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Samstag, 21. März 2020
Samstag, 21. März 2020
  • Freitag, 20. März 2020 | | JUBILÄUM_30 Jahre tanzimpulse Salzburg_ PERFORMdANCE#30_workshops & performances | | 

    PERFORMdANCE 30 

    30 Jahre tanzimpulse Salzburg 

    tanzimpulse Salzburg feiert mit PERFORMdANCE #30 das 30-jährige Jubiläum und lädt  in der Zeit vom 20. März bis 9. April 2020 Tanzbegeisterte sämtlicher Altersgruppen, egal ob Anfänger*innen, Fortgeschrittene, bishin zum/r professionellen Tänzer*in zu einem umfangreichen Workshopprogramm (30. Ostertanztage) mit einer Vielzahl an Kursleiter*innen aus allen Teilen dieser Welt. 

    Es startet am Wochenende vom 20. bis 22. März mit einem Capoeirafestival in Kooperation mit dem in Salzburg verorteten 3-fachen Capoeira Europameister Valdo Silva, der Capoeiristas aus ganz Europa für sein Team gewinnen konnte. 

    Natürlich dürfen zum Jubiläum  Klassiker aus den 30 Jahren wie die „Tanzbegegnungen", den Kursen für Menschen mit und ohne Behinderungen unter Wolf Junger u.a., sowie Kursleiter*innen wie  Roxana Jaffé, die uns nun seit 20 Jahren mit rituellem brasilianischem Tanz oder Afrobrasil (heute auch gerne Zumba genannt) und Tänzer*innern rund um die Salzburger Kompanie CieLaroque, die das Festival damals initiierte, nicht fehlen. Aber auch Neues darf nicht fehlen. 

    Back to the roots. Insgesamt ist im Festival wieder klar ein Schwerpunkt auf zeitgenössischem Tanz erkennbar, so wie alles vor 30 Jahren begann. War es damals Tanztheater, das den zeitgenössischen Tanz dominierte, folgen wir auch heuer wieder den Trends des Genres und widmen uns den Themen Akrobatik und Körperbewusstsein (Axis, Meditation und Tanz) .

    Mit dem 2. Schwerpunkt von PERFDORMdANCE 30 lädt tanzimpulse gemeinsam mit ARGEkultur Salzburg als Koveranstaltung das Publikum zu einer Reihe spannender Performances aus der Welt des zeitgenössischen Tanzes.

    Den Auftakt macht, nicht wie gewohnt die Lange Nacht des Tanzes, sondern am 2. &3. April eine Performance der editta braun companie unter der choreografischen Leitung von Iris Heitzinger. Gefolgt von der Langen Nacht des Tanzes am 4.4. und vielen anderen. Und auch der Nachwuchs nimmt im Festival seinen nun schon festen Platz ein. 

    Das Programm von PERFORMdANCE  umfasst heuer erstmalig nicht nur Bühnenpräsentationen, sondern auch  ausgewählte Tanzfilme des Festivals DANCE SCREEN. 

    Und freuen dürfen wir uns im heurigen Jubiläumsjahr noch im Herbst 2020 auf „1 MONTH STUDY INTENSIVE“ mit Martin Kilvady einer Kooperation von Martin Kilvady mit tanzimpulse Salzburg und dem tanz_house Festival.

     

    Programm link

    http://www.tanzimpulse.at/cms/index.php?page=703746366&f=1&i=703746366

     

     ::  Festival

  • Samstag, 21. März 2020 | 19:00 - 22:00  | Soulrhythms Samstag | Samdrubling | 

    Die Soulrhythms Samstagabende werden von Lehrerinnen und Lehrern der Conscious Dance Praktiken 5Rhythmen®  und Soul Motion® gestaltet.

    Achtung gelegentlich finden die Abend an einem anderen Ort statt! Bitte auf der Website nachsehen!

    Weitere Informationen: www.soulrhythms.at/events/soulrhythms-saturdays

    Beitrag € 25, Sozialpreis € 20

    Bitte hier anmelden wenn du zum ersten Mal kommst, sonst einfach rechtzeitig kommen und mittanzen: https://soulrhythms.seminarorganisation.info/tanzveranstaltungen

     

     ::  Anderes

  • Samstag, 21. März 2020 | 19:30 - 21:30  | Masha Qrella: Woanders | WUK | 

    Für den Schriftsteller, Filmemacher und Dichter Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.

    Zum ersten Mal wurde die Berliner Musikerin Masha Qrella auf Thomas Brasch in Marion Braschs Roman „Ab jetzt ist Ruhe“ aufmerksam. Dabei kam ihr die persönliche Perspektive der Autorin vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Sicht der kleinen Schwester. Sie erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch ihre Geschichte, ihre Perspektive und ihre Vergangenheit, die sie jahrelang ausgeblendet hatte. Sie hatte sogar ihren Namen geändert, um als Musikerin nicht auf ihre Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Qrella begann Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: „Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.“

    Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Braschs Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen.  Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusikern und Gästen konfrontiert sie uns mit den heftigen Aufforderungen von Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.

    Woanders versucht „das Ungeheuerliche erst mal zu denken“ und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als „Bleiben wo ich nie gewesen bin“ herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, „unter und über den Märchen“. Zugleich setzt sie der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv zu erweitern versucht, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken.

     ::  Aufführung