alswirtanzten1Es ist ein Coming of Age Film, ein Coming-Out Film, ein Liebesfilm, dessen Geschichte sich durch den Tanz entfaltet. Die Folklore wird dabei zur Reibungsfläche zwischen Tradition und Moderne, zwischen Konventionen und individueller Freiheit und verdichtet die emotionalen Widersprüche der handelnden Personen. Die hinreißende Kameraführung unter der Regie von Levan Akin ist gleichermaßen aufwühlend wie berührend. Ein Must See.

MarioBergerKaum einer der österreichischen Pop-Größen der letzten dreißig Jahre kam ohne die akustische Hilfe von Mario Berger aus. Der Absolvent der Musikhochschule Wien  spielte bei Rainhard Fendrich ebenso wie bei der Hallucination Company, bei Wolfgang Ambros, Adi Hirschal, Georg Danzer, Marianne Mendt, Günther Mokesch oder Reinhold Bilgeri. Als Studiogitarrist verpasste er den CDs vieler MusikerInnen wie Uwe Kröger den letzten Schliff und komponierte für Sandra Pires, Anne Marie Höller und Marianne Mendt.

deMoroda iconAtmendes Archiv – lebendiges Gedächtnis. Archive kämpfen häufig gegen das Klischee des Verstaubens. Sortieren dort nicht weltfremde Angestellte Papier und Microfiche? Gerät dieser Staub nicht zur Lawine, sobald das Archiv ins Museum wandert, wie in Salzburg, wo man am 19. März die Ausstellung „Kunst – Musik – Tanz . Staging the Derra de Moroda Dance Archives“ im Museum der Moderne eröffnete?

Gert1„Eine dolle Nummer, eine hervorragende Tänzerin, eine außerordentliche Frau.“ , sagte Kurt Tucholsky über Valeska Gert (1892–1978), der zur Zeit eine Ausstellung und Film-Retrospektive im Filmarchiv Austria gewidmet ist. Der zur Vernissage gezeigte Dokumentarfilm „Nur zum Spaß, nur zum Spiel“ von Volker Schlöndorff mit der 85-jährigen Künstlerin  vermittelte Eindrücke von ihrem Denken und Handeln.

tilly iconJoseph Cornell (1903-1972 in New York) ist einer der außergewöhnlichsten Künstler des letzten Jahrhunderts – und in Europa weitgehend unbekannt. Das wird sich mit der Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien hoffentlich ändern. 80 Werke des Exzentrikers aus New York sind zu sehen. Seine Collagen sind Miniaturinszenierungen, in denen der leidenschaftliche und exzessive Sammler ganz gezielt und sparsam Fundstücke zusammenführte und damit magische Welten kreierte.

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