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Donnerstag, 8. November 2018
Donnerstag, 8. November 2018
  • Donnerstag, 8. November 2018 | 10:30  | Radio Freedom (10+) | Dschungel Wien | 

    Schauspiel mit Tanz, Musik und Visuals, 90 Min.

    Eine internationale, multimediale Live-Radioshow über die Kraft der Musik

    Musik kann viel bewegen: Körper. Gedanken. Aktionen. Musik kann auch viel überwinden: Vorurteile. Verbote. Grenzen. Für all das steht »Radio Freedom«. Inspiriert vom gleichnamigen Hörfunksender, der sich ab den 1960er Jahren als medialer Wegbereiter afrikanischer Freiheitsbewegungen und Stimme der Anti-Apartheitsbewegung verstand, bringen ANSICHT, das Next Liberty und die international erfolgreiche Musik- und Tanztheatergruppe IYASA aus Simbabwe eine multimediale Live-Radioshow auf die Bühne. Das Publikum erfährt – worldwide – in unterschiedlichsten Sendeformaten und durch Musik und Bewegung aus verschiedenen Stilen, Einflüssen und Epochen so manches über die österreichische und afrikanische »Identität«, aber auch über unser (Un-)Wissen über die jeweils andere Kultur, Vorurteile und deren mögliche Auflösung.
    Denn: sind wir nicht alle auf der Suche nach dem ultimativen Superhit, der die Menschen dazu bewegt, die Stimme gegen Ungerechtigkeit und für ihre Meinung zu erheben, und sie dazu auffordert, laut mitzusingen und mitzutanzen?

    Text, Inszenierung: Flo Staffelmayr
    Choreografie: Christina Rauchbauer
    Ton, Sounddesign: Julia Meinx
    Musikalische Einstudierung, Arrangement: Innocent Nkululeko Dube
    Projektionen, Bühne: Jakob Hütter
    Kostüm: Devi Saha
    Produktion: Agnes Zenker
    DarstellerInnen: Thembinkosi Dube, Alice Gurure, Lameck Keswa, Cheryl Mabaya, Nkanyezi Ndlovu, Mbongeni Nxumalo, Sithembeni Buhlenkosi Sibanda, Sibonisiwe Sithole

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 8. November 2018 | 19:30 - 21:00  | Dance The Klimt | Off Theater | 

    Ein Tanztheaterabend zum 100. Todestag von Gustav Klimt, inspiriert von seinem berühmten Beethovenfries, gewidmet der Freiheit der Kunst und der Sehnsucht nach mehr Toleranz und Empathie in allen Lebensbereichen.

     

    Aber jede Zeit hat ihr eigenes Empfinden. Das Kunstempfinden unserer Zeit zu wecken, anzuregen und zu verbreiten ist unser Ziel. Und allen, die dem gleichen Ziele entgegenstreben, reichen wir freudig die Hand zum Bunde. Wir wollen eine Kunst ohne Fremdendienerei, aber auch ohne Fremdenfurcht und ohne Fremdenhass.
    Und da wenden wir uns an euch alle, ohne Unterschied des Standes und des Vermögens. Wir kennen keine Unterscheidung zwischen „hoher Kunst“ und „Kleinkunst“, zwischen Kunst für die Reichen und Kunst für die Armen. Kunst ist Allgemeingut.

    - Johann Viktor Krämer in Ver Sacrum

     

    Gustav Klimts monumentales Beethovenfries, geschaffen für die 1902 als Gesamtkunstwerk konzipierte Beethoven-Ausstellung in der Wiener Secession, illustriert in drei Bildern Richard Wagners Interpretation von Beethovens 9. Symphonie: die schwachen Menschen machen sich auf die Suche nach Glück, kämpfen gegen existentielle Bedrohungen wie Leid, Krankheit, Laster und Tod und finden ihre Erfüllung letztendlich in den Künsten, die die Menschen in eine bessere Zukunft führen und zu gleichwertigen Mitgliedern einer freien Gesellschaft machen.

    Der Beethovenfries war zu Lebzeiten Klimts eines seiner umstrittensten Werke und gilt als Schlüsselwerk in der Entwicklung des Künstlers.


    Choreografin Nadja Puttner greift diesen Erzählfaden auf und setzt ihn in Bezug sowohl zu Klimts jahrelangem Kampf um Anerkennung als unabhängiger Künstler mit eigenständigen Visionen als auch zu der speziell menschlichen Eigenart, Neues, Unbekanntes und Fremdes gerne im voraus als schlecht zu verurteilen.

     

    Künstlerische & choreografische Leitung: Nadja Puttner

    Choreografie/Tanz/Performance: Nadja Puttner & Monika Schuberth

    Schauspiel/Performance: Nicolaas Buitenhuis

    Musik: Ludwig van Beethoven: 9. Symphonie, Berliner Philharmoniker & Claudio Abbado, 2000.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 8. November 2018 | 20:00  | Claire Lefèvre - Welcome to the Fisch-Haus | brut | 

    Die Choreografin Claire Lefèvre lädt zu einer schillernden Show der Doppeldeutigkeiten: Welcome to the Fisch-Haus! Hier locken vier Meerjungfrauen die Gäste in berauschende Untiefen, um sie in einen verführerischen Schwebezustand zwischen Land und Meer, Mensch und Tier, Realität und Magie zu versetzen.

    Im geheimen Cabaret der Sirenen bezirzen die Meerjungfrauen das Publikum wie auch ihre ertrunkenen Liebhaber*innen und versuchen so, etwas Glamour in den tristen Alltag unter Wasser zu bringen. Dafür mutieren sie zu Backup-Sänger*innen, ekstatischen Groupies oder erschlafften Fluffern, während ihre Stimmen Zaubersprüche spucken und eine ihnen eigene Mythologie erfinden. Sie machen sich über den Anspruch lustig, dieses oder jenes sein zu müssen, und schaffen furchtlos einen Raum, um alles auf einmal oder auch etwas komplett anderes zu sein.

     

    Ort:
    studio brut
    Zieglergasse 25
    1070 Wien

    Nähere Informationen:
    Brut - Welcome to the Fisch-Haus

     ::  Premieren