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Samstag, 9. März 2019
Samstag, 9. März 2019
  • Samstag, 9. März 2019 | 19:30  | Gérald Kurdian: HOT BODIES - STAND UP | Tanzquartier Wien | 

    Gérald Kurdian nutzt die Synergien von elektronischer Livemusik, performativem Spiel, Video und Dokumentation, um die Metamorphosen der sexuellen Revolutionen des 20. und des 21. Jahrhunderts nachzuzeichnen. Lustvoll collagiert er Gespräche, die er mit Menschen geführt hat, die ihre Sexualität und/oder auch ihr Geschlecht jenseits von Stereotypen entwerfen, mit Texten zu feministischem und queerem Aktivismus. Donna Haraways wandelbare mythologische Figuren spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ökosexualität – Sex mit der Natur. Ein experimenteller Tauchgang ins Unterbewusste und ein Appell, körperliche und sexuelle Utopien zu feiern. HOT BODIES – STAND UP ist Teil des Projekts Hot Bodies of the Future, einer performativen und musikalischen Recherche zu queerer Mikropolitik und alternativen Formen der Sexualität.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 9. März 2019 | 20:00 - 21:00  | Henrike Iglesias - OH MY | brut | 

     ORT: brut im Atelier Augarten - Scherzergasse 1a, 1020 Wien


    Performance / Österreichische Erstaufführung 
    in deutscher Sprache mit englischer Übersetzung, ab 18 Jahren

    Henrike Iglesias machen sich zur Eröffnung des imagetanz Festivals 2019 und passend zum Weltfrauentag auf, ihre eigenen Sexualitäten zurückzuerobern. Auf der Suche nach alternativen, queeren, feministischen, ausufernden, abwegigen, fantastischen Bildern für das eigene Begehren experimentiert das queer-feministische Performancekollektiv mit Pornografie als Strategie der Selbstermächtigung. Henrike Iglesias laden auf ihr eigenes Pornofilmset ein, die Zuschauer*innen sind live dabei. Alle können kommen. Aber niemand muss kommen.

    Am 09. März findet im Anschluss ein Publikumsgespräch im Atelier Augarten – Café statt. Moderation: Denice Bourbon

    Warum ist in unserer hochsexualisierten Welt vor allem die weibliche* Sexualität immer noch so stark von Schuld, Scham und Schweigen geprägt? Warum wusste bis vor Kurzem niemand, wie die Klitoris wirklich aussieht? Warum dürfen manche ficken und andere werden immer gefickt? Wer darf im Patriarchat Objekt, wer Subjekt sein? Mit OH MYwollen Henrike Iglesias versuchen, Sprachlosigkeit und Scham hinter sich zu lassen, den eigenen Körper stolz zu bewohnen und die eigene Sexualität zu ownen.

     Henrike Iglesias ist ein queer-feministisches Theaterkollektiv based in Berlin und Basel, das 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth gegründet wurde. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus feministischen Perspektiven zu beleuchten. Mit ihrem Debüt WIR KOMMEN NICHT AUS DEM SHOWBIZ (AUCH WENN MAN DAS VIELLEICHT DENKEN KÖNNTE) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival der Sophiensæle. Mit dem 2018 produzierten feministischen Liveporno OH MY präsentieren sie zum ersten Mal eine ihrer Produktionen in Österreich.

     Credits

     Von Henrike Iglesias (Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan, Sophia Schroth), Eva G. Alonso, Malu Peeters Konzept, Text, Performance Henrike Iglesias Lichtdesign, Video Eva G. Alonso Musik, Sounddesign Malu Peeters Kostüme Mascha Mihoa Bischoff Produktion ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Übersetzung Naomi Boyce

     

     ::  Festival