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Donnerstag, 13. Dezember 2018
Donnerstag, 13. Dezember 2018
  • Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 10:30  | Play! | Dschungel Wien | 

    Internationale Koproduktion
    Uraufführung
    Tanztheater, 60 Min.

    Ein Tanzstück inspiriert von Pieter Bruegels Gemälde »Die Kinderspiele«

    Wo sind die Grenzen zwischen Spiel und Rivalität? Was passiert, wenn die Regeln wichtiger werden als das Vergnügen? Ist es wirklich so unschuldig, wie es scheint? Sechs DarstellerInnen spielen ein harmloses Spiel und schaffen eine magische Atmosphäre. Ein Balanceakt zwischen Sich-Fallen-Lassen und Risiken-Eingehen.
    »Die Kinderspiele« von Pieter Bruegel dem Älteren, auf dem vierundachtzig unterschiedliche Spiele dargestellt sind, erinnern uns auf den ersten Blick an ein Wimmelbild. Es scheint, als gäbe es in diesem Moment in der Welt vielleicht nichts Wichtigeres zu erleben als das Spiel. Die flämische Choreografin Karolien Verlinden hat sich von dem Gemälde inspirieren lassen und sich mit dem widersprüchlichen Gefühl, das beim ›Spielen‹ entstehen kann, auseinandergesetzt.

    Choreografie: Karolien Verlinden (Tuning People)
    Idee: Corinnen Eckenstein (Dschungel Wien)
    Bühne: Rachid Laachir
    Kostüm: Wim Muyllaert
    Soundscape: Jochem Baelus
    Lichtdesign: Koen Corbet
    Hospitanz: Marianne Huber
    Tanz: Steffi Jöris, Fie Dam Mygind, Rudi Äneas Natterer, Maartje Pasman, Marco Payer, Dennis Schmitz

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 11:00  | Die Sache mit Ich (14+) | Dschungel Wien | 

    Schauspiel mit Livemusik, 70 Min.

    Wer ist schon nur eine/r?

    Valerie verliebt sich in Alex, einen zurückhaltenden jungen Mann. Doch bevor sie richtig weiß was los ist, verliebt sie sich auch in Sascha, eine aufbrausende junge Frau. Und bevor sie das richtig verarbeitet hat, bemerkt sie: Irgendwie sind die beiden eins. Sie sind widersprüchlich und unterschiedlich, aber dennoch sind sie dieselbe Person.
    So komisch das sein mag, irgendwie ist das in Ordnung für Valerie. Irgendwie ist es sogar schön. Doch dann taucht X auf und er ist gekommen, um den Frieden zu zerstören …

    Auch wenn es scheinbar selbstverständlich ist, dass jede/r von uns eine eigenständige, klar definierte Person ist, so gibt es doch Momente, in denen sich die Frage stellt, wer da eigentlich alles in uns steckt.
    Und so positioniert sich auch das Stück selbst irgendwo an der Grenze zwischen Unplugged-Konzert und Theaterstück: Die SchauspielerInnen sind gleichzeitig für den Soundtrack zuständig, unterstützen und befeuern einander und ihre Gefühle durch die Musik, die sie machen.
    Und am Ende bleibt die Frage nach »Der Sache mit Ich«.

    Autor: Benedict Thill
    Regie: Richard Schmetterer
    Musikalische Leitung: Moritz Gaber
    Ausstattung: Lena Scheerer
    Dramaturgie: Jana Püscher
    Musik/DarstellerInnen: Daniel Feik, Benedikt Häfner, Moritz Gaber, Clara Montocchio, Silvana Veit

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 19:30  | ANNE JUREN: 41 | Tanzquartier Wien | 

    „Es scheint mir, als könnte nur eine Poetik der Beziehung, also etwas in der Vorstellung, im Imaginären Befindliches, diese Phasen und Verwicklungen verstehen helfen, in denen sich die Völker in der heutigen Welt befinden.“ — Edouard Glissant

    Im Mittelpunkt von Anne Jurens künstlerischer Praxis steht die formale und inhaltliche Analyse der Beziehung zwischen Bewegung und Sprache. Dabei nehmen Jurens Choreografien das Format experimenteller Sessions mit Gästen an. Das gesprochene Wort erzeugt einen schöpferischen Raum, der die Choreografie direkt in die Körper und die Imagination der Besucher_innen verlegt. In ihrem Solo richtet Anne Juren ihr Augenmerk auf dysfunktionale Beziehungen, absurde Phantasmen sowie unvorstellbare Handlungen und übersetzt diese in Bewegung. Die Arbeit untersucht die Beziehung des Körpers zu seiner Repräsentation und die „Poetik der Beziehung“ – eine Form des Denkens und Handelns, die ganz wesentlich auf dem Imaginären aufbaut –, ein Begriff, den der Autor und Philosoph Édouard Glissant geprägt hat. Dabei versucht Juren die Grenzen des Begriffs Choreografie zu erweitern. Das Theater selbst als ein Ort der Repräsentation wird gedacht als ein Raum der poetischen Beziehung zwischen Performer_innen, Tänzer_innen und Besucher_innen, als imaginäre Plattform, bei der Körper und Geist, das Reale und das Unsichtbare, das Private und das Publikum zusammenfinden und gemeinsam eine phantasmagorische Anatomie erschaffen können.

     

    Nähere Infos unter

    tqw.at/event/41/

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 19:30  | Die Sache mit Ich (14+) | Dschungel Wien | 

    Schauspiel mit Livemusik, 70 Min.

    Wer ist schon nur eine/r?

    Valerie verliebt sich in Alex, einen zurückhaltenden jungen Mann. Doch bevor sie richtig weiß was los ist, verliebt sie sich auch in Sascha, eine aufbrausende junge Frau. Und bevor sie das richtig verarbeitet hat, bemerkt sie: Irgendwie sind die beiden eins. Sie sind widersprüchlich und unterschiedlich, aber dennoch sind sie dieselbe Person.
    So komisch das sein mag, irgendwie ist das in Ordnung für Valerie. Irgendwie ist es sogar schön. Doch dann taucht X auf und er ist gekommen, um den Frieden zu zerstören …

    Auch wenn es scheinbar selbstverständlich ist, dass jede/r von uns eine eigenständige, klar definierte Person ist, so gibt es doch Momente, in denen sich die Frage stellt, wer da eigentlich alles in uns steckt.
    Und so positioniert sich auch das Stück selbst irgendwo an der Grenze zwischen Unplugged-Konzert und Theaterstück: Die SchauspielerInnen sind gleichzeitig für den Soundtrack zuständig, unterstützen und befeuern einander und ihre Gefühle durch die Musik, die sie machen.
    Und am Ende bleibt die Frage nach »Der Sache mit Ich«.

    Autor: Benedict Thill
    Regie: Richard Schmetterer
    Musikalische Leitung: Moritz Gaber
    Ausstattung: Lena Scheerer
    Dramaturgie: Jana Püscher
    Musik/DarstellerInnen: Daniel Feik, Benedikt Häfner, Moritz Gaber, Clara Montocchio, Silvana Veit

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 20:00  | Die Rabtaldirndln - Böse Frauen | brut | 

    Die Rabtaldirndln ziehen in Böse Frauen ihre Spritzen mit unbequemen Wahrheiten des Pflegealltags auf und zielen damit genau ins Zentrum unseres Verständnisses von Gut und Böse. Hintergrund des neuen Stücks ist die reale Mordserie der sogenannten Lainzer Mordschwestern, die von 1983 bis 1989 im ehemaligen Krankenhaus Lainz mehr als zweihundert Patient*innen töteten.

    Die Rabtaldirndln sind ein fünfköpfiges österreichisches Kollektiv, das zeitgenössische Performances und Theaterproduktionen entwickelt. Die Theatersprache, die sie auszeichnet, kann sowohl im städtischen wie auch im ländlichen Kontext gesehen und gelesen werden. Nicht umsonst schreibt Ö1 über sie, sie würden den Provinzgeist auf das Ungeheuer Stadt loslassen. Mit Böse Frauen zeigen die Rabtaldirndln bereits zum neunten Mal eine ihrer Produktionen im brut Wien, zuletzt realisierten sie in Koproduktion mit brut Wien 2016 die Serie FEMALE HISTORY.

     

     

     ::  Aufführung