Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Tagesansicht

Donnerstag, 21. Februar 2019
Donnerstag, 21. Februar 2019
  • Donnerstag, 21. Februar 2019 | 19:00  | BODIES AND ACCIDENTS - Georg Blaschke & Jan Machacek | brut | 

    ORT:  brut im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

    Performance / Tanz / Uraufführung

    Choreograf Georg Blaschke und Video- und Medienkünstler Jan Machacek machen das Werk des britischen Jahrhundertmalers Francis Bacon zum Ausgangspunkt ihrer neuen gemeinsamen Arbeit. Der Körper als zentrales Motiv Bacons bildet dabei auch die Basis ihrer Annäherung.

    Bodies and Accidents reagiert auf das Werk von Francis Bacon (1909–1992) mit den Mitteln von Performance und Videokunst, reflektiert durch Bewegung, Raum, Sound und Installation die intensiven, oft verzerrten Körper- und Porträtdarstellungen, aber auch die Methode des Künstlers beim Malakt selbst. Jenseits der musealen Rezeption der Kunstwerke eröffnet Bodies and Accidents eine neue Sicht auf die Bilder, die Bacon als Spiegel menschlicher Existenz erschuf – Bilder, gekennzeichnet von Deformierung, Unvollkommenheit, aber auch großer sinnlicher Intensität.

     Credits

    Choreografische Leitung Georg Blaschke Medienkunst Jan Machacek Choreografie, Performance Katharina Senk, Tomaž Simatović Musikgestaltung Christian Schröder Kostümgestaltung Hanna Hollmann Lichtgestaltung Sabine Wiesenbauer Videoprogrammierung Oliver Stotz Bühnenbau Leopold Kessler Fachliche Beratung Barbara Steffen Produktion Raffaela Gras

     

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 21. Februar 2019 | 19:30 - 20:30  | Liquid Loft: Models of Reality | Tanzquartier Wien | 

    Für den Zyklus Foreign Tongues sammelte Liquid Loft ein breit gefächertes Spektrum von Tonaufnahmen regionaler Dialekte und Sprachen Europas. Im Laufe des Projekts entstand somit eine erstaunliche Sprachbibliothek, die von den Tänzer*innen anhand von Phonetik und Rhythmik der Sprachen performativ interpretiert wurde. Auch Materialien können klangförmig als Teil des akustischen Raums und damit als Teil dieser Bibliothek begriffen werden: das Rauschen der Blätter, das Knirschen von Kies, Töne, die bei der Reibung von Oberflächen wie Beton, Glas, Papier entstehen. In Models of Reality ist die Mutation der Geräusche, ihre Verfestigung zu räumlichen Zusammenhängen das akustische Pendant zu den Körpern. Die collagierten Geräusch- und Klangatmosphären gerinnen zur Grundlage imaginärer Räume, in deren Zentrum wiederum der menschliche Körper – laut Foucault der „Hauptakteur aller Utopien“ – steht. Models of Reality ist der Versuch einer Verortung und Topografie des Körpers anhand einer imaginären Kartografie.

     ::  Aufführung