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Samstag, 23. Februar 2019
Samstag, 23. Februar 2019
  • Samstag, 23. Februar 2019 | 15:00  | BODIES AND ACCIDENTS - Georg Blaschke & Jan Machacek | brut | 

    ORT:  brut im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

    Performance / Tanz / Uraufführung

    Choreograf Georg Blaschke und Video- und Medienkünstler Jan Machacek machen das Werk des britischen Jahrhundertmalers Francis Bacon zum Ausgangspunkt ihrer neuen gemeinsamen Arbeit. Der Körper als zentrales Motiv Bacons bildet dabei auch die Basis ihrer Annäherung.

    Bodies and Accidents reagiert auf das Werk von Francis Bacon (1909–1992) mit den Mitteln von Performance und Videokunst, reflektiert durch Bewegung, Raum, Sound und Installation die intensiven, oft verzerrten Körper- und Porträtdarstellungen, aber auch die Methode des Künstlers beim Malakt selbst. Jenseits der musealen Rezeption der Kunstwerke eröffnet Bodies and Accidents eine neue Sicht auf die Bilder, die Bacon als Spiegel menschlicher Existenz erschuf – Bilder, gekennzeichnet von Deformierung, Unvollkommenheit, aber auch großer sinnlicher Intensität.

     Credits

    Choreografische Leitung Georg Blaschke Medienkunst Jan Machacek Choreografie, Performance Katharina Senk, Tomaž Simatović Musikgestaltung Christian Schröder Kostümgestaltung Hanna Hollmann Lichtgestaltung Sabine Wiesenbauer Videoprogrammierung Oliver Stotz Bühnenbau Leopold Kessler Fachliche Beratung Barbara Steffen Produktion Raffaela Gras

     

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 23. Februar 2019 | 19:00  | BODIES AND ACCIDENTS - Georg Blaschke & Jan Machacek | brut | 

    ORT:  brut im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

    Performance / Tanz / Uraufführung

    Choreograf Georg Blaschke und Video- und Medienkünstler Jan Machacek machen das Werk des britischen Jahrhundertmalers Francis Bacon zum Ausgangspunkt ihrer neuen gemeinsamen Arbeit. Der Körper als zentrales Motiv Bacons bildet dabei auch die Basis ihrer Annäherung.

    Bodies and Accidents reagiert auf das Werk von Francis Bacon (1909–1992) mit den Mitteln von Performance und Videokunst, reflektiert durch Bewegung, Raum, Sound und Installation die intensiven, oft verzerrten Körper- und Porträtdarstellungen, aber auch die Methode des Künstlers beim Malakt selbst. Jenseits der musealen Rezeption der Kunstwerke eröffnet Bodies and Accidents eine neue Sicht auf die Bilder, die Bacon als Spiegel menschlicher Existenz erschuf – Bilder, gekennzeichnet von Deformierung, Unvollkommenheit, aber auch großer sinnlicher Intensität.

     Credits

    Choreografische Leitung Georg Blaschke Medienkunst Jan Machacek Choreografie, Performance Katharina Senk, Tomaž Simatović Musikgestaltung Christian Schröder Kostümgestaltung Hanna Hollmann Lichtgestaltung Sabine Wiesenbauer Videoprogrammierung Oliver Stotz Bühnenbau Leopold Kessler Fachliche Beratung Barbara Steffen Produktion Raffaela Gras

     

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 23. Februar 2019 | 19:30  | DAS DORF - Nesterval | brut | 

    ORT: Buschenschank Stift St. Peter, Rupertusplatz 5, 1170 Wien

    Performance / Abenteuer / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Im Februar entführen Nesterval auf ein immersives Theaterabenteuer in eine Wiener Buschenschank. Hier verstrickt das Performancekollektiv sein Publikum in eine dramatische Hochzeitsgeschichte und remixt feministische Literatur des 19. Jahrhunderts mit österreichischen Heimatfilmen und trostlosem Bergbauernrealismus. Voller Spiellust können sich die Besucher*innen auf die Suche nach der Magie des Sehnsuchtsorts Heimat begeben und große Fragen nach Fremde, Gewalt, Liebe und Schuld ergründen.

    Zutritt ab 16 Jahren. Die Türen öffnen um 19:00 Uhr, Beginn ist um 19:30 Uhr. Das Abenteuer findet teilweise im Freien statt. Warme, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen.

    Es gibt an den jeweiligen Veranstaltungstagen eine Warteliste, die ab 19:00 Uhr aufliegt und über die die wenigen Restkarten vergeben werden, falls vereinzelt Publikum nicht erscheinen sollte.

    Bauerstochter Anna-Lisa befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem Knecht Johannes, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Zwei ungebetene Gäste erscheinen im Ort und mit ihnen das Wissen um ein grauenvolles Verbrechen. Die Idylle zerfällt nach und nach, das generationenlange Schweigen bricht in Gewalt und Hass über die Bewohner*innen herein. Und was mit einer Hochzeit enden sollte, beginnt mit einem Leichenschmaus. Wie konnte es so weit kommen?

    Die Teilnehmer*innen finden sich mitten in der Handlung wieder und werden in der Gruppe ihre eigene Wahrheit suchen. Wollen sie Teil der Gemeinschaft werden oder finden sie sich auf der Seite der Ausgestoßenen und Leibeigenen wieder? Fremdenhass und Selbstverachtung liegen in dem kleinen Dorf abseits der Welt eng beieinander.

    Konzept & Regie Herr Finnland Buch Frau Löfberg Dramaturgie Flori Gugger Choreografie Veza Fernández Regieassistenz Lino Ortu Sounddesign Alkis Vlassakakis Bühnenbild Andrea Konrad, Herbert Mayer Kostüm Marlene Gubo Produktion Nesterval Emilie Kleinszig, Willy Mutzenpachner Assistenz Pamina Puls Besetzung Denice Bourbon, Herr Finnland, Julia Fuchs, Laura Hermann, Romy Hrubeś, Willy Mutzenpachner, Lino Ortu, Pamina Puls, Johannes Scheutz, Claudia Six, Stefanie Sourial, Lorenz Troebinger, Alkis Vlassakakis, Gankerl Walanka, Sophie Wegleitner, Anne Wieben, Christopher Wurmdobler

     ::  Aufführung

  • Samstag, 23. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Liquid Loft: Models of Reality | Tanzquartier Wien | 

    Für den Zyklus Foreign Tongues sammelte Liquid Loft ein breit gefächertes Spektrum von Tonaufnahmen regionaler Dialekte und Sprachen Europas. Im Laufe des Projekts entstand somit eine erstaunliche Sprachbibliothek, die von den Tänzer*innen anhand von Phonetik und Rhythmik der Sprachen performativ interpretiert wurde. Auch Materialien können klangförmig als Teil des akustischen Raums und damit als Teil dieser Bibliothek begriffen werden: das Rauschen der Blätter, das Knirschen von Kies, Töne, die bei der Reibung von Oberflächen wie Beton, Glas, Papier entstehen. In Models of Reality ist die Mutation der Geräusche, ihre Verfestigung zu räumlichen Zusammenhängen das akustische Pendant zu den Körpern. Die collagierten Geräusch- und Klangatmosphären gerinnen zur Grundlage imaginärer Räume, in deren Zentrum wiederum der menschliche Körper – laut Foucault der „Hauptakteur aller Utopien“ – steht. Models of Reality ist der Versuch einer Verortung und Topografie des Körpers anhand einer imaginären Kartografie.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 23. Februar 2019 | 19:30 - 21:00  | les ballets C de la B (Alain Platel/Fabrizio Cassol): "Requiem pour L." | Festspielhaus St. Pölten | 

    Performance/Live-Musik  

    ÖSTERREICH-PREMIERE

     

    Alain Platels intensive Auseinandersetzung mit dem Tod wird zu einem Fest für das Leben: In seinem neuen Stück „Requiem pour L.“ zeigt der belgische Regisseur Filmaufnahmen vom Sterben einer Frau, L., die dem Publikum unbekannt bleibt. Alain Platel und Fabrizio Cassol inszenieren mit einem herausragenden Ensemble eine Totenmesse als Feier des Lebens. Dieses „Requiem“ ist der unbekannten L., zugleich aber „elles“, allen Frauen, allen Menschen gewidmet, die den Tod als Teil des Lebens betrachten. „Der Tod ist essenziell für das Leben. Wie gestalten wir unser Leben in Hinblick auf diesen unfassbaren Moment?“, sagt Alain Platel. 

    Der zweite große Abwesende des Abends ist Wolfgang Amadeus Mozart. Sein „Requiem“, an dem er 1791 unmittelbar vor seinem Tod schrieb, blieb unvollendet. Alain Platel, der bereits in seiner ebenfalls im Festspielhaus gezeigten Arbeit „C(H)OEURS“ Passagen aus Verdis „Messa da Requiem“ interpretiert hat, kreiert mit dem Komponisten Fabrizio Cassol eine moderne Rekonstruktion dieses berühmten Fragments. Barocke Sequenzen werden dabei durch Melodien der Weltmusik angereichert: Afrikanischer Gesang, Jazz, Rap und karibische Rhythmen füllen die historischen Lücken im Werk Mozarts, verleihen dem „Kyrie“, dem „Dies irae“ und „Lacrimosa“ einen zeitgenössischen Klang, der universal gültige Riten der Trauer und des Schmerzes abbildet. Die Uraufführung des „Requiem pour L.“ löste ein gewaltiges Echo aus: „Großer Jubel für intensives Musiktheater, ein Fest der menschlichen Stimmen und der Mitmenschlichkeit.“ (Karin Schmidt- Feister, Tanznetz)

     

     ::  Premieren