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„thishousebylines“ - Urban Art-, Kunst- & Performance-Projekt von Daniel Aschwanden, Barbara Eichhorn und Joanna Zabielska
Samstag, 15. August 2020, 15:00 - 19:30
 
Contact Daniel Aschwanden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Inspiration und Vernetzung durch Urban Art, Kunst & Performance im neuen Sonnwendviertel und Wien Favoriten:

„thishousebylines“, 
5 performative Kunstinstallationen von Daniel Aschwanden & Barbara Eichhorn in Zusammenarbeit mit Joanna Zabielska

DAUER: 
14. August bis 6. September 2020
5 ORTE: 
Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space | Wielandpark | Arthaberpark | Helmut-Zilk-Park Süd | U-Bahnstation Troststrasse/Ecke Favoritenstrasse — 1100 Wien
PROJEKT von & mit: 
Konzept, Künstlerische Leitung, Performance: Daniel Aschwanden & Barbara Eichhorn | Assistenz: Jannis Neumann | Installationsdesign: Joanna Zabielska | Umsetzung/Aufbau: Stefan Trimmel | Sound: Tomasz Vollmann | Solarmanufaktur/Pop up Solarcafé: Irene Lucas

Mit Unterstützung von: KÖR — Kunst  im öffentlichen Raum Wien

Info: https://art-urban.org/

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Unter dem Titel „thishousebylines“ realisieren Performer, Choreograf und Urban-Practitioner Daniel Aschwanden, die bildende Künstlerin Barbara Eichhorn und die Social-Designerin Joanna Zabielska von 14. August bis 6. September auf dem Vorplatz des Baugrupppen-Hauses „Grätzelmixer“ im neuen Sonnwendviertel, in drei Parks und an einer U-Bahnstation in Wien Favoriten ein multidimensionales, urbanes Kunst­projekt: An fünf Orten im 10. Bezirk entsteht jeweils eine bis zu 200 m² große und 3 Meter hohe performative Kunstin­stallation aus recyklierten Baumaterialien der Umge­bung. Die temporären Raumskulpturen fungieren als dreidi­men­sionale Zeichenflächen und werden durch die Künstler_innen selbst und — im Rahmen von Workshops — durch interes­siertes Publikum bespielt bzw. „perfor­mativ be-zeichnet“. Das heißt: Es wird (zu frei gewählten Themen) gezeichnet, aber der künstlerisch-kreative Akt des Zeichnens, eine der unmittel­barsten, analogen künstlerischen Ausdrucksformen, wird bewusst zur Ganz­körperaktion bzw. Performance erklärt. Dabei inspiriert der Tanz die Zeichnung und das Gezeichnete wird als Notation und Partitur für Bewegung interpretiert. 

Im „Pop up Solarcafé“ der Künstlerin Irene Lucas wird eine zusätzliche kulinarische und somit gesellschaftliche Ebene mit gemeinsamen Koch-Events, Essen, Trinken und Gesprächen geboten, die auf neue urbane Ökologien fokussiert.

Motivation & Ziele
Ziel ist, mit künstlerisch-performativen Mitteln die Bedeutung von persönlichem Kontakt und Austausch in Zeiten von immer mehr Digitalisierung zu untersuchen – ein Thema, das vor dem Hintergrund der durch Corona bedingten Ab­tandsgebote brandaktuell ist. Außerdem soll das Phänomen smarter, ökonomisierter Architektur-Komplexe mit zunehmend weniger nutzungsoffenen Freiräumen erkundet und zu Austausch wie Vernetzung unter den Bewoh­ner_innen der alten und der neuen Viertel in Favoriten angeregt werden. 

Adressat_innen
Ange­sprochen werden Anwoh­ne­r_in­nen, Nachbar_innen und Passant_innen vor Ort ebenso wie ein inte­ressiertes Kunstpublikum. Die temporären Installationen laden niederschwellig zum Verweilen, Fragen, Reflektieren und zum Mitmachen ein. Sie ermöglichen künstlerische Handlungs- und Denkweisen und sinnliches Agieren. 

Daniel Aschwanden & Barbara Eichhorn über Idee und Konzept von thishousebylines: „Wir schaffen einen perfor­mativ-improvisatorischen Prozess, der sich mit der Notwendigkeit der Beziehung zwischen Bewegung und Zeichnen als zeitgenössischen, analogen (Kunst-)Medien in digitalen Zeiten auseinandersetzt. Zeichnen in Verbindung mit Bewe­gung folgt dem Prinzip der Einschreibung in Form einer Selbst- und Körperwahr­neh­mung, welche implizit und damit nicht formalisierbar ist, aber einen großen Teil unseres Alltagsverstandes, unserer Empathie-Fähigkeit und unseres Weltzugangs ausmacht.“

 

Programm-Schedule „thishousebylines“

14.08.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space: 15 -22h: Performance mit Sound-Installation von Tomasz Vollmann, ab 18h  toZOMIA  Pop Up Bar 

15.08.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space: 15h – 19:30h: Performance mit Sound-Installation von Tomasz Vollmann, Irene Lucas/ Solarmanufaktur mit Pop Up Solar Café

16.08.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space: 14h – 18h: Workshops/Performance, Irene Lucas/ Solarmanufaktur mit Pop Up Solar Café

19.08.|Wielandpark: 15h – 19:30h: Workshops/Performance

20.08.|Arthaberpark: 15h – 19:30h: Workshops

21.08.|Zilk-Park Süd: 15h – 19:30h: Workshops/Performance

22.08.|Zilk-Park Süd: 15h –19:300h: Workshops/Performance

28.08.|U-Bahnstation: Troststrasse/ Ecke Favoritenstrasse 170: 15h – 19:30h: Workshops/Performance

05.09.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space: 15h –19.30h: Performance mit Sound-Installation von Tomasz Vollmann, Irene Lucas/ Solarmanufaktur mit Pop Up Solar Café

06.09.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space: 14h –18h: Workshops/Performance mit Sound-Installation von Tomasz Vollmann, Irene Lucas/ Solarmanufaktur mit Pop Up Solar Café

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. — Workshop-Anmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es gelten die aktuellen Corona-Schutz-, Abstands- und Hygiene-Regeln!

 

KURZBIOGRAFIEN der Mitwirkenden

Daniel Aschwanden, Performer, Choreograph, Kurator. 
Performative Interventionen in urbanen Kontexten.

Daniel Aschwanden ist ein Schweizer Performer, Choreograf, Regisseur, Kurator und lebt und arbeitet in Wien. Er arbeitet in Be­reichen, wo die Kunst auf das Soziale trifft: performative Interventionen in urbanen Kontexten, hybride Formate in öffentlichen Räumen in Europa, Asien, Afrika, mit Fokus auf die Betrachtungsweise von kulturellem Austausch und Kommunikation und nutzt dabei eine Vielzahl Kunstpraktiken, die sich in einer Reihe von Formaten spiegeln: Projekte im öffentlichen Raum, Installationen und Performances in der Black Box und in White Cubes, wobei er soziale Themen in Beziehung zur Kunst setzt. 

Barbara Eichhorn ist bildende Künstlerin, in Deutschland geboren und studierte Tapisserie, Grafik und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ihre Arbeit gilt dem Interesse, Möglichkeiten der Zeichnung immer wieder neu auszuloten, Zeichnung als Wahrnehmungs­prozess und Denkraum zu sehen und Zeichnung auch über den Körper zu verstehen. Es geht um Spuren einer An­wesenheit, die Zeichnung als (physisches) Gegenüber. Das Zentrale spielt sich dabei oft nicht auf dem Blatt ab, sondern eher etwas daneben, vorher oder nachher, und ist somit auch eine Frage der Haltung. Ihre gezeichnete Praxis wird von einem bestimmten Blick auf die Welt geleitet, sie gilt dem Leben, den Menschen, was sie immer wieder irritiert und neue Fragen für sie bereit hält. Ihre Formate bewegen sich zwischen Abbild, Performativer Zeichnung und Installation.

Joanna Zabielska
Arbeitend an der Schnittstelle von Kunst, Design, Architektur und Stadtplanung, mich sozialen und räumlichen Themen der Transformation von Stadt widmend, verwende ich unterschiedlichste Medien von aufblasbaren Textil-Installationen bis zu Kochperformances. Ich entwickle partizipative , ort-spezifische Projekte mit lokalen Communities. Sowohl in Wien wie auch in Warschau basiert, realisiere ich auch Projekte in internationalen und multikulturellen Umgebungen ( während der letzten Jahre oftmals in im Kaukasus – Georgien und Armenien, sowie im mittleren Osten-Libanon und gegenwärtig auch New York. 

Tomasz Vollmann
In der aktuellen Praxis meiner Arbeit geht es um die Untersuchung und Definition der „Position“, um ständige Trans­formation durch die Zeit und Interaktion. Existenz, Erfahrung, kognitive Prozesse, Wissensproduktion, Form einer „Aufzeichnung“ und „Wiedergabe“ und ihre geschichtliche Bedeutung. Es entstehen Ausstellungen, Aktionen, Interak­tionen im öffentlichen Raum. Dabei werden Effekte/ Auswirkungen dokumentiert und Erkenntnisse festgehalten. Es entsteht ein Archiv. Eine Ansammlung an Potential, die angewendet werden kann. 

Die Solar Manufaktur ist ein Urban Food Projekt, initiiert von Irene Lucas. Sie selbst ist bildende Künstlerin und arbeitet seit 10 Jahren gemeinsam mit Christoph Euler „The expanded Garden“ und Jochen Fiedler im Rahmen von Kunst und Umwelt-Vermitt­lungsprojekten mit Solarkochgeräten in ganz Europa.

Pop Up Solar Café
Ist ein experimentelles Solar Labor zur Förderung des Solarkochens im öffentlichen Raum. Über Kochaktionen im Freien wird ge­meinsam über die Möglichkeiten einer autarken Küche imaginiert und unterschiedliche Menschen und Initiativen zur Vernetzung eingeladen. Offene Gespräche thematisieren mögliche Solargerichte, nachhaltige Technologien und führen bis hin zu anderen Formen des Kochens von Slow Food, Fermentierungstechniken, Sprossen selber ziehen u.a.

Jannis Neumann
Studierte Kunst und Biologie in Gießen, Deutschland und befindet sich derzeit im Master Art&Science an der Universität für ange­wandte Kunst Wien. Sein Ansatz zielt häufig auf das Zwischen von Kunst und Wissenschaft ab, während seine künstlerische Praxis zwischen ernsthaft und spielerisch oszilliert. Zeichnen bedeutet für ihn vielerlei und ist unter Anderem eine Meditation über das eigene Verständnis der Welt, wie auch ein Zugang zum eigenen körperlichen, geistigen und emotionalen Selbst. 

 

Veranstaltungsort & Programm:
15.08.|Bloch-Bauer Promenade 28/Vorplatz toZOMIA space, 1100 Wien: 15h – 19:30h: Performance mit Sound-Installation von Tomasz Vollmann, Irene Lucas/ Solarmanufaktur mit Pop Up Solar Café Der Eintritt ist frei. — Workshop-Anmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es gelten die aktuellen Corona-Schutz-, Abstands- und Hygiene-Regeln!

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