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Montag, 17. Juni 2019
Montag, 17. Juni 2019
  • Montag, 17. Juni 2019 | 19:00 - 19:15  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     ::  Festival

  • Montag, 17. Juni 2019 | 19:30 - 19:45  | Andrea Maurer - Found Poems | republic Salzburg | 

    Mit Found Poems bietet Andrea Maurer an acht Festivalabenden ein poetisches Service an: In kurzen Spaziergängen zu verschiedenen Orten rund um das SZENE Theater unternimmt sie randgängerische Kurzlesungen, in denen die Programmtexte der Vorstellungen als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umgebaut werden. Die Peripherie rückt in Found Poems als Ort poetischer Interaktion ins Zentrum: Am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe, neben einer Sitzbank usw. werden die Wörter für die Vorstellungen einer Vorstellung ungeordnet umgeordnet und unsere Vorstellungen zerstreut.

    In Andrea Maurers 15-minütigen Poesie-Maschinerien wird mitunter auch schon die Schere angelegt, ein Buchstabe verweht und auf das eine oder andere Dosenbier eingeladen. Andrea Maurer lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Performerin und Choreographin in Wien. Sie behandelt und zerlegt in zumeist performativen und/oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Maurer absolvierte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre 2013 entstandene Arbeit Gesprächsgegenstände wurde mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst ausgezeichnet. Für die Performance SELBSTZERLEGUNG erhielt sie 2016 den H13 Preis für Performance des Kunstraum Niederösterreich.

    Demnächst wird die Installation Du bist nicht gerade in Anordnung plötzlich da in der Galerie 5020 in Salzburg zu sehen sein.

     

     

     ::  Festival

  • Montag, 17. Juni 2019 | 20:00 - 21:15  | Jan Martens - RULE OF THREE | republic Salzburg | 

    RULE OF THREE nennt Jan Martens sein aktuelles Stück, das seinen thematischen Ausgangspunkt bei der menschlichen Fähigkeit nimmt, blitzschnell von einem Moment zum nächsten zu springen.

    Als ungebändigte Bewegungs- und Musik-Meditation erforscht RULE OF THREE Widersprüche und wechselt dabei – wie die Zeit, in der wir leben – zwischen Stille und Explosion, Exaktheit und Intuition, Gefühl und Verstand. Das exzellente Tänzertrio lässt sich von der perkussiven Musik des amerikanischen Komponisten NAH antreiben, der für dieses Stück live gespielte und vorprogrammierte Drums, Found Sounds und bearbeitete Rock-, Hiphop- und Jazz-Samples miteinander verschmilzt. Die kraftvollen Rhythmen, wogenden Lichteffekte und dynamischen Bewegungen verdichten sich zu einem Crescendo – um sich dann wieder zurückzuziehen. Rebellisch, leidenschaftlich und direkt, aber stets mit mathematischer Präzision lässt sich die Choreographie mit der Musik auf eine bezaubernd-verwirrende Symbiose ein.

    Jan Martens gelingt es, die Rastlosigkeit des urbanen Lebens – die Atmosphäre eines Nachtclubs, das Pulsieren des Verkehrs, die Erfahrung, sich in der Fülle von Informationen zu verlieren – einzufangen.

    RULE OF THREE ist ein außergewöhnlicher Tanzabend, der sich irgendwo zwischen Konzert-Performance, Kurzgeschichtensammlung und Facebook-Pinnwand, zeitgenössischen Dramen und Alltagsereignissen positioniert.

    Der Belgier Jan Martens, mit einer künstlerischen Basis sowohl in Belgien als auch in den Niederlanden, hat bereits in jungen Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt und ist mit seinen energetischen Inszenierungen international gefragt. Gleich nach dem Studium in Tilburg und Antwerpen begann er 2010 eigene Bühnenstücke zu entwickeln, die durch ihre authentische Kraft und einen unverstellten Blick auf das Wesentliche sowie auf die Persönlichkeiten der Tänzer_innen bestechen. Mit RULE OF THREE kommt er nun zum ersten Mal nach Salzburg.

     

     

     ::  Festival