuchen Sie es mit Beten, wenn nötig auch mit steigender Frequenz und wachsender Intensität. Sollte auch das nicht funktionieren, spannen Sie sie auf Schienen und strecken ihre Beine bis zum passenden Begradigungsmaß für den entspannten Spaziergang im Park. Im Falle der Wirkungslosigkeit all dieser Maßnahmen unternehmen Sie eine Reise nach Lourdes, eine Kleinstadt im Süden Frankreichs. Dort werfen Sie die Person in sakrales Wasser und hoffen darauf, dass das spirituelle Nass das Ganze erledigt. Bei Nichteintreten der Heilung versuchen Sie es mit einer Wiederholung der Prozedur im Folgejahr.

     

    Credits

    Ein Soloabend von und mit Elisabeth Löffler Regie Frans Poelstra Textarbeit/Dramaturgie Yosi Wanunu Regieassistenz Lina Michel Produktion Kornelia Kilga

     

     

     ::  Aufführung

  • Freitag, 1. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Sonja Jokiniemi: Blab | Tanzquartier Wien | 

    Blab is a poetic parade, a moving three-dimensional painting.“ — Fransien van der Putt, Theaterkrant

    Die finnische Tänzerin und Performerin Sonja Jokiniemi nimmt uns mit auf einen Trip in eine vorsprachliche Welt. Blab meint wörtlich sinnloses Gebrabbel oder Gestammel. Blab will kategorischen Zuschreibungen entkommen und ins Unbekannte abtauchen; dorthin, wo Menschen und Objekte zu einer Einheit verschwimmen. Die Körper auf der Bühne werden erweitert, eine transformierende multisensorische Skulptur entfaltet sich. Mehrdeutige Objekte aus Textilien, Haaren, Latex und Ketten sind über die Bühne verteilt und erzeugen eine surreale Landschaft. Blab ist unberechenbar – ein Moment süß und weich, der nächste hart und aggressiv. Blab ist Freud von seiner besten Seite.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 1. Februar 2019 | 20:00  | Hiraeth - I carry someone else's memory | | 

    Die Wiener Choreografin Nadja Puttner bringt ihr aktuelles Tanztheaterstück nach Innsbruck. Das Stück behandelt die Frage, wie Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

     

    Inhalt: Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichten?
    Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.


    HIRAETH" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. Nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden' – vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

     

    Choreografin & Ensemble

    Nadja Puttner verfügt über jahrelange Erfahrung als Tänzerin und Choreografin im Theater- und Event-Bereich. Seit 2008 bringt sie ihre eigenen zeitgenössischen Tanztheaterprojekte auf die Bühne. Bei „HIRAETH“ wird sie auf der Bühne von der Tänzerin Mara Kluhs und dem Kontrabassisten Edoardo Blandamura unterstützt. Regie führte Fritz von Friedl.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 1. Februar 2019 | 21:00 - 22:00  | Lisa Hinterreithner: and and | Tanzquartier Wien | 

    n unserer Gesellschaft werden Liebe, Loyalität und Zugehörigkeit oft demonstriert, indem andere verletzt oder ausgeschlossen werden. Die Logik hinter destruktiven Konzepten von Loyalität, so die Autorin und Historikerin Sarah Schulman, entspricht der eines verlassenen Menschen, der einfordert: Ich bin nicht mehr mit meinem Freund zusammen, also bitte sei auch du gemein zu ihm.

    and and ist Teil eines Prozesses, der 2018 mit and begonnen wurde. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem Zustandekommen einer Politik der Stigmatisierung, die konstruktive Konfliktlösungen verdrängt. and and entwickelt diese Frage in einem nächsten Schritt im Hinblick auf ihren Zusammenhang mit Klassen- bzw. Milieufragen weiter. Abgerissene Klebebänder, Textfetzen und transparente Farbfolien tauchen auf: getupfte, gefärbte, geschriebene Körper, Körper in und gegen Markierungen, gepunkteter Raum, Soundspots. Realer Text, fake bodies? and and ist ein Remix aus Text und Tixo, aus politischen Diskursen und „sinnloser“ Bepunktung, gekoppelt mit wummerndem Live-Sound von Elise…

     ::  Aufführung

  • Samstag, 2. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Sonja Jokiniemi: Blab | Tanzquartier Wien | 

    Blab is a poetic parade, a moving three-dimensional painting.“ — Fransien van der Putt, Theaterkrant

    Die finnische Tänzerin und Performerin Sonja Jokiniemi nimmt uns mit auf einen Trip in eine vorsprachliche Welt. Blab meint wörtlich sinnloses Gebrabbel oder Gestammel. Blab will kategorischen Zuschreibungen entkommen und ins Unbekannte abtauchen; dorthin, wo Menschen und Objekte zu einer Einheit verschwimmen. Die Körper auf der Bühne werden erweitert, eine transformierende multisensorische Skulptur entfaltet sich. Mehrdeutige Objekte aus Textilien, Haaren, Latex und Ketten sind über die Bühne verteilt und erzeugen eine surreale Landschaft. Blab ist unberechenbar – ein Moment süß und weich, der nächste hart und aggressiv. Blab ist Freud von seiner besten Seite.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 2. Februar 2019 | 20:00  | Hiraeth - I carry someone else's memory | | 

    Die Wiener Choreografin Nadja Puttner bringt ihr aktuelles Tanztheaterstück nach Innsbruck. Das Stück behandelt die Frage, wie Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

     

    Inhalt: Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichten?
    Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.


    HIRAETH" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. Nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden' – vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

     

    Choreografin & Ensemble

    Nadja Puttner verfügt über jahrelange Erfahrung als Tänzerin und Choreografin im Theater- und Event-Bereich. Seit 2008 bringt sie ihre eigenen zeitgenössischen Tanztheaterprojekte auf die Bühne. Bei „HIRAETH“ wird sie auf der Bühne von der Tänzerin Mara Kluhs und dem Kontrabassisten Edoardo Blandamura unterstützt. Regie führte Fritz von Friedl.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 2. Februar 2019 | 21:00 - 22:00  | Lisa Hinterreithner: and and | Tanzquartier Wien | 

    n unserer Gesellschaft werden Liebe, Loyalität und Zugehörigkeit oft demonstriert, indem andere verletzt oder ausgeschlossen werden. Die Logik hinter destruktiven Konzepten von Loyalität, so die Autorin und Historikerin Sarah Schulman, entspricht der eines verlassenen Menschen, der einfordert: Ich bin nicht mehr mit meinem Freund zusammen, also bitte sei auch du gemein zu ihm.

    and and ist Teil eines Prozesses, der 2018 mit and begonnen wurde. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem Zustandekommen einer Politik der Stigmatisierung, die konstruktive Konfliktlösungen verdrängt. and and entwickelt diese Frage in einem nächsten Schritt im Hinblick auf ihren Zusammenhang mit Klassen- bzw. Milieufragen weiter. Abgerissene Klebebänder, Textfetzen und transparente Farbfolien tauchen auf: getupfte, gefärbte, geschriebene Körper, Körper in und gegen Markierungen, gepunkteter Raum, Soundspots. Realer Text, fake bodies? and and ist ein Remix aus Text und Tixo, aus politischen Diskursen und „sinnloser“ Bepunktung, gekoppelt mit wummerndem Live-Sound von Elise…

     ::  Aufführung