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Dienstag, 31. Dezember 2019
Dienstag, 31. Dezember 2019
  • Dienstag, 31. Dezember 2019 | 19:00 - 21:00  | Brazilian Butoh | Tanz*Hotel | 

    BRAZILIAN BUTOH - HYBRID BODY LANGUAGE 

    From the deep roots to the flowers of contemporary art:
    Butoh, physical theatre, contemporary dance, voice and performance.

    facebook Event: https://m.facebook.com/events/477954616308639/

    How can an art form that originates in one culture be understood and assimilated in other cultures? In this course, we will explore the originally Japanese Butoh dance through the lens of anthropophagic Brazilian Culture in order to express what could be contemporary Butoh Dance. 

    Taking foundational points of the Butoh Dance by Tatsumi Hijikata, we will research analogies in Brazilian Art and Culture to develop training, rehearsal and performance methodologies for this hybrid and intercultural dance.

    The participants will be invited to collaborate with their personal art techniques, cultural influences and mythology to devour and digest the Japanese Butoh Dance in a hybrid process of their own butoh expression. 

    Semester course with 12 meetings, 15.10.-14.01.
    Tuesdays, 19.00-21.00

    TANZ*HOTEL, Zirkusgasse 35, 1020 Vienna 
    Semester (12 classes) 250,-
    6 classes 150,-
    Single class 25,-

    Info & registration: anita.gritsch@gmail.com
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    Will Lopes is a Brazilian Butoh dancer, actor, performer and director with 21 years of experience. Since 2018, he is based in Vienna and has been studying Butoh Dance with Atsushi Takenouchi at the Jinen Butoh School in Italy and other places in Europe. 

    Bachelor in Theater at the University of Brasilia in 2003, studied theatre, dance, dance-theatre, dramatic body mime, Butoh, circus, Martial Arts, and vertical dance. Physical trainer of performers specialized in the Brazilian technique Integral Bambu. Master degree in Communication and Semiotics at the Pontifical Catholic University of São Paulo in 2016. 

    In his artistic works, he is specialized in the development of site-specific performances in the urban architecture of the city. He studied Brazilian popular culture with Antônio Nóbrega, Sei Tai Ho with Toshi Tanaka and cultural anthropological conceptions of the human body at the Pontifical Catholic University of São Paulo.

    Online portfolio: http://willianlopesdf.wixsite.com/willianlopes
    Facebook: https://www.facebook.com/willbutoh/?modal=admin_todo_tour
    Jinen Butoh Youtube Channel: https://www.youtube.com/channel/UCz1-272vnT5yqhrJCflPOuA/videos?view_as=subscriber
    Instagram: https://www.instagram.com/jinenresearch/

     ::  Training

  • Dienstag, 31. Dezember 2019 | 20:00  | LAMENTO ALLEGRO (Wiederaufnahme) | Odeon | 

    LAMENTO ALLEGRO, Serapions Ensemble

     
    „In defectu valor, im Mangel liegt der Wert. Unvollkommen ist der Mensch geschaffen. Ohne diesen Mangel, wäre es ihm nicht gegeben, in den leuchtendsten Farben darzustellen, was ihm fehlt.“ - Guillaume Postel
     
    Trauma, das Streben nach Gerechtigkeit, die vergebliche sdfsdfdsfdsHoffnung auf Restitution, Unvollkommenheit und Leid – Es ist die treibendste aller Kräfte, die aus dem Schmerz erwächst. In ihr schlummert sogar die Macht, gewohnte Strukturen, ewig So-Gewesenes zu erschüttern und zu verändern. Sie kann die Welt aus ihren Fugen heben.
     
    Überlegungen dieser Art haben das Serapions Ensemble bewogen, sich in ihrer wiederaufgenommenen Kreation LAMENTO ALLEGRO von einem Text aus dem alten Ägypten inspirieren zu lassen. Die überraschend modern anmutende Erzählung handelt von einem freien Oasenmann, dem Unrecht geschieht. Sein gestellter Anspruch auf Genugtuung wird von der Obrigkeit verwehrt, doch seine aus dem Schmerz entstandenen Worte klingen so schön, dass der Herrscher ihn reden und weiterreden, einen Diener sogar mitnotieren lässt. So werden alle erneuten, wiederholten und poetischen Beschwerden letztlich zu Literatur - ein Tempel aus Mitschriften.
     
    In der unverwechselbaren Handschrift des Serapions Ensembles werden diese Situationen umgesetzt. Szenen, die sich auseinander ergeben, werden zu Tanz und Gesang, zu Raum und Malerei. Alles verschmilzt zu einem großen Ganzen, zu einer Vorstellung, zu einer Schöpfung in freier Entwicklung und ohne Auftrag, streng geordnet. Ein Spiel ist ein Spiel.
     
    LAMENTO ALLEGRO – eine vom Serapions Ensemble frei nach einer Idee aus dem alten Ägypten entwickelte Kreation, die als Arbeit an einer Inszenierung erzählt wird und den Eindruck macht, erst im Laufe der Vorstellung aus den Erinnerungen eines Menschen an die ewig währende Gegenwart zu entstehen.
     
     
    WEITERE VORSTELLUNGEN: 
    3., 4., 8.-11., 15., (22. geschlossene Vorstellung)
    23., 24., 29.-31. Jänner 2020,
    1., 5.-8., 12.-15., 19.-22. und 26.-29. Februar 2020
    jeweils um 20 Uhr
     
     ::  Aufführung