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Samstag, 12. Januar 2019
Samstag, 12. Januar 2019
  • Samstag, 12. Januar 2019 | 19:00  | ALL TOGETHER - Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Performance / in englischer Sprache

    Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward erinnern sich gemeinsam. Sie benennen Menschen, die ihnen nahe sind oder es einmal waren, Personen, die ihren Weg kurz gekreuzt haben oder sie schon lange begleiten. Ergreifend poetisch und mit feinem Humor verkörpern die Performer*innen in All Together, was sie mit den Menschen hinter deren Namen verbindet, und lassen uns alle ein wenig mehr zusammenrücken.

    Woran denkst du, wenn du diesen Namen hörst? Eine Frage, die in Matsunes Performance All Together zur Grundlage und zum Ausgangspunkt der Verkörperung persönlicher Erinnerungen, Emotionen und Eindrücke wird. Die drei Darsteller*innen gehen den Verbindungslinien untereinander nach und arbeiten sich durch die Namen von Personen, die auf die eine oder andere Weise mit ihnen verbunden sind. All Together handelt von Menschen, denen sie in ihrem Leben begegnet sind, Menschen, mit denen sie den Kontakt verloren haben, und Menschen, die in diesem Moment nicht hier sein können. Es könnte eine Schwester, ein Freund aus Kindertagen, ein Lehrer, eine erste Liebe oder vielleicht ein Starkünstler sein, mit der oder dem sie eine neugierige Begegnung hatten.

    Matsune, Poelstra und Ward sprechen über sie alle, widmen ihnen einen Tanz und kommen ihnen somit näher. All Together verbindet das, was abwesend ist, mit dem, was gegenwärtig ist, und die, die nicht hier sind, mit denen, die anwesend sind. Sie vereinen das Imaginäre und das Reale, das Persönliche und das Universelle. Egal ob wir einander lieben oder hassen, ob wir anwesend sind oder nicht, wir gehören alle zusammen.

    QUIET MATTERS  (kurze Konzerte und Performances)

    Freitag, 11. Jänner, 20:30 Uhr: Veronika Eberhart & Andi Dvořák, Claudia Lomoschitz
    Samstag, 12. Jänner, 20:30 Uhr: The Boiler
    Sonntag, 13. Jänner, 16:30 Uhr: Veza Fernández, YOMER, Dorothea Zeyringer, im Anschluss Tee und Kuchen mit Michikazu Matsune

    Im Anschluss All Together
    Eintritt 4 € (Eintritt frei mit Ticket für All Together)

    Credits
    Konzept und künstlerische Leitung Michikazu Matsune Performance Michikazu Matsune, Frans Poelstra, Elizabeth Ward Assistenz & Feedback Dorothea Zeyringer Programm Quiet Matters Michikazu Matsune, Elizabeth Ward

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 12. Januar 2019 | 19:30 - 21:00  | Hiraeth - I carry someone else's memory | Toihaus Salzburg | 

    Die Wiener Choreografin Nadja Puttner bringt ihr aktuelles Tanztheaterstück nach Salzburg. Das Stück behandelt die Frage, wie Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

     

    Inhalt: Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichten?
    Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.


    HIRAETH" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. Nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden' – vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 12. Januar 2019 | 19:30 - 20:30  | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren