SuiteenblancTanzfotografie– eigentlich ein Paradoxon. Denn wie fängt man den Moment der Bewegung ein? Sehr oft sind Studioaufnahmen die Lösung, wenn auch oft eine sterile. Oder man begnügt sich mit Posen, virtuos und edel. Gabriele Schacherl, deren sehenswerte Fotos zur Zeit im Mahlersaal der Wiener Staatsoper ausgestellt sind, geht einen anderen Weg und eröffnet damit dem Betrachter neue Perspektiven auf die TänzerInnen.

strauss koliig fraupotipharEitel Freude herrscht auf dem Buch- und Tonträgermarkt: Ein Jubiläum steht an: Der Geburtstag von Richard Strauss jährt sich zum 150. Mal. Kein Opernhaus, keine Radiostation, die diesen Jahrestag nicht zum Anlass für ausgiebige Berieselung nimmt, die Verlage wollen auch nicht nachstehen und die Museen und Gedenkstätten erst recht nicht. Auch das Theatermuseum in Wien zeigt seine Strauss-Schätze.

ausst.kubrick zirkusEiner der bedeutendsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts hat als Fotograf begonnen. Nicht nur die Umwelt, auch Stanley Kubrick († 1999) hat seine erste Karriere nahezu vergessen. Im Bank Austria Kunstforum wird nun mit einer beeindruckenden Schau daran erinnert. Auch die Albertina zeigt eine Zusammenschau von Fotografie und Film. Im Mittelpunkt steht Michelangelo Antonio.

chanelKörper, Kunst und Mode. Feuerbach und Lagerfeld in der Kunsthalle, Coco Chanel im Museum für Kunst und Gewerbe – in Hamburg können sich Modefreunde über zwei spannende und stilvolle, jedoch total unterschiedlich konzipierte Ausstellungen freuen.

japonismus mikadoMit einer freundlich präsentierten und angenehm lehrreichen Ausstellung zeigt das Theatermuseum in Wien auch sein neues Gewand. Das traditionsreiche Museum im Palais Lobkowitz hat sich sanft aus der Umklammerung durch das Kunsthistorische Museum gelöst und steht nun mit neuem Logo, einer eigenständig gestalteten Website und verbesserter CD etwas fester auf eigenen Füßen.

derainklDie Bewegung war kurzlebig – sie dauerte nur drei Jahre-, aber sie war äußerst nachhaltig. Denn mit einer ungezähmten Lust an der Farbe machten die „Fauves“ am Beginn des letzten Jahrhunderts endgültig Schluss mit der Naturnachahmung und stellten die Befindlichkeit des Künstlers in den Mittelpunkt. Die Ausstellung „Matisse und die Fauves“ in der Albertina geht dem Spiel der gewagten Farben und Formen dieser Künstlergruppe nach.

messenseebildEine unverwechselbare Künstlerpersönlichkeit, Jürgen Messensee, der sich keiner Modeströmung anpasst, zeigt seine jüngsten Bilder im Bank Austria-Kunstforum. Frauen, Frauen, Frauen, sind sein konsequent behandeltes Thema. Pars pro toto immer – Münder, Augen, Brüste, Schenkel, Schamdreieck – Frauen auf das (für den Mann) Wesentliche reduziert.