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Samstag, 22. Juni 2019
Samstag, 22. Juni 2019
  • Donnerstag, 20. Juni 2019 | 16:00 - 15:00  | Embodyment Festival | | 

    Eine Einladung, tief in dein Körper- und Spürbewusstsein einzutauchen, mal ganz in dir anzukommen.

    Dein Nervensysthem bekommt Raum und Zeit,sich tief zu regulieren zwischen den Bedürfnissen nach Ausruhen und Regenerieren auf der einen, und Spielen, Tanzen und Feiern auf der anderen Seite.

    Verkörperung als Basis für Leben im Hier und Jetzt.

     

    Continuum Movment

    Contact Improvisation

    Somatics

    Water Dance

    and more...

     

    Mehr Informationen findest du hier:
    www.embodyment.info/de/

     ::  Festival

  • Samstag, 22. Juni 2019 | 18:00 - 19:15  | Anna Konjetzky - The Very Moment | ARGEkultur | 

    The Very Moment, das neue Tanzstück der Choreographin Anna Konjetzky, holt den fragilen und ineffizienten Körper auf die Bühne und untersucht den gesellschaftlichen Umgang mit ihm. Wie in einem Spiel treten fünf Tänzer_innen gegeneinander an. Sie testen ihre Grenzen, arbeiten gegen krampfende Mus- keln, gehen mit Balanceverlust um, geraten aus dem Tritt, fallen, geben auf und beginnen erneut. Inspiriert durch YouTube-Videos, die stürzende Menschen zur Schau stellen – vom torkelnden Besoffenen bis zum entkräfteten Marathonläufer – löst das Ensemble Stürze aus ihren Kontexten und analysiert und kommentiert deren körperliche Verläufe. Ausgestellt werden Momente des Autonomieverlusts, die zeigen, wie anfällig und verletzlich der Mensch und wie prekär Sicherheit ist. Die Tänzer_innen entwickeln Techniken, die den labilen Körper prominent machen und zugleich die Frage nach der Reaktion der Betrachter_innen stellen. Kann Scheitern lustvoll sein, Fragilität Stärke, Imperfektion ein Befreiungsschlag?

    Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Münchner Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky inszeniert seit 2005 Tanzstücke und -Installationen und hat sich als „Architektin des Raums“ einen Namen gemacht. Ihre Arbeiten sind geprägt von einem ständigen Hinterfragen des Körpers und dessen räumlicher Anordnung und zeichnen sich aus durch kompromisslose Ehrlichkeit, die ihre persönlichen Sichtweisen ausdrückt.

    Physical Introduction: Sa 22. Juni, 14.00 Uhr, Eintritt frei

    Informationen & Anmeldung: argekultur.at

     

     

     

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 22. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | Szene Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 22. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | Szene Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 22. Juni 2019 | 20:00 - 21:00  | Hubert Lepka / Lawine Torrèn - HERDE und STALL – Ein performatives Hearing | Szene Salzburg | 

    Vielleicht sind wir Menschen schon bald nicht mehr das Maß aller Dinge. Es ist an der Zeit sich umzusehen: Was machen die anderen Tiere, an denen seltener Maß genommen wird?

    In HERDE und STALL hausen eine Handvoll Tänzer_innen und Schauspieler_innen mit einer Handvoll Geißen, Kitzlein, Kalb und Geflügel in einem gemeinsamen Gehege. Sie bilden eine kleine Herde, zuerst im öffentlichen Raum bei der Pferdeschwemme, dann im Saal der SZENE. Dort findet ein Hearing für alle Sinne statt. Tiere und Menschen haben dabei jeweils ihren ganz eigenen Kopf. Die Geißen kümmern sich um den Nachwuchs, die Kitze üben das Klettern, das Kalb hält sich zurück. Und die Menschen erzählen.

    Sesshaft werden, was heißt das? Das Alte Testament lieferte hierzu eine Vorlage wie aus einer landwirtschaftlichen Betriebsanleitung: Rund um die Erzählung von Abraham und seinem Sohn Isaak entspinnt sich ein Abend über die Beziehung zwischen Mensch und Nutztier, Ackerbau und Viehzucht, Loyalität und Opfertum.

    Hubert Lepka ist Choreograph und Regisseur des Künstlernetzwerks Lawine Torrèn. Seit 1989 seine Performance 108 EB – Kammermusik für 4 Motoren & Bedienungspersonal die Möglichkeiten eines herkömmlichen Theaterraums augenscheinlich überforderte, finden seine Arbeiten meist im Freien statt: „Unsere Projekte bergen Geschichte und Erzählungen als Bodenschätze und bereiten sie in zeitgenössischen Anlagen, in einem performativen Gestell, als Waren des ästhetischen Kapitalismus auf.“ Wie bei SÄGEWERK. Über die Herstellung von Landschaft sprengt Lawine Torrèn nun mit der Uraufführung von HERDE und

    STALL die Grenzen von Genre, Raum und Zeit.

     

     

     

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  • Samstag, 22. Juni 2019 | 21:30 - 22:43  | Frans Poelstra - WHY | Szene Salzburg | 

    Bei der Sommerszene macht sich Frans Poelstra zum ersten Mal auf, um in einer Reihe von Solo-Improvisationen dem WARUM nachzuspüren, mit dem klaren Ziel, das WARUM spätestens Ende des Jahres 2024 loszuwerden.

    Als ich zehn Jahre alt war, musste ich im Religionsunterricht ein kleines Buch lesen: De Schoolkatechismus (Der Schulkatechismus). Das Buch begann mit einer Frage: „Warum sind wir auf der Erde?“ Die Antwort musste ich auswendig lernen, inzwischen habe ich sie vergessen (sie hatte etwas damit zu tun, Gott zu dienen), aber was ich nicht vergessen habe, ist das WARUM. Dieses WARUM ist mir seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen, und immer, wenn ich bedrückt war oder von Zweifel und Unsicherheit geplagt wurde, tauchte das WARUM plötzlich in riesigen blinkenden Neonlettern vor meinem geistigen Auge auf, ohne dass es mich zu einer Antwort geführt hätte. Nach mittlerweile mehr als 54 Jahren denke ich, es ist langsam Zeit, das WARUM verschwinden zu lassen.

    Der niederländische Regisseur, Performer und Dramaturg Frans Poelstra lebt seit mehr als 15 Jahren in Wien. Im Laufe seiner Karriere war er als Protagonist und (Mit-)Organisator an zahlreichen musikalisch-tänzerischen Improvisationen beteiligt. Manche dieser Performances waren legendär, andere waren extrem peinlich, und mittlerweile steht er Improvisationen auf der Bühne eher kritisch gegenüber. Diesen zwiespältigen Gefühlen zum Trotz hat er festgestellt, dass die Aufgabe, das WARUM loszuwerden, am besten mit der Methode der Improvisation zu bewältigen ist. Aber nur dann, wenn sie vor Publikum stattfindet. Beim diesjährigen Festival ist er gleich zweimal zu erleben: mit seinem Solo WHY und in Michikazu Matsunes All Together.

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