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Sonntag, 10. November 2019
Sonntag, 10. November 2019
  • Sonntag, 10. November 2019 | 11:00  | Die Tänze des Magiers von Gersthof | | 

    Das Theatermuseum besitzt als einen seiner zentralen Sammlungsbestände den Nachlass des Jugendstilkünstlers Richard Teschner (1879 bis 1948). Mit seinem revolutionären Figurentheater schuf er ein theatralisches Gesamtkunstwerk und fand zu Bildern von einmaliger Schönheit und suggestiver Wirkung.

    Der Tanz als gestische Kunstform war Inspiration und Basis für Teschners Figurentheater, das rein mittels Körpersprache und Maskenspiel erzählt. Das „Tanz-Special“ im sogenannten Figurenspiegel präsentiert die Stücke Die grüne Tänzerin und Der Sonnentänzer und zeigt anhand originaler Figuren, Tanzmasken, Entwürfen und Fotografien die wechselseitige Befruchtung der Wiener Tanzszene und Teschners Œuvre.

    Im Begleitprogramm zur Ausstellung Die Spitze tanzt. 150 Jahre Ballett an der Wiener Staatsoper.

    Termine
    Do 7.11., Fr 8.11., Sa 9.11.2019, jeweils 19 Uhr
    So 10.11.2019, 11 Uhr

    Erwachsene € 19, Studierende und Jugendliche € 10
    Karten an der Kassa des Theatermuseums und online (ab Oktober)

    Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien, T +43 1 525 24 2729
    www.theatermuseum.at, täglich außer Dienstag, 10 – 18 Uhr

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 10. November 2019 | 17:00  | Le Sacre du printemps | Landesthater Linz | 

    Am Vorabend des ersten Weltkrieges wurde ein Werk geboren, das nicht nur den Tanz revolutionierte. Mit Le Sacre du printemps (Das Frühlingsopfer) provozierte Igor Strawinsky einen der größten Skandale der Tanzgeschichte. Legendär ist das Fiasko der Uraufführung und ungebrochen die Faszination, die von diesem inzwischen kanonischen Werk der anbrechenden Moderne ausgeht. In seiner Rückbesinnung auf eine Welt des Primitiven bricht Strawinsky mit den Vorstellungen der Aufklärung. Er konfrontiert uns roh und brutal mit der Behauptung des regenerativen Potenzials, der Verjüngung und Erneuerung einer Gesellschaft durch ein menschliches Opfer. 

    Tanzdirektorin und Choreografin Mei Hong Lin wächst seit vielen Jahren einer eigenen Interpretation dieses Meisterwerkes entgegen. In der Spielzeit 2019/2020 wird sie sich gemeinsam mit Markus Poschner dieser Herausforderung stellen. Richard Strauss’ Metamorphosen ergänzen Strawinskys Ballett und setzen den mit der Spielzeit 2016/2017 begonnenen Zyklus der Werke des Komponisten fort.

     ::  Aufführung