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Donnerstag, 8. August 2019
Donnerstag, 8. August 2019
  • Donnerstag, 8. August 2019 | 19:00 - 20:28  | César Vayssié: Ne travaille pas (1968–2018) | | 

    mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

    Elsa Michaud und Gabriel Gauthier studieren an der l’Ècole des Beaux-Arts in Paris, sie teilen eine Liebesbeziehung und ihre künstlerische Forschung. Die beiden werden Künstler in einer desorientierten Zeit. Ohne Worte, hypnotisiert von der Musik des Tandems Avia x Orly, verschmilzt die Montage Gesten, Zeichen und Ereignisse der Welt mit dem Alltag der beiden Studierenden über ein Jahr, von März 2017 bis März 2018. Der Film nutzt die Raserei des digitalen Flusses als visuelle Methode und wendet sich gegen die Paradoxien einer Gesellschaft, die, fünfzig Jahre später, die Ereignisse des Mai 68 feiert.
    Der Film des renommierten französischen Regisseurs, der häufig Arbeiten an der Schnittstelle von bildender Kunst und Tanz produziert, welche die Grenzen der Genres verschwimmen lassen, erhielt bei der Viennale 2018 den Fipresci Preis (Preis der Internationalen Filmkritik): „Sensation, Sexualität, Verwirrung. Performance, Beharrlichkeit, Widerstand … Eskalation und Ablenkung. Loslösung … oder Engagement? ... Dieser Film ist eine hypnotische Collage, eine dynamische Komposition, ein gewaltiger Trommelwirbel, der uns in einen Moment der Stille führt ... .“

    Filmvorführung
    Dauer: 88 min

    César Vayssié: "Ne travaille pas (1968–2018)" Trailer

    Preise: € 8,-
    Ermäßigt: € 6,-

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     

     

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. August 2019 | 19:00 - 20:30  | [8:tension] Young Choreographers’ Series: Perel: Pain Threshold | | 

    Leopold Museum

    „Schmerzschwelle“ leitet sich aus der klinischen Schmerzmessung ab. In Perels Arbeit bedeutet dieser Begriff jedoch mehr als die Schwelle des physischen Schmerzes. Pain Threshold befasst sich mit Fragen von Offenheit, Verletzlichkeit, Kontrolle, Einwilligung, Fürsorge und Intimität und lädt das Publikum ein, die eigenen emotionalen und intellektuellen Grenzen zu betrachten. In einer sich filigran entfaltenden Choreografie folgen wir Fragen wie: Ist es möglich, Zeug_in des Schmerzes eines anderen Menschen zu werden, ohne einem Impuls nachzugeben – zu retten, zu lösen, sich abzuwenden oder abzulehnen? HINWEIS: Dieses Stück thematisiert u.a. explizit sexuelle Gewalt.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 90 min

    Perel: "Pain Threshold" Trailer

    Preise: € 18,-
    Ermäßigt: € 15,-

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     

     

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. August 2019 | 20:00 - 21:50  | God's Entertainment: TARZAN | | 

    Zacherlfabrik

    Gordon Griffith. Wer kennt ihn noch? Er war 1918 der allererste Tarzan-Darsteller im Film. Ein Stummfilm, was naturgemäß den berühmten Tarzan-Schrei ausschloss. Dieser machte später, in den 1930er Jahren, Johnny Weissmüller berühmt. Die erste Publikation einer Tarzangeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Rice Burroughs war bereits 1912 herausgekommen, und bis heute ist diese Figur des „Herrn des Dschungels“ im popkulturellen Gedächtnis westlicher Gesellschaften verankert. Der jüngste Tarzanfilm kam erst 2016 in die Kinos. Jetzt haben die Radikalperformer_innen der Wiener Gruppe God’s Entertainment, die auf politische Schwachstellen in unserer Gesellschaft spezialisiert sind, diese Figur für sich entdeckt. Dabei ist, als Antithese zu Griffiths und Weissmüllers Repräsentation, eine polarisierende Performance entstanden, die perfekt zu Tarzans Widersprüchlichkeit passt: Zu sehen, inklusive Teezeremonie, im kongenialen Ambiente der Wiener Zacherlfabrik.

    Dauer: 110 min

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     

     

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. August 2019 | 21:00 - 21:45  | Jonathan Burrows: Rewriting | | 

    Leopold Museum

    Viele glauben, nur die Wirtschaft leidet am bevorstehenden Brexit. Aber wer spricht von der Kunst, vom Tanz, von Jonathan Burrows zum Beispiel? Vielleicht wird der Tanz die Trennung bis zur Unkenntlichkeit überschreiben, unter anderem mit Hilfe von Burrows’ Weitblick, Intelligenz und seinem feinen Witz, der dem britischen Humor eine postmoderne Facette verleiht. Bestes Beispiel dafür sind die Duette, die Burrows mit dem Musiker Matteo Fargion getanzt hat: Both Sitting Duet zum Beispiel oder Speaking Dance und Cow Piece gehören zu den Glanzstücken der zeitgenössischen europäischen Choreografie. Jetzt ist Jonathan Burrows mit seiner allerersten Soloarbeit unterwegs. Dafür hat er das von ihm verfasste A Choreographer’s Handbook konsultiert, die Choreografie einer verloren gegangenen Performance wiedergefunden und diesen Tanz neu geschrieben. Das wird ein Genuss!

    Dauer: 45 min

    Preise: € 18,-
    Ermäßigt: € 15,-

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     

     

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. August 2019 | 21:00 - 22:00  | Simone Aughterlony, Petra Hrašćanec & Saša Božić: Compass | | 

    Kasino am Schwarzenbergplatz

    Wasser spritzt, Wein wird getrunken und verschüttet, niemals ist Land in Sicht. Zwei starke Frauen treiben auf hoher See in den Überresten von etwas, das vielleicht einmal ein Schiff gewesen ist. Sie befinden sich auf einer Irrfahrt. Wie Schiffbrüchige in ihren eigenen Innenleben sind sie zwar zu zweit unterwegs, aber jede für sich bleibt einsam. Die geborene Neuseeländerin Simone Aughterlony und die Kroatin Petra Hrašćanec treiben auf den Wellen einer zähen Zeit. Verknäulte Taue, Segeltuch, ein Stierschädel, Knochen und Widderhörner begleiten sie auf ihrer von Homers Odyssee sowie der Romantrilogie Das große Heft, Der Beweis und Die dritte Lüge von Ágota Kristóf inspirierten Expedition. Zur Live-Musik von Hahn Rowe tanzen und wanken sie, vollziehen Verwandlungen und lassen nebenbei eine Metapher auf das ins Schlingern geratene Europa von heute entstehen. Doch sind diese beiden vielleicht doch keine Seeleute – ihr Verlangen ist eine fragende Art zu Sein. Das violette Licht frenetischen Tanzens spaltet das Magnetfeld. Die nassen Klamotten ablegen, den Zucker mit frisch gesaugtem Blut versüßen. Geben, empfangen, ablehnen und wieder gehen ...

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 60 min

    Simone Aughterlony, Petra Hrašćanec & Saša Božić: "Compass" Trailer

    Preise: € 25,-
    Ermäßigt: € 21,-

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. August 2019 | 21:00 - 21:30  | [8:tension] Young Choreographers’ Series: nasa4nasa: SUASH | | 

    mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

    Das Glück begann bei Instagram, auch und besonders für das Publikum. Denn die beiden ägyptischen Tänzerinnen Noura Seif Hassanein und Salma Abdel Salam begannen 2016 damit, Fotos und Videos von ihren Projekten auf das soziale Medium hochzuladen. „Damit der Schaffensprozss ein bisschen spielerischer wurde“, sagen sie. Ihr erstes Video als Tanzkollektiv nasa4nasa zeigt sie lächelnd mit Tischtennisschlägern und einer großen Trophäe. Das Sportmotiv bleibt: Jetzt verwandeln die ehemaligen danceWebberinnen ihre Bühne in einen Squashcourt – in Kairo war es in Ermangelung eines anderen Aufführungsortes umgejehrt: ein Squashcourt wurde zur Bühne. Für dieses Duett kleiden sie sich in rote Leotards à la Merce Cunningham und verwandeln ihren strikt definierten Raum in eine „Landschaft des Kollaps“. Aus dem Tanz zwischen Raum und den sich zu vielschichtiger Musik aus Clubsounds und O-Tönen synchron bewegenden Körpern entsteht echte Schönheit als eine mit etwas Gefährlichem unterlegte Intensität.

    Dauer: 30 min

    nasa4nasa: "SUASH" Trailer

    Preise: € 18,-
    Ermäßigt: € 15,-

    Tickets sind hier erhältlich.

    www.ImPulsTanz.com

     

     

     

     ::  Aufführung