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Donnerstag, 17. Januar 2019
Donnerstag, 17. Januar 2019
  • Donnerstag, 17. Januar 2019 | 19:30 - 20:30  | Doris Uhlich: Every Body Electric | Tanzquartier Wien | 

    „Die unterschiedlichen Performer*innen arbeiten am Öffnen ihrer physischen Potenziale. Ich entdecke im Prozess mehr und mehr, dass auch eine sehr kleine Bewegung vehement sein kann. Normative Vorstellungen und Konzepte von Energie und Kraft werden destabilisiert, ins Wanken gebracht.“  Doris Uhlich

    „Ein Tänzer ohne Beine zeigt, was Tanz wirklich braucht, ist und sein kann.“  Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung, über Performer Adil Embaby in Every Body Electric

    „Die Darbietung ist so schonungslos wie inspirierend und hoffnungmachend.“  Julya Rabinowich, Der Standard

    Doris Uhlich arbeitet mit Menschen mit physischen Behinderungen an ihrem Konzept der „Energetic Icons“ und lässt in diesem Ensemblestück individuelle und gemeinschaftliche „Energietanzformen“ entstehen. Jeder Körper hat spezifische Möglichkeiten und Dynamiken, um fleischliche Freude zu artikulieren. Die Bewegungen selbst ermöglichen dem Körper, sich aufzuladen, sie werden zu einer Art körpereigenem Treibstoff. Every Body Electric ist eine schlichte, aber radikale Einladung, tänzerisch Potenziale zu erforschen, diese sichtbar zu machen und tief in eine energetische Archäologie einzutauchen. Welche weiteren Möglichkeiten eröffnen sich, wenn Maschinen – wie Rollstühle, Prothesen, Krücken – als Körpererweiterung begriffen und auch als solche inszeniert werden? Persönliche Rhythmen, Beats und Körpereigenschaften führen zu einzigartigen Tanzstilen. Die Sprengkraft, aber auch die zarte bis kraftvolle Poesie von Every Body Electric liegt letztlich darin, wie sich die Körper selbst erfahren und wie sie wahrgenommen werden.

     ::  Anderes

  • Donnerstag, 17. Januar 2019 | 20:00 - 22:30  | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren