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Freitag, 22. März 2019
Freitag, 22. März 2019
  • Freitag, 22. März 2019 | 18:00 - 19:00  | Handle with care mit Asher O'Gorman - the way of ink ••º• | brut | 

     

     imagetanz 2019 – dancing 30 years ahead

    ORT: brut im Atelier Augarten, Scherzergasse 1a, 1020 Wien

    Performance / Specials Studiobesuch

     

    Im Rahmen der Reihe Handle with care lädt Asher O’Gorman zu einem Studiobesuch. In ihrer aktuellen künstlerischen Forschung the way of ink ••º• beschäftigt sich Asher O’Gorman mit dem Zusammenspiel verschiedener Materialien wie Chromatografiepapier, Schaum und Tinte. Sie setzt methodisch eine Kette von Ereignissen in Gang und untersucht die körperlichen Eigenschaften, die Materialität und die schöpferische Kraft der Dinge. Die Tinte wirkt dabei wie eine Teleskoplinse, die die Betrachter*innen in eine Umgebung eintauchen lässt, in der kleinste Details von Bedeutung sind.

    Die Reihe Handle with care gewährt Einblick in künstlerische Schaffensprozesse, erprobt neue Formate und schafft Raum für Dialog und Austausch. Künstler*innen erproben Teile ihrer Arbeit vor einem kleinen Publikum, erhalten Feedback und machen die Besucher*innen zu Kompliz*innen.

    Die irische Künstlerin Asher O’Gorman lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeit verbindet choreografische und visuelle Kunstpraktiken. In ihren Performances veranschaulicht sie die Philosophie der objektorientierten Ontologie und lädt das Publikum ein, den Kosmos anders zu betrachten und die einschränkende Philosophie des Anthropozentrismus durch die Wunderwirksamkeit der gewöhnlichen Dinge zu ersetzen. Nach ihrem Abschluss am Dartington College of Arts (UK) und am SEAD Salzburg wird sie 2020 ihren Master in TransArts an der Universität für angewandte Kunst Wien abschließen.

     

    Credits

    Von und mit Asher O’Gorman

     ::  Festival

  • Freitag, 22. März 2019 | 19:30 - 21:00  | Cirque Éloize: "HOTEL" | Festspielhaus St. Pölten | 

    Cirkus/Akrobatik/Live-Musik 

    ÖSTERREICH-PREMIERE

     

    In eine aus der Zeit gefallene Welt entführt der Cirque Éloize in seiner spektakulären, brandneuen Show „HOTEL“. Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum taucht die Erfolgscompagnie aus Montréal in die märchenhafte Welt der mondänen Grandhotels des frühen 20. Jahrhunderts ein. Mit atemberaubender Akrobatik, expressivem Theater, verspieltem Tanz und Live-Musik zeichnet der Cirque Éloize ein farbenfrohes Bild von jenem geheimnisumwitterten Ort, an dem sich die Schicksale kreuzen, Leben aufeinanderprallen und Unbekannte zusammenkommen. Auf einer von avantgardistischer Eleganz geprägten Bühne fungiert die Hotellobby als Hort der magischen Geschichten und Erinnerungen. Der kanadische Circus, der zuletzt im Vorjahr das St. Pöltner Publikum mit dem poppigen Urban-Dance-Stück „iD“ begeistert hat, kehrt mit einem berührenden, poetischen Abend zurück ins Festspielhaus.

     ::  Premieren

  • Freitag, 22. März 2019 | 19:30  | Michikazu Matsune/ Jun Yang: The past is a foreign country | Tanzquartier Wien | 

    „The past is a foreign country. They do things differently there.“ — L. P. Hartley

    The past is a foreign country handelt von den Geschichten zweier Männer, deren Konflikt, Verständnis und Freundschaft sich in Landschaften und Grenzgebieten verschiedener Topografien – Meer, Land und Weltraum – widerspiegeln. Mithilfe von Fotoschildern und Erzählungen (inspiriert vom traditionellen japanischen Bildererzähltheater Kamishibai) untersucht die Arbeit politische Zusammenhänge rund um die ostasiatischen Grenzkonflikte seit dem 17. Jahrhundert und den Ozean als Reich der absoluten Freiheit. Die Performance streift historische Ereignisse wie die Mondlandung 1969 oder auch das Treffen der politischen Spitzen Nord- und Südkoreas 2018. Die beiden Künstler Michikazu Matsune und Jun Yang schlagen eine poetische Brücke zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, der Politik und dem Persönlichen, dem Nationalen und dem Individuellen.

     

     ::  Aufführung

  • Freitag, 22. März 2019 | 20:00 - 21:00  | Elina Pirinen - Brume de Mer | brut | 

      imagetanz 2019 – dancing 30 years ahead

    ORT: brut im Atelier Augarten, Scherzergasse 1a, 1020 Wien

    Performance / Tanz Österreichische Erstaufführung

    Brume de Mer, das neue Stück der finnischen Choreografin Elina Pirinen, ist eine berauschende Bühnensonate, performt von einem virtuosen Ensemble aus fünf Tänzerinnen. In einem eigentümlich duftenden, violetten Raum treffen Ringtänze auf lyrischen Gesang und eine durchdringende Orgelkomposition, die unter die Haut geht.

    Am 22. März findet im Anschluss ein Publikumsgespräch im Atelier Augarten – Café statt.

    In Brume de Mer, übersetzt „Meeresdunst“, tritt der Körper aus sich heraus. Obsessionen und Freuden, Zuneigungen und Tabus, Nacht- und Tagträume, Perversion und Verführung werden zu bestimmenden Elementen. Die fünf Performerinnen geben sich diesen Gefühlszuständen hin, durchleben sie und verleihen Elina Pirinens Ästhetik eine persönliche Note.

    Sie zelebrieren diese körperlichen Vorgänge mit abstrahierten psychodynamischen Ringtänzen, live gesungenen polyfonen Hymnen und massiven, eindringlichen Orgelklängen. Mit dieser Intensität gelingt es Brume de Mereinzunehmen, zu berauschen, in den Bann zu ziehen und so eine besondere Intimität zwischen den Tänzerinnen und dem Publikum herzustellen. Wer sich darauf einlässt, wird spüren, wie sich das rationale Denken allmählich verabschiedet und verborgene Schichten im empfindsamen Körper freigibt. Brume de Mer ist eine intensive physische und sensorische Erfahrung, ein berauschendes Fest für alle Sinne.

    Elina Pirinen lebt als Choreografin, Tänzerin, Musikerin, Kuratorin und Pädagogin in Helsinki. In ihren Arbeiten verschränkt sie feministische, psychodynamische, intime Körper, Sprache und Ästhetik und versucht dabei immer, die Praxis mit einem intuitiven, romantischen und kollaborativen Prozess des Denkens und Erlebens zu verbinden. Elina Pirinen arbeitet in Helsinki regelmäßig mit dem Zodiak – Zentrum für neuen Tanz, dem Kiasma Theater/Kiasma Museum für zeitgenössische Kunst, Mad House und der Performance Art Society zusammen. Sie unterrichtet an der Theaterakademie der Universität der Künste Helsinki und macht mit ihrem Orchester Bambi Lammella experimentelle Barock-Rockmusik. In Wien zeigte sie bei ImPulsTanz 2015 Personal Symphonic Moment. Jetzt präsentiert sie im Rahmen von imagetanz ihr neues Gruppenstück Brume de Mer zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum.

     

    Credits

    Choreographie, Gedichte, Songs Elina Pirinen Tänzerinnen Karolina Ginman, Suvi Kemppainen, Leena Nordberg, Elina Pirinen, Aino Voutilainen Sonatenkomposition und Sounddesign Ville Kabrell Licht- und Raumdesign Mateus Manninen Kostüme, Dramaturgie, Gedichte Heidi Väätänen

     ::  Festival

  • Freitag, 22. März 2019 | 20:30  | María Jerez: Yabba | Tanzquartier Wien | 

    In der installativen Performance Yabba kreiert die Spanierin María Jerez einen faszinierenden Kosmos: eine Materialschlacht mit einer eigenen Ordnung, einem eigenen Rhythmus und eigenen Bewegungsabläufen, die das Publikum dazu einladen, sich auf eine neue Logik einzulassen. Eine surreale Landschaft, ein Amalgam aus Formen in ständiger Transformation. Eine Welt, die alles und nichts ist, voll und leer zugleich, die jede Form annehmen kann. Genau hier setzt Yabba an, immer im Wandel. Yabba wird von Lanoche, einem musikalischen Projekt Ángela de la Sernas mit einer Mischung aus experimenteller Elektronik, Ambient, Deep House und atmosphärisch-langsamer Techno-Musik, begleitet.

     ::  Aufführung