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Dienstag, 25. Juni 2019
Dienstag, 25. Juni 2019
  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 18:00 - 20:00  | Tiago Rodrigues - By Heart | ARGEkultur | 

    Der portugiesische Autor, Regisseur und Theaterintendant Tiago Rodrigues steht allein mit zehn leeren Stühlen und einer Kiste Bücher auf der Bühne. In seinem sehr persönlichen Stück By Heart berichtet er von seiner erblindeten Großmutter Cândida, mit der er Shakespeare-Sonette auswendig lernte: wider den drohenden Verlust des Augenlichtes, für die eigene Autonomie. Nun verwebt er diese Geschichte mit Erzählungen von Boris Pasternak, George Steiner sowie der über den legendären Feuerwehrmann Guy Montag aus Fahrenheit 451, dem sich durch Wissen ein völlig neues Leben eröffnet. Auf charmante und mitreißende Weise spricht Tiago Rodrigues über die Macht der Worte, die einem niemand mehr nehmen kann, weil das Gehirn der sicherste Speicher für Geschriebenes ist. Gemeinsam mit zehn freiwillig Mitwirkenden bringt er diesen unersetzbaren Wert auf die Bühne, indem die Gruppe Shakespeares berühmtes Sonett Nr. 30 auswendig lernt. So bildet sich eine temporäre Gemeinschaft, die ein beeindruckendes Zeugnis von der Kraft des poetischen Widerstandes ablegt.

    Tiago Rodrigues zählt zu den wichtigsten und produktivsten Regisseuren Portugals. Bereits 2003 gründete er mit Magda Bizarro die Kompanie Mundo Perfeito und inszenierte unter diesem Label mehr als 30 Stücke, von denen viele weltweit getourt sind. Von Anbeginn seiner Theaterkarriere an, anfangs noch als Schauspieler, hat er den Theaterraum als Ort der menschlichen Begegnung verstanden: ein Ort, an dem sich Menschen wie in einem Kaffeehaus treffen, um ihre Zeit und Gedanken miteinander zu teilen. Mit seiner Erfolgsproduktion By Heart aus dem Jahr 2013 kommt er nun zum ersten Mal nach Salzburg.

     

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 25. Juni 2019 | 20:00 - 21:00  | Cezary Tomaszewski - Cezary Goes to War | republic Salzburg | 

    Der Regisseur und Choreograph Cezary Tomaszewski greift in Cezary Goes to War auf seine Biographie, konkret seine Erlebnisse bei der Musterung vor einer Wehrpflichtkommission zurück. In flotte Aerobic-Kostüme gekleidet und in einem Bühnenbild, das an eine Turnhalle erinnert, spielt das fünfköpfige Ensemble, bestehend aus vier Schauspielern und einer Pianistin, seine persönlichen Erfahrungen als groteske musikalische Revue nach. Patriotismus, Heimatliebe und nicht zuletzt die sozialen, psychologischen und kulturellen Auswirkungen des Krieges stehen im Zentrum des Abends. Dazu kommen eine Reihe von subversiven und queeren Identitätsspielen sowie eine witzige und scharfe Kritik an nationalistischen Kriegsdiskursen, die auch im heutigen Polen mitschwingen. Die Musik von Stanisław Moniuszko, dem Vater der polnischen Nationaloper, von Dmitri Schostakowitsch und Claude Debussy verleihen dem Abend militärischen Schwung und das grandiose Ensemble macht Cezary Goes to War zu einem beeindruckenden Bühnenerlebnis.

    Cezary Tomaszewski ist Choreograph, Regisseur und Performer. Nach einem Theaterstudium an der Staatlichen Akademie in Warschau studierte er Choreographie am Brucknerkonservatorium in Linz. Er inszeniert sowohl im Theater als auch in der Oper, experimentiert gern mit klassischen Texten und sein Interesse gilt der Banalität der Kunst. Cezary Goes to War, das bei der Sommerszene erstmals in Österreich gastiert, wurde von Komuna Warszawa, dem wichtigsten freien Avantgarde-Theater Polens, produziert und gilt als das Theaterereignis der letzten Saison.

    Vorab: Stammtisch

    Gastgeber_innen laden zu einem Informellen Gespräch über die Produktionen.

    Di, 25. Juni, 19.00 Uhr

    Im Anschluss: Watch & Talk

    Di, 25. Juni, 21.00 Uhr, in deutscher Sprache

     

     

     

     

     ::  Festival