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Dienstag, 18. Juni 2019
Dienstag, 18. Juni 2019
  • Dienstag, 18. Juni 2019 | 18:00 - 19:00  | Lisi Estaras & BODHI PROJECT - No Human No Cry! | ARGEkultur | 

    Die deutsche Tänzerin, Kabarettistin und Schauspielerin Valeska Gert, 1892 bis 1978, zählt zu den stilprägendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Ähnlich unkonventionell und radikal wie ihre Arbeiten ist auch die bildende Kunst der Vertreter_innen der Art Brut. Von diesen beiden starken Positionen lassen sich die Choreographin Lisi Estaras und das sechsköpfige Ensemble des BODHI PROJECT für No Human No Cry! inspirieren. Diese rohen, nicht durch akademische Konventionen geschliffenen Kunstformen öffnen den Blick in die Geheimnisse einer intuitiven Kreativität, die durch Einfühlungsvermögen und Ausgelassenheit besticht.

    Im choreographischen Prozess geht es Lisi Estaras einerseits um die Körperlichkeit intensiver Emotionen und andererseits um das Absurde in den menschlichen Versuchen, genau diese zu überwinden. Die tänzerische Übersetzung besticht durch ihre „Rohheit“ aus energiegeladener Körpersprache, expressiver Mimik und theatraler Gestik. Die Originalmusik von Giacinto Scelsi und Pierre Henry spielt in No Human No Cry! eine zentrale Rolle und verbindet Klanglandschaft und Komposition auf eindrucksvolle Weise.

    Lisi Estaras stammt aus Argentinien und kann auf eine beeindruckende Karriere als Tänzerin und Choreographin blicken. Nach Engagements bei legendären Kompanien wie Batsheva aus Israel oder bei den weltberühmten Belgiern Alain Platel und Sidi Larbi Cherkaoui hat sie beim Kollektiv Les Ballets C de la B in Gent eine Heim- und Produktionsstätte gefunden. Seit einigen Jahren widmet sie sich verstärkt ihren eigenen Arbeiten, wobei ihr künstlerisches Interesse insbesondere der Erforschung von Verbindungen zwischen Empathie und Kinästhetik gilt.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 18. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 18. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 18. Juni 2019 | 20:00 - 21:15  | Jan Martens - RULE OF THREE | republic Salzburg | 

    RULE OF THREE nennt Jan Martens sein aktuelles Stück, das seinen thematischen Ausgangspunkt bei der menschlichen Fähigkeit nimmt, blitzschnell von einem Moment zum nächsten zu springen.

    Als ungebändigte Bewegungs- und Musik-Meditation erforscht RULE OF THREE Widersprüche und wechselt dabei – wie die Zeit, in der wir leben – zwischen Stille und Explosion, Exaktheit und Intuition, Gefühl und Verstand. Das exzellente Tänzertrio lässt sich von der perkussiven Musik des amerikanischen Komponisten NAH antreiben, der für dieses Stück live gespielte und vorprogrammierte Drums, Found Sounds und bearbeitete Rock-, Hiphop- und Jazz-Samples miteinander verschmilzt. Die kraftvollen Rhythmen, wogenden Lichteffekte und dynamischen Bewegungen verdichten sich zu einem Crescendo – um sich dann wieder zurückzuziehen. Rebellisch, leidenschaftlich und direkt, aber stets mit mathematischer Präzision lässt sich die Choreographie mit der Musik auf eine bezaubernd-verwirrende Symbiose ein.

    Jan Martens gelingt es, die Rastlosigkeit des urbanen Lebens – die Atmosphäre eines Nachtclubs, das Pulsieren des Verkehrs, die Erfahrung, sich in der Fülle von Informationen zu verlieren – einzufangen.

    RULE OF THREE ist ein außergewöhnlicher Tanzabend, der sich irgendwo zwischen Konzert-Performance, Kurzgeschichtensammlung und Facebook-Pinnwand, zeitgenössischen Dramen und Alltagsereignissen positioniert.

    Der Belgier Jan Martens, mit einer künstlerischen Basis sowohl in Belgien als auch in den Niederlanden, hat bereits in jungen Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt und ist mit seinen energetischen Inszenierungen international gefragt. Gleich nach dem Studium in Tilburg und Antwerpen begann er 2010 eigene Bühnenstücke zu entwickeln, die durch ihre authentische Kraft und einen unverstellten Blick auf das Wesentliche sowie auf die Persönlichkeiten der Tänzer_innen bestechen. Mit RULE OF THREE kommt er nun zum ersten Mal nach Salzburg.

    Vorab: Stammtisch

    Gastgeber_innen laden zu einem Informellen Gespräch über die Produktionen.

    Di 18. Juni, 19.00 Uhr

    Im Anschluss: Watch & Talk

    Di 18. Juni, 21.30 Uhr, in englischer Sprache

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 18. Juni 2019 | 20:00  | Yama | Landesthater Linz | 

    Yama ist der hinduistische Gott des Totenreiches. Ursprünglich ein Sterblicher, führt ihn sein Tod in eine bessere Welt des Lichts und der Schönheit und so gilt er nicht nur als Herrscher der Unterwelt, sondern auch als Entdecker eines jenseitigen Paradieses. Der indisch-australische Choreograf Ashley Lobo, der auch für über 20 Bol­lywood-Filme die Choreografien schuf, kombiniert Bewegungstechni­ken des westlichen Tanzes mit der auf der Yoga-Atmung basierenden Prana-Paint-TechnikTM.

     ::  Aufführung