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Freitag, 6. Dezember 2019
Freitag, 6. Dezember 2019
  • Freitag, 6. Dezember 2019 | 19:30 - 21:30  | Richard Siegal: "New Ocean" | Festspielhaus St. Pölten | 

    Richard Siegal: "New Ocean"

    Österreich-Premiere

    Tanz/Zeitgenössisches Ballett Vom ersten Augenblick an entfalten seine Stücke Sogwirkung: Richard Siegal steht für feinste Spitzentechnik und messerscharfe Präzision. Dabei gelingt es Siegal, der in der Saison 2015/2016 als Artist in Residence im Festspielhaus wirkte, dem zeitgenössischen Tanz eine neue Facette zu geben. Mit seiner Compagnie Ballet of Difference begibt sich Siegal nun einmal mehr ins Spannungsfeld zwischen ruhmreicher Geschichte und zukunftsweisender Gegenwart des Tanzes. Sein brandneues Stück New Ocean (Uraufführung im September 2019) ist eine Hommage an Merce Cunningham, der 2019 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Musikalisch orientiert sich Siegals Auseinandersetzung mit dem ozeanischen Prinzip an John Cages ursprünglichem Ansatz. Die einzigartige Klangkulisse wird zu einem immersiven Erlebnis, während Siegal die mythische Form des Kreises aufzubrechen versucht, um das Chaos in den Kosmos eindringen zu lassen.

    Eine Produktion von Schauspiel Köln und Tanz Köln. Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das NRW KULTURsekretariat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Kunststiftung NRW. Eine Koproduktion mit dem Muffatwerk München.

    Tickets: https://www.festspielhaus.at/de/kalender/430-richard-siegal-ballet-of-difference/2019-12-06-19h30/tickets.html

     ::  Premieren

  • Freitag, 6. Dezember 2019 | 20:30 - 22:00  | Tanz Company Gervasi: Incorpo-ratis | Off Theater | 

    Tanz Comany Gervasi: Incorpo-ratis (Wien Version) Premiere

    multi-disziplinäre Tanzperformance

     

    Do, 5. – 7. Dezember 2019, 20.30

    Off Theater, Kirchgasse 41, 1070 Wien

    Ticket Reservierung empfohlen: www.off-theater.at 

     

    „Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt“ (Karl Kraus)

    Elio Gervasis neue Gruppenchoreografie untersucht die Wahrnehmung und Erfahrung von Chaos.

     

    Das Publikum und die Künstler*innen befinden sich in einer offenen Werkstattsituation, in der es wie bei einem Happening nicht auf Resultate, sondern auf den Prozess ankommt: Tanz, Musik und Bildende Kunst verschmelzen zu einer unfertigen Einheit. 

    Ein Maler, ein Sänger, ein Musiker und sieben Tänzer*innen treffen in einer Improvisation aufeinander, die die Grenzen ihrer Kreativität bis auf Äußerste auslotet. Sie suchen nach dem Umgang mit Chaos, Zerstreuung und Entfremdung. 

    Wie verhalten wir uns angesichts der alltäglichen Überforderung? Die Performer*innen testen, wie weit sie gehen können, bilden flüchtige Einheiten, die immer wieder zerfallen, reagieren aufeinander und kapseln sich ab, je nach eigenem Bedürfnis und den Erfordernissen der Situation.  

    Als Reaktion auf die heute allgegenwärtige Erfahrung der Zersplitterung und Überforderung entsteht ein Bedürfnis nach Klärung und Recherche. So beschäftigen sie sich mit immer neuen Ordnungsversuchen, Grenzziehungen und Verdichtungen, um dem übermächtigen Zerfall etwas entgegen zu setzen. Masseinheit ist dabei der Körper, die menschliche Figur, die eine minimale Ordnung der Selbstgewissheit garantiert. Auf die sie zurückfallen und von der sie ausgehen können.

    „Incorpo-ratis“ ist nicht einfach ein weiterer Versuch, Genregrenzen zu überwinden, die Elemente sind klug, lustvoll, überraschend und mit einer guten Portion Humor ineinander verzahnt.“ (Christa Dietrich über das tanz ist Special, 9.11.2019, Vorarlberger Nachrichten)

    CAST:

    Künstlerische Leitung, Choreografie: Elio Gervasi,

    In Kooperation mit Tänzer*innen: Federica Aventaggiato, Luna Cenere, Chiara Corbetta, Laurent Delom De Mezerac, Riccardo De Simone, Soul Roberts, Lotta Sandborgh,

    Unterstützung in der choreografischen Komposition: Alberto Franceschini,

    Bühne: Valter Esposito, Elio Gervasi, 

    Performative Intervention: Valter Esposito und Claudio Covato, 

    Komposition/Musik: Alessandro Vicard, 

    Licht: Markus Schwarz,

    Dramaturgie: Karl Baratta, 

    Produktionsleitung: Franziska Zaida Schrammel

    Eine Produktion von Tanz Company Gervasi in Koproduktion mit off theater.

    Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und der Kunst- und der Kultursektion des Bundeskanzleramts Österreich.

    http://gervasi.at/

     ::  Premieren