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30. Juli 2018 - 05. August 2018
30. Juli 2018 - 05. August 2018
  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Montag, 30. Juli 2018 | 17:00 - 17:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 18:00 - 18:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 19:00 - 19:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 19:00 - 20:30  | ImPulsTanz: Clara Furey – When Even The | | 

    When Even The, Leonard Cohens faszinierendes Gedicht aus unvollendeten Sätzen, inspirierte die kanadische Künstlerin Clara Furey zu einer magisch-meditativen Soloperformance, welche das Spannungsfeld zwischen ihrem vibrierenden Körper und einer unbelebten Präsenz - in diesem Fall eine Skulptur aus der permanenten mumok-Sammlung – auslotet. Dabei hält sie unseren vergänglichen Körpern einen Spiegel vor, der uns verschiedene Wahrnehmungen und Verkörperungen von Zerfall zeigt. Unzählige Identitäten durchkreuzen sie, besuchen und bewohnen sie und erzeugen einen intensiven Zustand, der zwischen Spannung und Versöhnung oszilliert.

    Clara Furey ist associate artist bei Par B.L.eux.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 90 min

     

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 20:00 - 20:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 20:30 - 22:00  | Bauhaus tanzt II | | 

    BAUHAUS TANZT II

    Bauhaus tanzt ist eine spartenübergreifende Tanzperformance angelehnt an die Ästhetik Oskar Schlemmers und an den Ideen des Bauhaus. Jene werden der Klangwelt John Cages gegenübergestellt. Dabei wird aber durch eine zeitgenössische Linse auf das Material geblickt und so ein Werk geschaffen, welches eine eigenständige Sprache entwickelt. Die ehemalige Erbsenfabrik und jüdische Turnhalle des Brick-5 bietet den perfekten Rahmen für ein surrealistisches Spektakel aus Formen, Farben und Klängen.

    In dem bereits zweiten Folgestück zum Thema Bauhaus lässt sich Studio Fugu wieder von der speziellen Architektur und Atmosphäre der Aufführungsstätte inspirieren und erhebt diesmal das Prinzip der Abwesenheit (von) künstlerischer Entscheidung zur Maxime. Der Raum, das Material, das Zusammenspiel fordern die Lösungswege und formen das Design der Komposition. Nicht nur der Raum ist diesmal umfangreicher, auch das Ensemble hat sich ein wenig vergrößert. Dennoch kommen die Details nicht zu kurz. Begleiten Sie uns in eine Welt in der die einzige Regel die des guten Geschmacks ist.

     

    TICKETS

    Online Reservierung: 16€/ ermäßigt 8€; 
    Abendkassa: 18€/ ermäßigt 10€

    Link Online Reservierung:  https://bit.ly/2L4bCyl

    Konzept: PUC
    Künstlerische Leitung: Maria Shurkhal
    Musik: John Cage, Amir Ahmadi, Georg Tkalec
    Raumdesign: Julia Rohn
    Choreografie und Tanz: Paula Dominici, Anna Possarnig, Maria Shurkhal

     

    Kuratiert von:
    Kulturverein Brick-5
    Forum experimenteller Dialog/
    Schayan Kazemi

     ::  Premieren

  • Montag, 30. Juli 2018 | 21:00 - 21:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 30. Juli 2018 | 21:00 - 22:00  | ImPulsTanz: Cie. Willi Dorner – many (Arbeitstitel) | | 

    Was ist der Körper noch in den Bilderfluten unserer digitalisierten Welt? Müssen sich alle im Netz ausstellen, um ihre Existenz zu beweisen? Solch hochaktuelle Fragen tanzen durch das neue Stück des österreichischen Choreografen Willi Dorner, der für seine pointierten Arbeiten im öffentlichen Raum ebenso anerkannt ist wie für sein raffiniertes Spiel mit den Reizen und Fallen der Medienwelt. Hier lässt er virtuelle und leibliche Wirklichkeit miteinander kollidieren und macht die Auflösungserscheinungen unseres Selbst in den Pixelwüsten digitaler Bilder als ausgefeilte Liveperformance erfahrbar.

    Preview
    Dauer: 55–60 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 17:00 - 17:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 18:00 - 18:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 19:00 - 19:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 19:00 - 20:30  | ImPulsTanz: Clara Furey – When Even The | | 

    When Even The, Leonard Cohens faszinierendes Gedicht aus unvollendeten Sätzen, inspirierte die kanadische Künstlerin Clara Furey zu einer magisch-meditativen Soloperformance, welche das Spannungsfeld zwischen ihrem vibrierenden Körper und einer unbelebten Präsenz - in diesem Fall eine Skulptur aus der permanenten mumok-Sammlung – auslotet. Dabei hält sie unseren vergänglichen Körpern einen Spiegel vor, der uns verschiedene Wahrnehmungen und Verkörperungen von Zerfall zeigt. Unzählige Identitäten durchkreuzen sie, besuchen und bewohnen sie und erzeugen einen intensiven Zustand, der zwischen Spannung und Versöhnung oszilliert.

    Clara Furey ist associate artist bei Par B.L.eux.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 90 min

     

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 20:00 - 20:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 20:30 - 22:00  | Bauhaus tanzt II | | 

    BAUHAUS TANZT II

    Bauhaus tanzt ist eine spartenübergreifende Tanzperformance angelehnt an die Ästhetik Oskar Schlemmers und an den Ideen des Bauhaus. Jene werden der Klangwelt John Cages gegenübergestellt. Dabei wird aber durch eine zeitgenössische Linse auf das Material geblickt und so ein Werk geschaffen, welches eine eigenständige Sprache entwickelt. Die ehemalige Erbsenfabrik und jüdische Turnhalle des Brick-5 bietet den perfekten Rahmen für ein surrealistisches Spektakel aus Formen, Farben und Klängen.

    In dem bereits zweiten Folgestück zum Thema Bauhaus lässt sich Studio Fugu wieder von der speziellen Architektur und Atmosphäre der Aufführungsstätte inspirieren und erhebt diesmal das Prinzip der Abwesenheit (von) künstlerischer Entscheidung zur Maxime. Der Raum, das Material, das Zusammenspiel fordern die Lösungswege und formen das Design der Komposition. Nicht nur der Raum ist diesmal umfangreicher, auch das Ensemble hat sich ein wenig vergrößert. Dennoch kommen die Details nicht zu kurz. Begleiten Sie uns in eine Welt in der die einzige Regel die des guten Geschmacks ist.

     

    TICKETS

    Online Reservierung: 16€/ ermäßigt 8€; 
    Abendkassa: 18€/ ermäßigt 10€

    Link Online Reservierung:  https://bit.ly/2L4bCyl

    Konzept: PUC
    Künstlerische Leitung: Maria Shurkhal
    Musik: John Cage, Amir Ahmadi, Georg Tkalec
    Raumdesign: Julia Rohn
    Choreografie und Tanz: Paula Dominici, Anna Possarnig, Maria Shurkhal

     

    Kuratiert von:
    Kulturverein Brick-5
    Forum experimenteller Dialog/
    Schayan Kazemi

     ::  Premieren

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 21:00 - 21:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 21:00 - 22:30  | ImPulsTanz: Meg Stuart / Damaged Goods – Solos and duets | Odeon | 

    Es ist ein Jammer. So viel Gefühl, aber No One Is Watching. Und so gute Absichten, aber die Dinge scheinen sich dagegen zu verschwören! Sodass man trotz aller Tragikomik wirklich sagen kann: It’s not funny. Da ist es wohl am besten, sich aufzuschwingen und von neuem zu starten, am besten vielleicht mit etwas, von dem gesagt werden kann: Built to last, und zwar UNTIL OUR HEARTS STOP. Solche Titel gehören zu diesem Abend aus Solos und Duetten der in Berlin und Brüssel lebenden und arbeitenden US-Amerikanerin Meg Stuart. Die einflussreiche Choreografin – vor kurzem mit dem Preis für ihr Lebenswerk bei der Tanz-Biennale Venedig ausgezeichnet – hat den Tanz seit Anfang der 1990er Jahre in neue Dimensionen versetzt. Jetzt, nach über einem Vierteljahrhundert intensiven künstlerischen Schaffens, leuchtet Stuart ihr bisheriges Werk aus. Dieser Abend zeigt, wie es ihr gelingt, die bittere Ironie der Schattenseiten des Lebens in poetische bis ekstatische Performances zu verwandeln. Immer wieder prallen dabei Stolz und Demütigung aufeinander, wie bei Inflamável, und führen Emotionen zu dem, was diesen Abend so groß macht: Signs of Affection.

    Uraufführung
    Dauer: 90 min

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 31. Juli 2018 | 23:00 - 23:47  | ImPulsTanz: Trajal Harrell – In the Mood for Frankie | | 

    International bekannt seit seiner Serie Twenty Looks or Paris is Burning at The Judson Church, hat Trajal Harrell jetzt die Faszination am japanischen Butoh gepackt. Diese Leidenschaft lebt er zusammen mit den Tänzern Thibault Lac und Ondrej Vidlar bei In the Mood for Frankie aus. Inspiriert unter anderem von Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade dringt Harrell in die Welt der Butoh-Ikone Tatsumi Hijikata vor und baut einen zauberhaften Garten für Musen als Catwalk zwischen Geschichte und Imagination.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 47 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Mittwoch, 1. August 2018 | 19:00 - 19:45  | ImPulsTanz: Akemi Takeya – Tapped / Untapped | | 

    Das wird man sehen und hören: Funkenschlagen jedenfalls dürfte garantiert sein, wenn die Performancekünstlerin und Musikerin ihre Leidenschaft für ebenso strenge komponierte wie wild phantasmatische Partituren ausspielt und dabei neue Körper- und Klangbilder produziert. Tapped/Untapped ist ein (Re)Mix aus östlicher und westlicher Kunstgeschichte und Klangwelt. Im ersten Teil spielt Takeya das japanische Saiteninstrument Shamisen, im zweiten Teil agiert sie körperlich in dieser live aufgenommenen Klangarchitektur. Wir dürfen also gespannt sein, welche neuen und möglicherweise provozierenden Körper-Klangverwebungen sich eröffnen.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     
     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 1. August 2018 | 21:00 - 22:30  | ImPulsTanz: Florentina Holzinger – Apollon | Volkstheater | 

    Wann ist ein Mann einfach nur Gestell – und wie oft eines, das so tut, als wär’s ein Stier? Und wie schaut es aus, wenn ein Gott nach Strich und Faden demontiert wird? Darauf hat Florentina Holzinger ein paar Antworten parat, und sie steht damit nicht allein auf der weiten Bühne des Wiener Volkstheaters. Dort nämlich zeigt sich, was herauskommt, wenn diese Wiener Choreografin im Bund mit einem halben Dutzend heldinnenhaften, nackten Musen George Balanchines herrliches Ballettjuwel Apollon Musagète (1928) kapert: unter anderem ein saftiges Schlachten, ein Zirkus voll jenseitiger Akrobatik inklusive atemberaubenden Zaubertricks und ein Fitnessstudio für Frauenkräfte. Dort gastiert Apollon, der griechische Gott der Künste, als Rodeo-Automat, der im Verlauf dieser klugen Trash-Performance erfahren muss, was eine Dekonstruktion ist. An seine Stelle tritt die perfekte Frau. Doch was will die und was wird von ihr gewollt? Das fragen Holzinger und ihre Gang mit satter Ironie in einer Mischung aus Tanz, Performance und Theaterorgie.

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!

    Dauer: 90 min

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 1. August 2018 | 23:00 - 00:30  | ImPulsTanz: Meg Stuart / Damaged Goods – Solos and duets | Odeon | 

    Es ist ein Jammer. So viel Gefühl, aber No One Is Watching. Und so gute Absichten, aber die Dinge scheinen sich dagegen zu verschwören! Sodass man trotz aller Tragikomik wirklich sagen kann: It’s not funny. Da ist es wohl am besten, sich aufzuschwingen und von neuem zu starten, am besten vielleicht mit etwas, von dem gesagt werden kann: Built to last, und zwar UNTIL OUR HEARTS STOP. Solche Titel gehören zu diesem Abend aus Solos und Duetten der in Berlin und Brüssel lebenden und arbeitenden US-Amerikanerin Meg Stuart. Die einflussreiche Choreografin – vor kurzem mit dem Preis für ihr Lebenswerk bei der Tanz-Biennale Venedig ausgezeichnet – hat den Tanz seit Anfang der 1990er Jahre in neue Dimensionen versetzt. Jetzt, nach über einem Vierteljahrhundert intensiven künstlerischen Schaffens, leuchtet Stuart ihr bisheriges Werk aus. Dieser Abend zeigt, wie es ihr gelingt, die bittere Ironie der Schattenseiten des Lebens in poetische bis ekstatische Performances zu verwandeln. Immer wieder prallen dabei Stolz und Demütigung aufeinander, wie bei Inflamável, und führen Emotionen zu dem, was diesen Abend so groß macht: Signs of Affection.

    Uraufführung
    Dauer: 90 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 2. August 2018 | 19:30 - 20:45  | ImPulsTanz: Mark Tompkins / I.D.A. – Stayin Alive | | 

    Die Erkenntnis, alt geworden zu sein, macht oft nachdenklich und manchmal melancholisch. Unter dem Eindruck des Verlusts seiner Mutter blickt der amerikanisch-französische Sänger, Tänzer und Choreograf Mark Tompkins dem näher rückenden eigenen Tod ins Auge. Stayin Alive, heißt seine Antwort, und er gibt sie zusammen mit dem Setdesigner Jean-Louis Badet und Frans Poelstra als Regisseur. In diesem tief berührenden Werk steigt Tompkins über all die Relikte seiner langen Karriere hinweg und lässt seinen Körper, so wie er jetzt eben ist, eine Danse macabre zwischen Zukunft und Vergangenheit feiern.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 75 min

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 2. August 2018 | 21:00 - 22:00  | ImPulsTanz: Cie. Willi Dorner – many (Arbeitstitel) | | 

    Was ist der Körper noch in den Bilderfluten unserer digitalisierten Welt? Müssen sich alle im Netz ausstellen, um ihre Existenz zu beweisen? Solch hochaktuelle Fragen tanzen durch das neue Stück des österreichischen Choreografen Willi Dorner, der für seine pointierten Arbeiten im öffentlichen Raum ebenso anerkannt ist wie für sein raffiniertes Spiel mit den Reizen und Fallen der Medienwelt. Hier lässt er virtuelle und leibliche Wirklichkeit miteinander kollidieren und macht die Auflösungserscheinungen unseres Selbst in den Pixelwüsten digitaler Bilder als ausgefeilte Liveperformance erfahrbar.

    Preview
    Dauer: 55–60 min

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 2. August 2018 | 21:00 - 23:15  | ImPulsTanz: Eszter Salamon – MONUMENT 0.3: The Valeska Gert Museum | | 

    Diese Tänzerin war wirklich radikal. Valeska Gert, geboren 1892 in Berlin, zeigte in der deutschen Hauptstadt während der Roaring Twenties eine für damaligen Zeiten unerhörte Form der Avantgarde, in die Theater, Tanz, Film, Gesang und Lyrik involviert waren. Nun setzt sich die zeitgenössische Berliner Choreografin Eszter Salamon in ihrer Monument-Serie mit Leben und Werk dieser Ausnahmeerscheinung der Tanzgeschichte auseinander. Die Bühnenfassung löste bereits auf der Tanzplattform Deutschland Begeisterung aus. Bei ImPulsTanz im mumok ist die Museumsversion zu erleben. Salamons Valeska Gert Museum enthält eine Sammlung performativer Akte, die den Witz, die Groteske und die provokante künstlerische Schärfe dieser Avantgardistin spüren lassen. Ab 1933 war Gert in ihrer Heimat unerwünscht, und sie musste nach Frankreich, England und in die USA ausweichen. Salamon folgt mit ihrem Museum-im-Museum nicht der Idee einer historischen Rekonstruktion, sondern aktiviert die Vorstellungskraft des Publikums über „spekulative“ Verbindungen zwischen der Vergangenheit und dem Heute.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 135 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 3. August 2018 | 19:00 - 19:45  | ImPulsTanz: Akemi Takeya – Tapped / Untapped | | 

    Das wird man sehen und hören: Funkenschlagen jedenfalls dürfte garantiert sein, wenn die Performancekünstlerin und Musikerin ihre Leidenschaft für ebenso strenge komponierte wie wild phantasmatische Partituren ausspielt und dabei neue Körper- und Klangbilder produziert. Tapped/Untapped ist ein (Re)Mix aus östlicher und westlicher Kunstgeschichte und Klangwelt. Im ersten Teil spielt Takeya das japanische Saiteninstrument Shamisen, im zweiten Teil agiert sie körperlich in dieser live aufgenommenen Klangarchitektur. Wir dürfen also gespannt sein, welche neuen und möglicherweise provozierenden Körper-Klangverwebungen sich eröffnen.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     
     ::  Aufführung

  • Freitag, 3. August 2018 | 21:00 - 22:10  | ImPulsTanz: François Chaignaud & Nino Laisné – Romances inciertos, un autre Orlando | Volkstheater | 

    Wer ist diese phantastische Figur, dieser gestaltwandlerische Besucher aus einer längst vergangenen, aber trotzdem nie ganz vergessenen Welt? Möglicherweise tanzt und singt hier der Geist von Virginia Woolfs Orlando, der sich über Nacht in eine Frau verwandelt hat. In exquisite Kostüme gekleidet, sorgt der Franzose François Chaignaud in diesem Solo für eine märchenhafte Atmosphäre vor dem Hintergrund einer romantischen „Naturlandschaft“ aus tapisseriehaften Gemälden. Und er beweist seine Meisterschaft als Tänzer, Sänger und Travestiekünstler. Als poetisch queere Figur in ständiger Verwandlung tanzt und spielt er La Doncella Guerrera, ein Mädchen, das in den Krieg zieht, genauso intensiv wie den Heiligen Michael oder die Andalusierin Tarara in ihrem Liebesschmerz. Die Musik zu all diesen „unsicheren Romanzen“ – spanische Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert – zaubern vier Musiker, die auf einer fein abgestimmten Kombination von Instrumenten zwischen Bandoneon, Harmonika und Viola da gamba live auf die Bühne spielen.Österreichische Erstaufführung

    Dauer: 70 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 3. August 2018 | 22:30 - 23:20  | ImPulsTanz: Jan Fabre – The generosity of Dorcas | Odeon | 

    In einem Bühnenbild aus bunten Fäden tanzt ein Mann mit goldener Unterlippe. Wie ein Magier auf dem Jahrmarkt scheint er sein Publikum in Staunen versetzen zu wollen. An den Fäden hängen große Nähnadeln, und mit diesen fängt eine Geschichte an. Sie handelt von Dorcas (auf Aramäisch Tabitha), einer Jüngerin Jesu Christi, die für ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt war: Die geschickte Näherin kleidete die Armen. Zum Leidwesen ihrer Mitmenschen starb sie an einer unbekannten Krankheit, doch der Apostel Petrus konnte sie wieder ins Leben zurückholen. Jan Fabre lässt seinen italienischen Tänzer und „Krieger der Schönheit“ Matteo Sedda in die Rolle der Dorcas schlüpfen und sich über das Ritual des Tanzes langsam in einen höheren Seinszustand bewegen, der an die Wiedererweckung der in der Bibel nur am Rande erwähnten Jüngerin erinnert. Damit hat der belgische Multikünstler Fabre jetzt, wie schon zuvor unter anderem für Lisbeth Gruwez, Ivana Jozic, Antony Rizzi oder Cédric Charron, auch für Sedda eine seiner großen Soloarbeiten geschaffen, das nun bei ImPulsTanz zur Uraufführung kommt.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 4. August 2018 | 19:00 - 21:15  | ImPulsTanz: Eszter Salamon – MONUMENT 0.3: The Valeska Gert Museum | | 

    Diese Tänzerin war wirklich radikal. Valeska Gert, geboren 1892 in Berlin, zeigte in der deutschen Hauptstadt während der Roaring Twenties eine für damaligen Zeiten unerhörte Form der Avantgarde, in die Theater, Tanz, Film, Gesang und Lyrik involviert waren. Nun setzt sich die zeitgenössische Berliner Choreografin Eszter Salamon in ihrer Monument-Serie mit Leben und Werk dieser Ausnahmeerscheinung der Tanzgeschichte auseinander. Die Bühnenfassung löste bereits auf der Tanzplattform Deutschland Begeisterung aus. Bei ImPulsTanz im mumok ist die Museumsversion zu erleben. Salamons Valeska Gert Museum enthält eine Sammlung performativer Akte, die den Witz, die Groteske und die provokante künstlerische Schärfe dieser Avantgardistin spüren lassen. Ab 1933 war Gert in ihrer Heimat unerwünscht, und sie musste nach Frankreich, England und in die USA ausweichen. Salamon folgt mit ihrem Museum-im-Museum nicht der Idee einer historischen Rekonstruktion, sondern aktiviert die Vorstellungskraft des Publikums über „spekulative“ Verbindungen zwischen der Vergangenheit und dem Heute.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 135 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 4. August 2018 | 20:30 - 21:40  | ImPulsTanz: Liquid Loft / Chris Haring – Foreign Tongues / Babylon (Slang) | | 

    Sie waren richtige Himmelsstürmer, diese Babylonier, als sie damit begannen, ihren Turm zu bauen, um sich näher an Gott zu bringen. Eine bauliche, aber auch logistische Großtat war geplant. Weil jede Logistik auf Gedeih und Verderb von funktionierender Kommunikation abhängt, reichte eine nachhaltige Störung derselben, um das aufständische Wolkenkratzerprojekt zu Fall zu bringen. Die österreichische Gruppe Liquid Loft unter der Leitung von Chris Haring, Gewinner des Goldenen Löwen der Biennale di Venezia 2007, widmet den Folgen dieser Störung ein mehrteiliges Projekt: Foreign Tongues. Für ImPulsTanz gibt es nun eine eigene Wien-Version. Mit Babylon (Slang) wird die Sprache körperlich und das Spiel mit den Verwirrungen der Worte zum sinnlichen Labyrinth der Vielfalt des Ausdrucks. Denn mit der Zeit ist aus der Strafe ein Gewinn geworden, aus dem Einheitsbrei ein reiches Spektrum nicht nur der Sprachen, sondern auch der Dialekte und Slangs. Sie sind Musik in unseren Ohren, manchmal vertraut, oft ein Rätsel und immer eine Herausforderung.

    Uraufführung – Wien Version
    Dauer: ca. 70 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 4. August 2018 | 22:30 - 23:45  | ImPulsTanz: Mark Tompkins / I.D.A. – Stayin Alive | | 

    Die Erkenntnis, alt geworden zu sein, macht oft nachdenklich und manchmal melancholisch. Unter dem Eindruck des Verlusts seiner Mutter blickt der amerikanisch-französische Sänger, Tänzer und Choreograf Mark Tompkins dem näher rückenden eigenen Tod ins Auge. Stayin Alive, heißt seine Antwort, und er gibt sie zusammen mit dem Setdesigner Jean-Louis Badet und Frans Poelstra als Regisseur. In diesem tief berührenden Werk steigt Tompkins über all die Relikte seiner langen Karriere hinweg und lässt seinen Körper, so wie er jetzt eben ist, eine Danse macabre zwischen Zukunft und Vergangenheit feiern.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 75 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 5. August 2018 | 18:00 - 19:10  | ImPulsTanz: Liquid Loft / Chris Haring – Foreign Tongues / Babylon (Slang) | | 

    Sie waren richtige Himmelsstürmer, diese Babylonier, als sie damit begannen, ihren Turm zu bauen, um sich näher an Gott zu bringen. Eine bauliche, aber auch logistische Großtat war geplant. Weil jede Logistik auf Gedeih und Verderb von funktionierender Kommunikation abhängt, reichte eine nachhaltige Störung derselben, um das aufständische Wolkenkratzerprojekt zu Fall zu bringen. Die österreichische Gruppe Liquid Loft unter der Leitung von Chris Haring, Gewinner des Goldenen Löwen der Biennale di Venezia 2007, widmet den Folgen dieser Störung ein mehrteiliges Projekt: Foreign Tongues. Für ImPulsTanz gibt es nun eine eigene Wien-Version. Mit Babylon (Slang) wird die Sprache körperlich und das Spiel mit den Verwirrungen der Worte zum sinnlichen Labyrinth der Vielfalt des Ausdrucks. Denn mit der Zeit ist aus der Strafe ein Gewinn geworden, aus dem Einheitsbrei ein reiches Spektrum nicht nur der Sprachen, sondern auch der Dialekte und Slangs. Sie sind Musik in unseren Ohren, manchmal vertraut, oft ein Rätsel und immer eine Herausforderung.

    Uraufführung – Wien Version
    Dauer: ca. 70 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 5. August 2018 | 20:00 - 21:00  | ImPulsTanz: Salva Sanchis – Radical Light | Volkstheater | 

    Eine volle Stunde explosiver Energie und virtuoser Choreografie bei von 120 Beats pro Minute getriebenem Minimal-Techno wirft ein „radikales Licht“ auf den Tanz von heute. Dabei machen die fünf Tänzer_innen, ihr Choreograf Salva Sanchis mit eingeschlossen, keine Kompromisse. Der gebürtige Spanier hat früher zusammen mit Anne Teresa De Keersmaeker so erfolgreiche Stücke wie Desh oder A Love Supreme (ImPulsTanz 2017) geschaffen. Jetzt verwandelt er in seiner strahlenden Mischung aus Club- und Kunst-Körperbewegung zu den experimentellen Elekronik-Sounds des DJ-Duos discodesafinado die Bühne in einen Ort des Staunens.

    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 5. August 2018 | 21:30 - 22:20  | ImPulsTanz: Jan Fabre – The generosity of Dorcas | Odeon | 

    In einem Bühnenbild aus bunten Fäden tanzt ein Mann mit goldener Unterlippe. Wie ein Magier auf dem Jahrmarkt scheint er sein Publikum in Staunen versetzen zu wollen. An den Fäden hängen große Nähnadeln, und mit diesen fängt eine Geschichte an. Sie handelt von Dorcas (auf Aramäisch Tabitha), einer Jüngerin Jesu Christi, die für ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt war: Die geschickte Näherin kleidete die Armen. Zum Leidwesen ihrer Mitmenschen starb sie an einer unbekannten Krankheit, doch der Apostel Petrus konnte sie wieder ins Leben zurückholen. Jan Fabre lässt seinen italienischen Tänzer und „Krieger der Schönheit“ Matteo Sedda in die Rolle der Dorcas schlüpfen und sich über das Ritual des Tanzes langsam in einen höheren Seinszustand bewegen, der an die Wiedererweckung der in der Bibel nur am Rande erwähnten Jüngerin erinnert. Damit hat der belgische Multikünstler Fabre jetzt, wie schon zuvor unter anderem für Lisbeth Gruwez, Ivana Jozic, Antony Rizzi oder Cédric Charron, auch für Sedda eine seiner großen Soloarbeiten geschaffen, das nun bei ImPulsTanz zur Uraufführung kommt.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

     ::  Aufführung