Ein Opernhaus für ImPulsTanz?

Das Sommerfestival ImPulstanz erweitert sein Programm im Theater an der Wien

Eine neue Chance für den zeitgenössischen Tanz sich in einem Wiener Opernhaus zu etablieren, bietet nun die Zusammenarbeitet von „ImpulsTanz“ mit dem Theater an der Wien. Die Pressekonferenz vom 13.April mit Festivalleiter Karl Regensburger und Intendant Roland Geyer lässt jedenfalls auf frischen Wind sowohl für den Tanz als auch für Österreichs schönstes Opernhaus und damit auf so manchen Synergieeffekt hoffen. Denn Geyer plant im Bemühen um klare Profilierung seines Hauses die angestrebte Kontrastschiene Alte und Neue Musik in Zukunft mit „ImPulsTanz“ als Hauptpartner regelmäßig mit hochkarätigem Tanz zu bereichern. So wird nach ihrem erfolgreichen Gastspiel zum Ende des Mozartjahres Anne Teresa De Keersmaeker mit „Rosas“ und dem Londoner Duke Quartett bereits am 13., 15. und 16.Juni wieder nach Wien kommen, diesmal mit „Nacht“, d.h. mit Bartóks „Streichquartett Nr.4“, Beethovens „Große Fuge“ und Schonbergs „Verklärte Nacht“. Eine Woche zuvor, am 5., 6. und 8.Juni wird Alain Platel seinen Welterfolg „VSPRS“ nach Claudio Monteverdis „Marienvesper“ in der Interpretation von Fabrizio Cassol und dessen Jazztrio Aka Moon, des Barockensembles Oltermontano, zwei Zigeunermusikern und Tänzern nach der umjubelten Graz-Premiere im Vorjahr (Steirischer Herbst) dem Wiener Publikum zeigen. Nach den Vorstellungen von Geyer und Regensburger soll die Zukunft aber auch Uraufführungen, und zwar ausschließlich zu Live Musik, bringen.

www.theater-wien.at
www.impulstanz.com

Andrea Hein

Submit am 20.04.2007

 

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